Kapitel 19: Freitag den 19.02.2016 und Samstag den 20.02.2016. Die Nebenklage ist vor dem dritten Hauptverhandlungstag aus kriminell-ermittlungstaktischen Gründen ausgereist

„Hoffnung ist nur ein Mangel an Information.“ – Heiner Müller

Die Nebenlage und der Parteiverräter Mark NIBBE wussten, dass der nächste, dritte Hauptverhandlungstag recht hart wird, weil am Ende des zweiten Tages die Richterin Dr. Ines Tauscher angekündigt hatte, u.a. die Unklarheiten bezüglich des Ablaufs der Auseinandersetzung am 13.11.2014 in der Tiefgarage klären (Siehe Abschnitt 18.2). Auch der Anwalt meiner Frau, Franz J. Erlmeier machte den Eindruck, dass er am nächsten Verhandlungstag für seine Mandantin tätig sein will (Siehe Abschnitt 18.5).

Ich vermute, sie wollten uns am zweiten Verhandlungstag in die Knie zwingen und zum Geständnis zwingen. Aber es klappte nicht, weil ich mich spontan für eine qualitativ hochwertige Aussage entschieden hatte (Siehe Abschnitt 14.5) und ich den Prof. Wolfgang EISENMENGER halbe Stunde lang mit medizinisch-wissenschaftlichen Fragen gequält hatte (Siehe Kapitel 17) und vor allem die Richterin Dr. Tauscher unparteiisch und geduldig war. Das war auch gut so.

Die Kriminellen aber fürchteten, dass ihre absolut niederträchtige Intrige auffliegen könnte, sie standen demnach unter enormen Druck und mussten deshalb zu Plan B übergehen.

19.1     Unsere psychische Befindlichkeit und Bewertung der Situation nach dem zweiten Hauptverhandlungstag.

Nach über 4,5 Jahren Mobbing-Martyriums unsere Kräfte waren verständlicherweise am Ende gewesen. Trotzdem vor dem zweiten Hauptverhandlungstag hatten wir damit gerechnet, dass wir die Situation in den Griff bekommen werden (Siehe Abschnitt 13.11), in die neue Wohnung umziehen und mit diesen bösen Menschen sonst auch nichts zu tun haben. Der bevorstehende Umzug machte uns Hoffnung (Siehe Abschnitt 13.6) und Kraft, aber nur für eine Runde.

Am Abend, nach dem zweiten Verhandlungstag fuhren wir mit der U-Bahn nach Hause, und redeten kaum etwas miteinander, so waren wir eingeschüchtert, verängstigt, und beeinflusst durch die brutale Erfahrung, verwirrt, deprimiert und todmüde. Ich schämte mich vor mir selbst, dass ich erneut unfähig war, meine Frau verteidigen und schützen.

Nachdem wir unsere kleinen Kinder von der Kinderbetreuung von unserer lieben Nachbarin abgeholt, sie gebadet und um Schlafen hingelegt haben, mit einer mit liebevollen Umarmung tröstete ich meine Frau. In fast grotesker Weise mit unerschütterlicher Überzeugung glaubte ich an die Macht des Gesetzes, trotz all der erlebten Enttäuschungen. „Im Zweifel für den Angeklagten [306] – an etwas schlimmeres habe ich nicht gedacht. Das war das Mindeste, was ich/wir erreichen wollte/n, auch wenn mein „Verteidiger“ NIBBE weiterhin kein einziges Wort zu unseren Gunsten sprechen wird. Allerdings musste mich noch vorbereiten (Siehe Abschnitt 19.2). Ich versprach ihr, dass alles gut werden würde.

Ich erklärte ihr, dass die Banditen hatten uns eingeschüchtert, weil sie sonst nichts zu bieten haben (Siehe Abb. 19.1). Als ich weit nach Mitternacht zum Schlafzimmer kam, sie weinte leise und es schien, als könne sie gar nicht mehr, ab mehreren Stunden damit aufhören. Sie weinte und hatte es nicht bemerkt. Sie litt leise. Danach verbarg sie ihr Gesicht, um Mitleid und Fragen fernzuhalten. Es tat mir so leid.

Franz j. Erlmeier

Abb. 19.1:       Meine positive Bewertung des zweiten Hauptverhandlungstages bevor NIBBE hat mir das Messer in den Rücken gestochen

19.2     Vorbereitungen für den dritten Hauptverhandlungstag.

Trotz einer schwierigen Situation zu Hause (Siehe Abschnitt 19.1) und trotz der Übermüdung, die deutlich in mein Gesicht geschrieben war, schon eine Stunde nach dem wir zu Hause angekommen waren, begann ich mit den intensiven Vorbereitungen für den dritten Hauptverhandlungstag. Die Vorbereitungen dauerten bis Samstagabend den 20.02.2016 (Siehe Abschnitt 21.1). Ich verbrachte über 25 Stunden mit Schreiben des Textes, der im schlimmsten Fall als unser Schlusswort dienen soll, mit der Suche nach tauglichen Informationen rund ums Thema Jochbeinbruch und Pneumothorax, nützlichen Tipps etc.

19.2.1  Der Jochbeinbruch den Sturz auf den Boden oder durch den Stoß bzw. durch den Schlag.

Anhand der zuvor gesammelten Informationen zu dem Thema Frakturen des Jochbeins und Tritten ins Gesicht (Siehe Kapitel 17) einerseits und nach einigen merkwürdigen Aussagen des Professors EISENMENGER anderseits, wusste ich sofort, dass ich mit einem noch nie gesehenen Ausmaß an Gutachterkriminalität zu tun habe. Ich sammelte Beweise dafür, dass die Nebenklage und Prof. EISENMENGER diese Fußtritte gegen den Kopf bzw. das Gesicht nur vorgetäuscht hatten. Schon am Freitag den 19.02.2016 war ich zu 75 Prozent fertig (Siehe Abschnitt 17.1.2, 17.2.2, 17.3.2 und 17.4.2).

19.2.2  Eventueller Pneumothorax durch Verletzung nach Sturz.

Zwischen den Hauptverhandlungstagen habe ich gelesen, dass ein Pneumothorax kann auch durch einen Unfall verursacht werden, z. B. Autounfall mit Aufprall auf das Lenkrad [243]. Nachforschungen ergaben schnell: Während des Sturzes aus ca. 1 Meter Höhe auf Roman SMALUCHs Brust wirkte die ähnliche Kraft, wie beim Aufprall auf das Lenkrad.

Am Freitag den 19.02.2016 oder Samstag den 20.02.2016 meine Frau Kinga K. hat mit einem befreundeten Rettungssanitäter aus Polen Kontakt aufgenommen und hat den Sachverhalt mit dem fiktiven Sitzen auf der Brust geschildert. Er sprach sofort über den Pneumothorax. Als der Rettungssanitäter erfuhr wie viel ich wiege und wie lange auf seiner Brust gesessen hatte und ihn mit meinem 124 Kilo Gewicht gequält, sagte er; „-Oh, meine Güte, der aggressive Opa wäre tot, bevor seine Frau zurück in die Tiefgarage gekommen wäre!“ Und weiter: „-Wer hat dir bloß so einen Unfug beigebracht?“.

Weil Professor EISENMENGER keine andere Möglichkeit als das exotische Knien auf dem Brustkorb in Betracht gezogen hatte und fest darauf bestanden hatte (Siehe Abschnitt 17.5), gelangte ich darin zu dem eindeutigen Ergebnis, dass der dringende Verdacht einer vorsätzlich falschen Diagnose und einem zusätzlichen bösartigen Vorwurf der Nebenklage gegeben war. Ich wollte den Vorwurf am dritten Verhandlungstag ganz einfach klären, aber hielt ich das frei erfundene Knien auf dem Brustkorb aus mehreren logischen Gründen für nebensächlich (Siehe Abschnitt 16.8). Durch das ganze Verfahren bis Sonntag den 21.02.2016, bis den Tag, an dem mein Anwalt, Parteiverräter Mark NIBBE hat mir ein falsches Geständnis abgepresst (Siehe Abschnitt 21.5), ist mir noch kein Gedanke gekommen, dass es eine sorgsam geplante Intrige sein könnte (Siehe Abschnitt 7.1.3).

19.2.3  „Die Hämorrhoiden“.

Sorry, dass ich es so schreiben muss: Meine Frau fotografierte meinen Arsch, um zu beweisen, dass ich keine Hämorrhoiden habe. Das Foto wurde aufgenommen und anschließend ausgedruckt. Ich wollte am Montag, den 22.02.2016 zu den Proktologen gehen, die mich in den letzten acht Jahren untersucht und behandelt hatten (Siehe Abschnitt 17.6.2), um Einsicht in die Patientenunterlagen bitten und/oder alternativ mir bescheinigen lassen, dass ich keine Hämorrhoiden habe und hatte.

19.2.4 Einen vereidigten Dolmetscher beauftragen.

Am Samstagabend den 20.02.2016, haben uns wir dazu entschlossen, einen neuen vereidigten Dolmetscher zu beauftragen. Er sollte als der sachverständige Zeuge am dritten Hauptverhandlungstag aussagen und er sollte anhand der Tonaufnahme  beweisen (Siehe Abschnitt 8.0, Tonaufnahme 8.1 und 8.2), dass die körperliche Auseinandersetzung nicht von uns, sondern vom angeblichen Geschädigten Roman SMALUCH ausgegangen war. Wir wollten mit ihm schon am Sonntag den 21.02.2016 Kontakt aufnehmen. Allerdings kam es nicht dazu (Siehe Kapitel 21).

19.3     Freitag den 19.02.2016. Kein Kontakt mit den Anwälten.

Am 19.02.2016 versuchte ich nicht mit den Anwälten Kontakt aufzunehmen. Ich hatte große Hemmungen mit Anwalt Franz Erlmeier zu reden. Durch den unglücklichen Termin bei dem Anwalt NIBBE am 14.10.2015 (Siehe Abschnitt 7.9), blieb ich weiterhin scheu bis ängstlich. Nach diesem Termin bis zur Hauptverhandlung haben wir keinen Kontakt zu ihm gesucht. Heute wissen wir, was NIBBE geplant hat. Aber wie viel wusste RA Erlmeier? Egal. Nun, das war mein Fehler, dass ich ihn nicht kontaktiert habe.

Aber was Mark NIBBE anging, hatte ich einfach ein schlechtes Gefühl, aber gleichzeitig keine Zeit und Kraft um mir darüber Gedanken zu machen. Ich fragte mich nur selber, wozu brauche ich ihn eigentlich? Er behandelte mich konsequent wie ein debiles, asoziales Wesen (Siehe Abschnitt 6.1, 7.8, 7.9.3, 7.14.2, 13.2 und 18.1) verweigerte mir bei Lösungen von Problemen immer wieder die Hilfe (Siehe Abschnitt 6.3, 9.2 und 13.8).

Am Freitag und Samstag sprachen wir zu Hause aber wenig darüber und beschränkten unsere Unterhaltungen, dass NIBBE am zweiten Hauptverhandlungstag stinkfaul gewesen und idiotisch sich gegenüber der Nebenklagevertreterin Julia WEINMANN verhalten hatte (Siehe Abschnitt 13.14.4). Sonst nichts…  Ich wollte mich alles über das Wochenende vorbereiten, und anschließend hatte ich vor, am Montag den 22.02.2016 mit ihm telefonieren, ihn über die neuen Erkenntnisse zu informieren (Siehe Abschnitt 19.2) und ihm gern höflich zu verstehen geben, dass er mich verteidigen muss.

Interessant auch ist, dass weder NIBBE noch Erlmeier haben mit uns am 19.02.2016 Kontakt aufgenommen. Oder ist das schon so?

19.4     Samstag den 20.02.2016. Die Nebenklage ist vor dem dritten Hauptverhandlungstag aus kriminell-ermittlungstaktischen Gründen ausgereist.

Am Samstag mussten wir mussten wir Einkäufe machen. Im Erdgeschoss unseres Miethauses trafen wir Frau Grazyna SMALUCH. Sie besuchte gerade Frau Schmidt die im Erdgeschoss wohnt.

Sie stand vor der Tür, reichte ihr einen kleinen Viererpack probiotischen Joghurt. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, sagt man. Da ist mit Sicherheit viel Wahres dran. Die Joghurts könnten in den nächsten Tagen kaputt gehen. Ihre Freundlichkeit war so gespielt, dass uns beinahe schlecht wurde. In diesem Moment wussten wir noch nicht, dass sie vor dem dritten Hauptverhandlungstag ausreisen wird. Unsere Blicke trafen sich nicht, sondern zogen eher aneinander vorbei. Sie war ruhig. Zu ruhig.

Als wir mit den Einkäufen zurückkamen, böse Überraschung: der Aufzug ist kaputt. Wir wohnen im obersten Geschoss. Wir hatten zwei kleine Kinder, zwei Kinderwagen voll beladen mit unseren Einkäufen für das Wochenende und die nächste Woche. Wir sind nicht paranoid, aber unser erster Gedanke war: Die Ehemenschen SMALUCH sind abgereist. Spätestens ab 2013 konnten wir eine Parallele der SMALUCHs Abwesenheit und den Zeiten, in denen der Aufzug kaputt war beobachten.

Kann ja sein, dass das für Sie unlogisch klingt, aber wir freuten uns, wenn der Aufzug kaputt war, denn das war ein Signal für uns, dass die Ehemenschen und genauer gesagt Frau SMALUCH weg ist. Zwei Wochen lang meine Frau konnte sich frei bewegen, ohne beleidigt und angegriffen zu werden oder sonst was. Wir haben es einfach nahezu genossen – auch wenn wir die Kinder tragen mussten und beide Kinderwagen tragen mussten.

Ja, aber diesmal war es anders…

Wir konnten einfach nicht glauben. Erst dachten wir, dass der Aufzug ist ja nicht zum ersten Mal „auf natürlichem Wege“ kaputt gegangen. Aber nur bis Abend. Die verdächtige Abwesenheit der Eheleute SMALUCH machte uns die Sorge. Andererseits dachten wir, dass sie abgehauen sind, weil sie sich vor den strafrechtlichen Konsequenzen fürchteten. Die Situation war nicht einzuschätzen.

Wie sich gezeigt hatte, die SMALUCH sind nicht in den Urlaub gefahren, sondern wohnten wahscheinlich bei Frau Ewa CORCORAN und ihrem Begleiter (Siehe Abschnitt 24.3). Der Parteiverräter NIBBE fand natürlich dafür eine Erklärung (Siehe Abschnitt 22.3.1).

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