Kapitel 2: Körperliche Auseinandersetzung vom 13.11.2014 in der Tiefgarage

„Niemand ist den Frauen gegenüber aggressiver oder herablassender als ein Mann, der seiner Männlichkeit nicht ganz sicher ist.“ – Simone de Beauvoir

Das Kapitel enthielt eine Rekonstruktion des Tathergangs in der Tiefgarage. Die Rekonstruktion gestaltete sich – vor dem Hintergrund der Tonaufnahme (Siehe Abschnitt 8.0, Tonaufnahme 8.1 und 8.2) – relativ einfach. Eigentlich will ich hier gar nicht so lange Texte verfassen, sondern das Wesentliche mit den Bildern darstellen (Siehe Abbildungen im Kapitel 2).

Nachdem ich im April 2015 das Schreiben mit der akribischen Rekonstruktion des Tathergangs an Staatsanwaltschaft abgeschickt hatte (Siehe Abschnitt 6.4), mein Anwalt, der Parteiverräter Mark NIBBE behauptete, dass ich nicht bei klarem Verstand bin (Siehe Abschnitt 6.5.4). Die Staatsanwaltschaft hatte keine Lust so ein Menge Papierkram bearbeiten. Stimmt das? Sehr wahrscheinlich, die Staatsanwaltschaften sind massiv überlastet [353]. So sicher wäre ich mir mit dieser vorschnellen Unterstellung psychischer Defizite allerdings nicht.

Ein anderes Beispiel: Am Abend des 20. Dezember 2007 kam es in München-Bogenhausen zu einem Vorfall, der in den Medien als Prügelattacke in der Münchner U-Bahn thematisiert wurde [287]. Einer der beiden Täter trat, nach langem Anlauf, das Opfer gegen den Kopf. Anfang Juli 2008 verurteilte die Jugendkammer des Münchner Landgerichtes den Hauptangeklagten dann wegen versuchten Mordes zu zwölf Jahren Haft und den zweiten Angeklagten zu einer Jugendstrafe von achteinhalb Jahren [080].

Wir fürchteten, noch wegen versuchtes Totschlags bzw. Mordes angeklagt zu werden. Weil Herr SMALUCH der Angreifer war, der während der Attacke nach dem Sturz auf den Boden einen Jochbeinbruch erlitten hatte bzw. ich ihn ins Gesicht getroffen und ihm einen Jochbeinbruch zugefügt hatte, die Falschbeschuldiger, die Ehemenschen SMALUCH hatten uns vorsätzlich und böswillig eine strafbare Handlung – brutale Fußtritte u.a. gegen den Kopf unterstellt. Ich hatte ihn nämlich mehrfach gezielt mit meinem Fuß gegen seinen Kopf bzw. sein Gesicht getreten… Und meine Frau Kinga hatte ihn mehrfach mit den Füßen gegen den Oberkörper und im Bereich der Arme getreten (Siehe Unterlage 088, Az: 851 Ds 263 Js 224834/14, S.25 und 26).

Weil wir ähnlich wie die beiden U-Bahn-Schläger auch über einen Migrationshintergrund verfügen, fürchten wir logischerweise, dass wir ebenfalls zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt werden können.

Ich bin der Meinung, dass wenn die Falschbeschuldigungen zu verrückt sind, zu gemein und die Falschbeschuldigungsabsicht von vornherein erkennbar ist, die Falschbeschuldigungsopfer dürfen sich dagegen umfangreich wehren. Jedes Detail kann für die Unschuld von herausragender Bedeutung sein — auch wenn erst es überhaupt nicht wahrgenommen wird. Ich denke, ich kann zweifelsfrei sagen, dass die Justizbehörden haben sich angesichts der Schwere der Vergehen auf eine so niedrige Strafe einzulassen, nicht nur weil sie von unserer Unschuld überzeugt waren, aber auch weil ich ein Querulant bin und alles in Frage stellte.

RA NIBBE unterstellte mir psychische Probleme nicht nur weil er schon damals einen Parteiverrat begangen hatte (Siehe Abb. 6.1), aber auch weil er mich aus mehreren Gründen für einen Primitivling hält (Siehe Abschnitt 10.3), der keinen Anspruch für ein kompliziertes Beweisverfahren hat.

2.0       Die umfassende Beschreibung des Tatortes und an der Auseinandersetzung beteiligten Personen.

Abbildung 2.1 Beschreibung des Tatortes

Abb. 2.1          Nicht nur die Schilderung des Tathergangs aber auch die genaue Beschreibung des Tatortes enthalten wichtige Hinweise zum Tatablauf

Abbildung 2.2 Darstellung der Personen, die an Auseinandersetzung beteiligt waren

Abb. 2.2:         Die grob schematisierte Darstellung der Personen, die an Auseinandersetzung beteiligt waren

2.1       Donnerstag, 13.11.2014 kurz vor 20:00. Der optimale Moment.

Kurz vor 20:00 Uhr meine Frau Kinga räumte die Wohnung auf, leerte den Mülleimer, und befand sich auf dem Balkon. Sie bemerkte, dass die Ehemenschen SMALUCH das Garagentor öffneten. Ich saß an meinem Schreibtisch vor dem PC, als sie gab mir Bescheid, dass die SMALUCH eingetroffen sind. Nach dem Vorfall vom 10. November 2013 (Siehe Abschnitt 1.2.3) waren wir einig, dass wir die SMALUCH jetzt und sofort zur Rede stellen müssen. Ich ging kurz auf den Balkon und sah hinaus. Das Auto ist gerade in die Tiefgarage eingefahren. Gerade in diesem Moment hat Frau SMALUCH mich auf dem Balkon gesehen.

Das war anscheinend das optimale Moment die Ehemenschen SMALUCH zur Rede stellen. Vor knapp einer Stunde sind unsere beide Kinder beim Stillen eingeschlafen, aus Erfahrung wussten wir, dass wir einige Zeit zur Verfügung haben, bevor eines der Kinder aufwachen wird. Allerdings brauchten wir einige Minuten, um zu prüfen unsere Kinder tatsächlich schlaffen, und Schlüssel, Diktiergerät, Pullover etc. aussuchen um mitnehmen zu können.

Wir haben unser Diktiergerät mitgenommen. Es war wirklich notwendig gewesen. Erläuterung: Frau SMALUCH hat uns und mehrere andere Nachbarn im Haus mehrfach verleumdet. Wir möchten sicher gehen und eine Strafanzeige wegen Bedrohung, Beleidigung oder sogar räuberischer Erpressung zu vermeiden (Siehe Abschnitt 1.2.5).

Eigentlich dachten wir, dass wir die SMALUCH im Aufzug oder EG, Keller des Hauses treffen. Wir wussten nicht, dass Frau SMALUCH mich auf dem Balkon gesehen hatte und aus der Tiefgarage mit Verzögerung nach oben zur Wohnung ging oder nicht gehen wollte.

Wir sind mit dem Aufzug in den Keller gefahren. Während der Fahrt nach unten habe ich das Aufnahmegerät eingeschaltet. Das Beste, das Bemerkenswerteste: Meine Frau Kinga hat mich vor einem möglichen Angriff gewarnt, doch ich missachtete ihre gut gemeinte Warnung. Roman SMALUCH benimmt sich identisch und sieht aus fast identisch wie die Figur William „D-Fens“ Foster aus dem Film «Falling Down – Ein ganz normaler Tag», welche von Michael Douglas gespielt wurde. Zwar wegen seiner energischen, sportlichen Körpersprache, Mimik z.B. böser Blick und seinem sportlichen Körperbau z.B. V-förmiger Oberkörper: starke, breite Schultern und durchtrainierter Bauch als potenziell bedrohlich empfunden, anderseits hat er niemals körperliche Gewalt gegen uns angewendet.

Will sagen: Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Roman SMALUCH uns angreifen wird und zwar schon aus einem Grund: er soll doch reichlich alt genug sein für solche Dummheiten.

2.2       „Konversation“ vor der ersten körperlichen Auseinandersetzung.

Wir haben die SMALUCH im EG und Keller nicht getroffen. Wir gingen spontan in die Tiefgarage. Als wir die Tür zur Garage öffneten, sahen wir die SMALUCH neben ihrem Auto stehend. Frau Grazyna SMALUCH stand neben der Beifahrertür ihr Ehemann Roman stand am geöffneten Kofferraum seines Wagens, mit dem Rücken zu uns. Sie gab ihm Bescheid. Sein Körper spannte sich und er drehte sich zu uns um. Sie ging zu ihrem Mann.

Wir gingen in ihre Richtung. Auf dem Weg zu SMALUCH begrüßte ich sie recht unhöflich, jedoch nicht beleidigend (Siehe Abb. 2.3). Es war kein Vergnügen, mit solchen Menschen zu tun haben.

Abbildung 2.3

Abb. 2.3:         „Die Begrüßungsszene“ in der Tiefgarage

Kinga sagte standhaft: „Wir haben was zu reden!“ Herr SMALUCH war nervös und schaute sich um. Danach fragte ich Frau SMALUCH: „- Was sind das denn für Drohungen gegen meine Frau, dass Sie etwas tun werden, dass Sie uns erledigen werden?“ Meine Stimme war laut und antwortverlangend. Wir haben uns den SMALUCH bis auf eine Entfernung genähert, in der normalerweise die Menschen eine Konversation führen. Im Kofferraum des Autos befanden sich zwei oder drei Kartons mit Alkohol. Eise Kiste Fürst von Metternich und eine Kiste minderwertigen Schnaps. Die SMALUCH sind aber keine Trinker, was muss betont werden.

Frau SMALUCH reagierte ungehalten und noch viel lauter: „- Noch ein Mal!“ Diese Antwort irritierte mich. Ich erwiderte ihr zwei Mal: „- Was Noch einmal! Was verdammt noch einmal?!“ Herr SMALUCH rief zu mir oder zu Kinga: „- Du!“

Ich drehte mich zu Roman SMALUCH um und sagte mit einer lauten anklagenden Stimme: „- Sie schubst meine Frau mit einem kleinen Kind!“ und Kinga sagte fast gleichzeitig: „- Mit einem kleinen Kind hat sie mich in den Aufzug geschubst!“ (Siehe Abb. 2.4).

Abbildung 2.4

Abb. 2.4:         Die letzte Szene, kurz vor der körperlichen Auseinandersetzung

2.3       Roman Smaluchs erster Angriff.

Statt sich besorgt zu äußern wegen der Vorwürfe, Roman SMALUCH kam plötzlich mit Anlauf auf Kinga und schubste sie mit beiden Händen mit kräftigem Stoß gegen die Brust brutal von sich weg (Siehe Abb. 2.5). Es war sehr hart und hat sie sichtbar wehgetan. Gleichzeitig drohte er uns: „- Besser haut ihr ab!“ bzw. „- Verpisst euch besser!“. Seine Drohung war ja eindeutig gewesen: etwas Böses wird passieren, wenn wir nicht abhauen von hier…

Abbildung 2.5 Schubsen

Abb. 2.5:         Roman Smaluch schubst meine Frau Kinga mit beiden Händen

Weil er körperliche Gewalt gegen meine Frau Kinga anwendete, verpasste ich ihm eine leichte Watsche. Im Klartext:  Ich habe intuitiv reagiert. Eigentlich berührte ich sein Gesicht nicht, nur meine Fingerspitzen warfen seine Drahtbrille weg (Siehe Abb. 2.6). Die flogen bis zu 3 Meter weit und fielen zu Garagenboden, aber sie gingen hochwahrscheinlich nicht kaputt (Siehe Abschnitt 5.6). Das war eine falsche Entscheidung.

Abbildung 2.6 Ohrfeige

Abb. 2.6:         Ich habe Roman Smaluch eine sehr leichte Ohrfeige verpasst. Seine Brille flogen weg

Eine Sekunde lang glaubte ich: Roman SMALUCH beruhigt sich ein wenig. Die Situation geriet leider komplett außer Kontrolle. Er blickte kurz in meine Augen mit grenzenlosem Hass an. Ich sagte nur zu ihm: „- Was? Besser haut ihr ab?“ Aber bevor ich meinen Satz auch nur zu Ende bringen konnte, Roman ballte seine rechte Hand zur Faust, holte aus und Kinga bekam einen Faustschlag von unten gegen das Kinn (Siehe Abschnitt 16.2.7). Herr SMALUCH schlug meine Ehefrau, als ob sie ein Mann wäre (Siehe Abb. 2.7)!

Abbildung 2.7 Schlag gegen das Kinn

Abb. 2.7:         Roman Smaluch verpasste meiner Frau Kinga einen Schlag gegen das Kinn

Im letzten Augenblick Kinga erkannte seine Absicht und ihr Kopf intuitiv nach hinten kippte, trotzdem der Schlag gegen ihr Kinn riss ihren Kopf nach hinten. Es war der schrecklichste Anblick, den man sich nur denken kann. Es mochte nur einen Augenblick dauern, aber mir schien es wie eine Ewigkeit. Ich dachte: Wie schwer ist sie verletzt? Wird sie zu Boden fallen? Gehirnerschütterung? Ist etwas gebrochen? Ich schrie überrascht auf: „- was!!“. Auch Kinga schrie fast gleichzeitig zu ihm: „- du!!?“

Herr SMALUCH griff erst nach ihrem linken Oberarm, und als es ihm nicht gelang, nach ihrer rechten Hand, hielt sie einfach fest und zog sie zu sich um sie erneut zu schlagen. Kinga hat versucht, sich zu befreien, aber es hat nichts genützt. Frau SMALUCH versuchte ihren Ehemann zu Vernunft zu bringen: „- Roman, lass sie!“, „- Roman!“. Weil Kinga sich nicht befreien konnte und der nächste Schlag ihr drohte, rief sie verzweifelt: „- Du, du, du!!“. Ich war völlig überrascht und reagierte instinktiv erst nach einer oder zwei Sekunden. Ich begann, Roman SMALUCH von hinten mit flachen Händen zu schlagen um sie zu befreien (Siehe Abb. 2.8). Demzufolge habe mich möglicherweise am rechten Daumen verletzt (Siehe Abschnitt 15.2.4). Nur dadurch, dass ich ihm im letzten Moment auf den Kopf und auf den Rücken schlug, wurde sein undefinierbarer Faustschlag gegen ihr Gesicht abgelenkt. Kinga entkam ihm, weil er von mir angegriffen wurde.

Abbildung 2.8 Frau Smaluch versuchte ihren Ehemann zu Vernunft zu bringen

Abb. 2.8:         Ich versuchte meine Frau Kinga zu befreien. Frau Smaluch versuchte ihren Ehemann zu Vernunft zu bringen

Frau SMALUCH rief ihren Mann: „- Roman! Was soll dieser Scheiß?!!“, und „-Roman!!“. Doch er reagierte nicht. Roman drehte unvermittelt sich um und schleuderte mir seine Faust mit voller Wucht mitten ins Gesicht bis helle Punkte vor meinen Augen tanzten (Siehe Abb. 2.9). Ein kleines Stück meines Zahnes brach ab (Siehe Abschnitt 16.2.10). Ich war einen kleinen Augenblick benommen, und als ich zu mir kam, sah ich erneut seine Faust vor meinem Gesicht. Der zweite Schlag war wesentlich schwächer als der erste und zwar möglicherweise darum, weil mein Kopf nach dem ersten Schlag nach hinten katapultiert wurde.

Abbildung 2.9 Roman Smaluch hat mich mit der Faust ins Gesicht geschlagen

Abb. 2.9:         Herr Roman Smaluch hat mich mit der Faust ins Gesicht geschlagen

2.4       Die „Konversation“ zwischen dem ersten und dem zweiten Roman Smaluchs Angriff.

Wir liefen ein paar Schritte zurück. Warum sind wir nicht weggelaufen? – aus verschiedenen Gründen. U.a. wir wollten ihn beschimpfen, weil wir empört darüber waren, dass er uns insb. Kinga schlug. Wir waren vom Schock wie gelähmt. Ich versuchte unseren Angreifer im Auge zu behalten – er bereitete sich offenbar auf seinen zweiten Angriff vor. Aber ich konnte auch nicht glauben, dass Roman SMALUCH uns noch mal angreifen wird. Von vorn und ohne Überraschung. Doch ich irrte mich gewaltig.

Er stand nun in einer Entfernung von ca. 5 Metern von uns entfernt. Wir beide warnten ihn vor dem nächsten Angriff auf uns:  „- Noch ein Mal!“, „- Noch ein Mal!“. Roman SMALUCH suchte hektisch etwas in seinen Hose- und Jackentaschen. Weil er nichts finden konnte, zog nur energisch den Reißverschluss seiner roten sportlichen Steppjacke herunter. An seinem Gürtel war so etwas wie farbige Stifte befestigt, vielleicht noch ein Handy. Das war nichts Gefährliches, nichts offenbar Schädliches. Nichts, was einem hätte wirklich Angst einjagen soll. Aber er suchte weiter. Das kam mir sehr verdächtig vor – ich dachte dass er eine Waffe sucht: z. B. Pfefferspray.

Ich rief zu ihm: „- Was, wirst du etwas Gas herausziehen?“. Ich erinnerte an den Überfall auf uns vom April 2014. Angerstiftet (Siehe Abschnitt 1.1.4) durch Frau Grazyna SMALUCH hatte Siegfried VOGT meine Ehefrau Kinga ohne Rücksicht auf ihren Babybauch brutal an die Wand geschubst. Danach hatte VOGT uns mit Pfefferspray angegriffen (Siehe Abschnitt 1.1.7). Meine Frau Kinga rief zu Herrn SMALUCH: „- Vogt warf mich gegen die Wand, auf den Wunsch deiner Ehefrau!“ (Siehe Abb. 2.10).

Abbildung 2.10 Konversation

Abb. 2.10:       Die „Konversation“ zwischen dem ersten und dem zweiten Roman Smaluchs Angriff

Schließlich fischte er einen großen Schlüsselbund mit langem Schüsselband aus seiner Tasche und mehrfach sagte: „- hau ab!“. Verwundert  und überrascht sagte ich: „- Ja?!“. Ich dachte, dass er eine mehr gefährliche Waffe dabei hatte. Ab diesem Zeitpunkt war uns klar, besteht die sehr ernsthafte Gefahr, dass wir erneut angegriffen werden. Ich antwortete ihm spontan: „- hau ab!“. Weil Roman noch blöd-zufrieden gegrinst hat, Kinga rief zu ihm: „Was, angenehm, oder! Wenn man einen zu Hause überfällt?!“ (Siehe Abb. 2.11).

Abbildung 2.11

Abb. 2.11:       Kurz vor dem zweiten Angriff. Roman Smaluch fischte einen großen Schlüsselbund aus seiner Tasche          

2.5       Roman Smaluchs zweiter Angriff. Kinga Klotzman von Roman Smaluch erneut geschlagen wird.

Leider unsere Beschimpfungen (Siehe Abschnitt 2.4) machten ihn wütend und die Wut verlieh ihm Kraft. Roman SMALUCH lief auf uns zu. Ich wollte zwar noch weglaufen, doch wie in einem Albtraum versagten plötzlich meine Beine.

Wie ich schon schrieb, Herr SMALUCH erlitt beim ersten Angriff keine Verletzungen, weil ich nur mit flachen Händen schlug (Siehe Abb. 2.8). Er startete angriffslustig und entschlossen in die nächste Runde und lief er in der Hand ein Schlüsselbund haltend mehrere Meter „aus reiner Notwehr“ auf uns zu. Es war ein gutes Dutzend Schlüssel und relativ schwer.  

Kinga war einen Schritt hinter mir, auf der linken Seite. Ich rief zu ihm: „- Noch ein Mal, noch ein Mal!“ und Kinga: „- hau ab!“. Aber Schreie, gezielt abwehrende Gesten und auch Verteidigungsbewegungen halfen nichts. Einen Augenblick lang dachte ich, dass er lief auf mich zu. Doch etwa zwei Meter vor mir wechselte Roman SMALUCH plötzlich die Spur und lief mit federnden Schritten auf Kinga zu. Kurz bevor er sie erneut schlug, Kinga rief zu ihm: „- Aaaa! Du, du, was?“ (Siehe Abb. 2.12).

Abbildung 2.12

Abb. 2.12:       Roman Smaluch lief in unsere Richtung und wechselte plötzlich die Spur

Roman SMALUCH schlug ihr auf das Brutalste mit der rechten Faust auf den linken Oberarm. Gleichzeitig schob mich heftig mit der linken Hand beiseite (Siehe Abb. 2.13). Meine Frau Kinga schrie lauthals vor Schmerz: „- Aua!!“. Das hat sehr wehgetan. Nach dem Faustschlag ist am Oberarm ein riesiges Hämatom entstanden (Siehe Abb. 16.1). Frau Grazyna SMALUCH versuchte noch einmal, ihren Ehemann zur Vernunft zu bringen: „- Roman!“, „- Roman, Roman!“ Er  ließ sich allerdings nicht beruhigen.

Abbildung 2.13

Abb. 2.13:       Roman schlug Kinga mit der rechten Faust auf den linken Oberarm

Herr SMALUCH versuchte, ihr gezielt mit Schlüsselbund ins Gesicht zu schlagen, was ihm zumindest nur teilweise gelang, weil sie sich plötzlich nach hinten lehnte und ich schob ihn von ihr weg. Kinga hatte Angst um ihre Augen (Siehe Abb. 2.14). Roman verletzte meine Ehefrau oberflächlich im Brustbereich –  er ritzte ihre Haut mit dem Schlüssel (Siehe Abschnitt 16.6.4).

Abbildung 2.14 Einsatz des gefährlichen Werkzeugs

Abb. 2.14:       Roman Smaluch versuchte, Kinga gezielt mit Schlüsselbund ins Gesicht zu schlagen, was ihm zumindest nur teilweise gelang, weil sie sich nach hinten lehnte und ich schob ihn von ihr weg

Nur weil ich meine Frau Kinga schützen wollte, richtete Roman jetzt seine ganze Aggression gegen mich.

2.6       Roman Smaluchs zweiter Angriff. Alexander Klotzman fiel auf den Boden.

Stoppen ließ Roman SMALUCH sich nicht. Er versuchte, mich mit dem Schlüsselbund und mit Schlägen mit Faust möglichst im Gesicht zu verletzen. Das allerdings gelang ihm nicht, weil ich mit den Händen mein Gesicht schütze und wich ich einige Schritte zurück. Oder besser gesagt: ich wurde einige Schritte zurück gedrängt (Siehe Abb. 2.14). Ich wurde nur mit dem Schlüsselbund am Unterarm oberflächlich leicht verletzt (Siehe Abb. 16.3).

Abbildung 2.15 Einsatz des gefährlichen Werkzeugs

Abb. 2.15:       Roman Smaluch versuchte, mich mit dem Schlüsselbund und mit Schlägen mit Faust im Gesicht zu verletzen

Es kam zu einer kurzen Balgerei.

Roman S. drängte mich immer weiter nach hinten, so dass ich schließlich das Gleichgewicht verlor. Doch bevor ich zu Boden fiel, ergriff ihn spontan am Ärmel seiner relativ Steppjacke. Es federte meinen Sturz ab, aber dennoch der Sturz war heftig und schmerzhaft, sodass ich mich durch den Fall böse am Steißbein verletzte.

Abbildung 2.16 Sturz

Abb. 2.16        Ich versuchte mein Sturz auf den Boden zu bremsen

2.7       Roman Smaluchs zweiter Angriff. Alexander Klotzman am Boden liegt und gewürgt wird.

Nachdem Sturz war ich kurz desorientiert und Roman, nutzte meine Schwäche total aus –  er versuchte mich kurz auch zu schlagen, aber ich hielt seine Oberarme fest. Ich versuchte mich los zu reißen, aber es gelang mir nicht, da er mich zu fest hielt. Wenn man am Boden liegt und gewürgt wird, ist es schwierig. Ich konnte weder nach vorne noch nach hinten.

Danach würgte er mich bis ich u.a. nicht sprechen konnte. Auf der Tonaufnahme hört man nur die Damenstimmen. Ich bekam auch fast keine Luft mehr. Der Würgegriff dauerte ca. 15 Sekunden lang. Weil mir die Luftzufuhr teilweise abgeschnitten wurde, versuchte mich gegen den Drosselungsangriff zu wehren. Dies gelang mir nicht. Ich lag am Boden und hielt seine Oberarme weiter fest und hinderte ihn daran noch fester zu zudrücken.

Ich wurde gewürgt; Kinga wurde klar, dass ich mich in einer entsetzlichen Lage befand. Sie schrie zu Roman: „- Lass ihn, weil ich sonst zuschlagen werde“,“- Lass ihn!“, „- Lass ihn, weil ich sonst zuschlagen werde“. Kinga griff nach seinem rechten Oberarm und versuchte ihn wegzuziehen (Siehe Abb. 2.17). Frau SMALUCH versuchte ihn ebenfalls wegzuziehen, oder unternahm doch jedenfalls zumindest einen kurzen, mehr oder weniger ernsthaften Versuch.

Abbildung 2.17 Strangulation

Abb. 2.17:       Roman Smaluch würgte mich und drückte zu Boden. Kinga versuchte ihn wegzuziehen

Das gelang ihnen jedoch nicht, denn Roman mich zu fest hielt. Wichtig zu bemerken ist, dass ich hielt auch seine Oberarme fest. Kinga zog seinen Oberarm weg, aber seine beiden Hände ließen meinen Hals nicht los. Stattdessen sein Schlüsselbund zu Boden fiel. Es war nicht nur nutzlos, weil er es nicht verwenden konnte, sondern unbequem beim Würgen am Hals. Kinga bückte sich und hob den Schlüsselbund auf, was der Frau SMALUCH aber absolut nicht gefiel (Siehe Abb. 2.18). „- Was machst du?“ – ihre Stimme klang empörend.

Abbildung 2.18 Kinga

Abb. 2.18:       Kinga bückte sich und hob den Schlüsselbund auf

2.8       Roman Smaluchs zweiter Angriff. Roman Smaluch fiel auf den Boden.

Roman SMALUCH setzte die Drosselung mit aller Kraft fort. Ich habe Angst um mein Leben gehabt, ich dachte kurz, ich überlebe das Würgen nicht. Frau Grazyna SMALUCH rief um Hilfe, jedoch nicht besonders laut. Ihr Ehemann hatte schließlich die Initiative ergriffen. Kein Wunder, dass sie niemand hörte.

Kinga erkannte, dass ich keine Luft mehr bekam und sie schlug mehrfach Roman SMALUCH mit seinem Schlüsselbund in den Rücken und Oberarm, um mich von ihm zu befreien. Gleichzeitig zog sie weiter seinen Oberarm weg von mir. Frau SMALUCH schrie weiter: „- Was machst du!?, – Was machst du!?“ (Siehe Abb. 2.19).

Abbildung 2.19 Befreiungsversuch

Abb. 2.19:       Kinga schlug mehrfach Roman SMALUCH mit seinem Schlüsselbund in den Rücken und Oberarm, um mich von ihm zu befreien

Infolgedessen Roman hing sich fast mit seinem ganzen Körpergewicht an mich. Er wollte mich zu Boden drücken. Ich konnte ihn nicht halten. Er hatte zwar nur max. 80 kg, aber das war doch zuviel. Ich habe gar keine Muskeln. Im Bauch habe nur eine dicke Fettschicht.

Roman SMALUCH fiel mit dem Gesicht zu Garagenboden. Er konnte nicht sein Gesicht mit seinen Händen und Ellenbogen vor dem Aufprall schützen, selbst wenn ich und er es gewollt hätten. Er hatte seine Hände noch am meinen Hals und ich hielt seine Oberarme fest. Mit einem Sprung nach vorne versuchte er sich zu retten, hatte aber keine Chance mehr (Siehe Abb. 2.20). Er stolperte regelrecht über mich weg und stürzte. Dabei wurde ich möglicherweise am Bauch verletzt – er trat mir mit dem Fuß oder mit dem Knie in meinen Bauch. Natürlich nicht absichtlich.

Abbildung 2.20 Roman Smaluch versuchte sich mit einem Sprung nach vorne zu retten

Abb. 2.20:        Roman Smaluch versuchte sich mit einem Sprung nach vorne zu retten

Er fiel auf sein Gesicht zu Boden und gleichzeitig seine Brust beim Aufprall auf meinen Kopf schlug. Infolgedessen schlug ich hart mit dem hinteren Teil des Kopfes auf dem Garagenboden auf (Siehe Abb. 2.21).  Das war eine dramatische Wendung. Kinga schrie dramatisch lauthals: „- Hört auf!“. Das Tonaufnahmegerät während des Sturzes für einen kleinen Bruchteil der Sekunde pausiert. Roman SMALUCH lag sehr kurz mit seiner Brust und mit seinem Bauch auf meinem Kopf.

Abbildung 2.21 Roman Smaluch fiel auf sein Gesicht zu Boden

Abb. 2.21:       Die Kulminationsszene: Roman Smaluch fiel auf sein Gesicht zu Boden und gleichzeitig seine Brust beim Aufprall auf meinen Kopf schlug

2.9       Roman Smaluchs dritter Angriff.

Herr SMALUCH stand sehr schnell auf den Beinen. Ich sog eine große Menge Sauerstoff tief in meine Lunge und atmete sehr schnell (Siehe Abb. 2.22). Der Eintritt des Erstickungstodes, wurde möglicherweise allein durch das Eingreifen meiner Frau, Kinga, verhindert.

Abbildung 2.22 Kurz vor dem dritten Angriff

Abb. 2.22:       Kurz vor dem dritten Angriff

Ich lag sehr kurz auf dem Rücken. Ich wusste, dass ich kämpfen musste. Als ich noch auf dem Boden lag und um mich umdrehen wollte, Roman SMALUCH schubste mich. Kinga schrie zu ihm aus aller Kraft in ihrer Angst: „- Hört auf!“. Das Diktiergerät hat sich während der Umdrehung ausgeschaltet. Erst ich rollte mich auf dem Bauch, ich versuchte wegzukrabbeln, denn schnell aufstehen konnte ich nicht. Ich wiege 124 Kilo… Dabei hab ich mir mein Knie leicht verletzt (Siehe Abschnitt xxx).

Herr SMALUCH machte nicht den Eindruck, dass er schwer verletzt war. Er ist auf uns losgegangen. Er war vollkommen irre.

Kinga stand wieder einen Schritt hinter mir. Er lief wild um uns herum im Halbkreis, hin und zurück. Wie ein tollwütiger Dobermann hinter einem Zaun. Er suchte eine Schwachstelle, irgendeine Lücke in der Abwehrtechnik die er sich zu nutze machen konnte. So musste ich bitter feststellen, dass Roman wollte eigentlich nur Kinga schlagen und ich stand nur im Weg. Die ersten zwei Angriffe auf Kinga kein Zufall waren.   

Wir beschimpften ihn auf übelste Weise. Ich stellte mich in Boxerstellung vor ihm und drehte mich um die eigene Achse so das ich nun mit dem Gesicht in seine Richtung sah (Siehe Abb. 2.23). Ehrlich gesagt, es war eine minderwertige Imitation der Boxerstellung. Mein Kopf war nach vorn gebeugt, meine Hände waren auf jeden Fall nicht stark geballt, weil ich ihn abfangen wollte. Abfangen und mit aller Kraft wegschubsen. Mir habe nur ein Fuß nach hinten gestellt, weil ich erneut zu Boden nicht fallen wollte.

Abbildung 2.23 Roman Smaluch lief um uns herum im Halbkreis

Abb. 2.23:       Roman Smaluch lief um uns herum im Halbkreis, hin und zurück. Ich wartete auf ihn geduckt in Boxerstellung

Schließlich lief Roman SMALUCH mit großen Schritten auf uns zu. So wie beim zweiten Angriff versuchte er plötzlich die Spur wechseln und auf Kinga zulaufen. Aber seine Überraschung war vorbei und immerhin war er einigermaßen benommen nach seinem Sturz auf dem Garagenboden. Ich habe seine Absichten erkannt und reagierte instinktiv. Bevor er das Ausweichmanöver endete, ging ich ein Schritt oder zwei Schritte mit schützend nach vorn ausgestreckten Händen auf ihn zu. Weil der Zusammenstoß heftig sein musste, drückte ich schon beide Augen zu. Der Zusammenstoß war unvermeidlich (Siehe Abb. 2.24).

Abbildung 2.24 Kurz vor Zusammenstoß

Abb. 2.24:       Kurz vor Zusammenstoß

Roman SMALUCH rannte jetzt auf mich persönlich und genau auf meine ausgestreckte Hand zu. Ich traf ihn sehr wahrscheinlich ins Gesicht ohne zu sehen. Ich war mit meinen mehr als 120 Kilogramm sehr deutlich schwerer als er. Dadurch kam Roman abrupt zum Stehen (Siehe Abb. 2.25).

Abbildung 2.25 Roman Smaluch kam abrupt zum Stehen

Abb. 2.25:       Roman Smaluch kam abrupt zum Stehen

Doch bevor Roman SMALUCH etwas unternehmen konnte, schubste ich ihn gewaltig weg von uns in Richtung Garagentor, mit so einer Wucht, dass der mehrere Meter zurück taumelte. Er taumelte beängstigend, aber fiel nicht – er ist ein erfahrener Inlinefahrer und Skifahrer. Er stand mit dem Gesicht zu uns. Nach 2 Sekunden aber kippte und fiel auf den Boden. Durch den zweiten Sturz auf den Boden zog er sich sehr wahrscheinlich keine Verletzungen zu.

Abbildung 2.26 Roman Smaluch wurde von mir sehr brutal weggeschubst

Abb. 2.26:       Roman Smaluch wurde von mir sehr brutal weggeschubst

2.10     „Verabschiedung“.

Der Angreifer Roman SMALUCH befand sich nur mehrere Meter von uns entfernt. Frau SMALUCH eilte er zu ihm. Wir nutzen die Gelegenheit zur Flucht. Ich nahm Kinga an die Hand, und wir gingen schnell zurück in Richtung Ausgang. Wir waren außer uns, wir beschimpften ihn u.a.: „- Frauenschläger“ und „-Hurensohn“ und schüttelten spöttisch den Kopf.

Roman SMALUCH wollte uns noch mal angreifen, aber wir waren schon zu weit und Frau SMALUCH überredete ihn, das nicht zu tun: „- Lass sie gehen, lass sie endlich gehen.“

Bevor wir die Tiefgarage verließen, Frau SMALUCH forderte von Kinga den Schlüsselbund zurück. Sie wollte es nicht machen, aber ich sagte ihr: „- gib ihr endlich die Scheißschlüssel zurück“. Sie warf den Schlüsselbund auf den Boden runter (Siehe Abb. 2.26).

Herr SMALUCH begann inzwischen, stark aus der Nase zu bluten. Er erhielt von Frau SMALUCH ein Taschentuch.

Abbildung 2.27 Die Verabschiedungsszene

Abb. 2.27:       „Die Verabschiedungsszene“

Danach gingen wir den gleichen Weg nach Hause zurück. Als wir nach Hause gekommen waren, rief ich die Polizei… Ich merkte, dass auf meiner linken Hand, mit der ich Herrn SMALUCH möglicherweise getroffen hatte (Siehe Abschnitt 2.9), und genauer gesagt auf meiner linken Innerhand befand sich fremdes Blut. Aus hygienischen Gründen habe ich meine Hände sofort gewaschen.

 

 

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