Kapitel 14: Zweiter Tag des Prozesses am 18.02.2016. Unsere Aussage

„Es gibt zwei Sorten von Ratten: Die Hungrigen und die Satten. Die Satten bleiben vergnügt zu Haus, Die Hungrigen aber wandern aus.“ – Heinrich Heine

In den Kapiteln 14, 15, 16, 17 und 18 sind alle Ereignisse aus unserer Sicht, die an diesem zweiten Verhandlungstag im Gerichtssaal geschehen, ausführlich und chronologisch beschrieben. Weil die Täter sich sicher und geschützt fühlten, erlaubten sich die größte Willkür und organisierte Parteilichkeit gegen uns einzusetzen. Weil sie sich wirklich zu sicher fühlten, kam es wie es kommen musste, zu vielen dummen Fehlern, rechtswidrigen Handlungen und leichtfertigen Nachlässigkeiten, die die erfahrene Juristen und Sachverständigen sich bei stärkeren Gegnern niemals leisten dürfen.

Das Kapitel 14 beginnt mit dem Anfang der Hauptverhandlung, nachdem wir den Sitzungssaal A 214 betreten haben und beinhaltet nur unsere Aussage sowie durch die Vorsitzende Richterin Dr. Ines Tauscher geführte Befragung zur Sache. Im nächsten Kapitel 15 beschäftige ich mich mit den wirren Aussagen der Belastungszeugen SMALUCH.

14.1     Keine Zeugen 2.0, damit keine Widersprüche auftauchen.

Erneut mussten wir auch am zweiten Verhandlungstag feststellen, dass wiederholt (Siehe Abschnitt 12.3.3) geladene Zeugen nicht erschienen sind. Welche Zeugen und welche Beweise in Betracht kommen, das haben korrupte Akteuren längst vorsortiert. Richterin Dr. Ines Tauscher hat aber diesmal nur die Namen der Polizisten vorgelesen. Sie war diesmal nicht überrascht, wir auch nicht. Das war natürlich kein Problem für NIBBE.

Die Zeugen waren für den weiteren Verlauf des Prozesses aus unserer Sicht von wesentlicher Relevanz. Polizeibeamte sagen häufig vor Gericht aus, um einen Sachverhalt darzustellen, wenn Zeugen, Geschädigte und Verursacher unterschiedliche Angaben machen [133]. Die Richter möchten dann von Polizisten wissen, wie es denn nun gewesen ist, und zwar mündlich. Schriftliche Darlegungen allein genügen nicht zur Klärung. Und das war genau der Fall. Es handelte sich um den Polizisten POM Suchan aus der PI 25 Trudering-Riem, der den Bericht zur Auseinandersetzung in der Tiefgarage gefertigt hatte (Siehe Unterlage 085), und den Kriminalkommissar Maier aus Kripo der die Ermittlungen in diesem Fall geleitetet hatte (Siehe Abschnitt 5.7 und 8.4). Der Grund dafür ist einfach zu verstehen; KK Maier war unerwünscht, denn sein Ermittlerinstinkt sagte ihm deutlich, dass etwas an dieser ganzen Geschichte faul war; u.a. bei dem Angriff auf meine Frau hatte Roman SMALUCH einen Schlüsselbund in der Faust gehabt (Siehe Abschnitt 5.7.4).

Kann das alles wirklich nur ein Zufall sein? Weiter so!

Auch die wichtige Zeugen, die sich in die Tiefgarage begeben hatten und Polizei gerufen hatten (Siehe Kapitel 3); Herr Paul W. (alle Namen geändert) und die Ehemenschen SCHMIDT sind nicht erschienen. Vor Gericht erzählte Frau SMALUCH am zweiten Verhandlungstag, dass, nachdem sie die Familie Schmidt informiert hatte, begab sich zurück in die Tiefgarage und sah mich kniend auf dem Brustkorps ihres Mannes (Siehe Abschnitt 15.4.2). Ein derartiges Ereignis hatte überhaupt nicht stattgefunden. So wie es da in den Akten stand, waren die sonstige Zeugenaussagen eher entlastend: Herr Paul W. (alle Namen geändert) kann bekunden, dass er Frau SMALUCH schreien hörte (Siehe Abb. 3.3), gleich darauf begab sich in die Tiefgarage und traf nur Herrn SMALUCH alleine an (Siehe Abb. 3.4) und (Siehe Unterlage 089,  Az: 851 Ds 263 Js 224834/14, S.34). Frau SMALUCH hatte noch die Ehemenschen Schmidt informiert und  begab sich dann gemeinsam mit Herrn Schmidt und Frau Schmidt in die Tiefgarage zurück (Siehe Abb. 3.5) und (Siehe Unterlage 089, Az: 851 Ds 263 Js 224834/14, S.33). Die Ehemenschen Schmidt hatten uns ebenfalls nicht gesehen.

Am ersten Verhandlungstag hatte der Gerichtsmediziner unentschuldigt, absichtlich nicht erschienen (Siehe Abschnitt 12.4), sodass ein neuer Termin war. Heute war er da… Herr Prof. Wolfgang EISENMENGER. 

14.2     Der Nebenkläger Roman Smaluch verließ den Gerichtssaal. Eine sinnvolle Strategie, denn alle Fakten sprechen gegen ihn.

Dem Nebenkläger steht ein permanentes Anwesenheitsrecht zu und zwar auch dann, wenn er später in der Verhandlung noch als Zeuge vernommen werden soll [184]. Die Opfer von Straftaten haben aber in aller Regel ein Interesse daran, zu hören, wie sich der Angeklagte zur Tat äußert [341].

Der privilegierte Frauenschläger Roman SMALUCH wollte sein Privileg aber nicht in Anspruch nehmen. Über seine Anwältin WEINMANN ließ er erklären, dass er während unserer Vernehmung den Gerichtssaal verlassen wird. Im Moment war mir das jedoch egal. Dass dahinter mehr steckte, war vorerst außerhalb meiner Vorstellungskraft.

Erst bei seiner Aussage wurde mir klar, warum er den Gerichtssaal verlassen hatte. Da müsste Roman SMALUCH nämlich hören, was ich aussagen werde. Und alles, was über ihn ausgesagt wurde, war genau so richtig wie das Gegenteil davon, was er eigentlich danach sagen wollte. Im Grunde genommen ist Herr SMALUCH eher ein zurückhaltender und generell schüchterner Mensch. Meine wahre Aussage hätte ihn wohl noch ängstlicher werden lassen. Und vor allem, denke ich, er wäre noch mehr durcheinander (Siehe Abb. 15.1.10). Es bestand akute Gefahr, dass dabei würde der Täter SMALUCH die Tat preisgeben.

Ein ganz smarter und zugleich notwendiger Schachzug…

Nachdem die Richterin Dr. Tauscher alle Personalien vorgelesen hat, die Belastungszeugen SMALUCH und Herr VOGT haben den Gerichtssaal verlassen. VOGT wartete 3 Stunden vor dem Gerichtssaal und naiv glaubte dass er von Richterin aufgerufen wird. Er wurde benutzt, und er ließ sich benutzen, ähnlich wie in 2011 und 2013 (Siehe Abschnitt 1.1).

Im Zuschauerbereich saß Frau Ewa CORCORAN und fing sie an zu lachen (?). Niemand wusste eigentlich, warum sie lachte, es spielte sich nichts Komisches ab. Ich wusste nicht genau. Vielleicht, meine Stimme war im Moment etwas angekratzt. Die Luft im Saal war trocken, warm und man konnte den Staub darin schmecken. Die Richterin Dr. Tauscher vernahm mich lediglich über meine persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Sie erfuhr von mir, dass ich eine Rente wegen voller Erwerbsminderung beziehe.

14.3     Julia Weinmanns Unterstellung von irgendwelchen „Problemen“ psychischer Art. Erklärungsnot der Anwältin Weinmann. Die Komplexität des Problems.

Doch noch bevor ich überhaupt mit meiner Aussage anfangen konnte, Nebenklagevertreterin RAin Julia WEINMANN fragte mich frech und unvermittelt an, ob ich meine Erwerbsunfähigkeitsrente wegen physischen oder psychischen Beeinträchtigungen bekomme. Ihre kreischende Stimme war so mordlustig wie ihr Blick. RAin WEINMANN dachte anscheinend, dass alles immer so weiterging wie bisher, insb. nach Auseinandersetzung vor dem Gerichtssaal (Siehe Abschnitt 13.14.3), dass sie darf mit mir/uns Alles machen was sie will.

Mein „Verteidiger“ Mark NIBBE protestierte natürlich nicht. Frau CORCORAN lachte wieder. Ihr Lachen schwirrte den ganzen zweiten Verhandlungstag durch den Gerichtssaal, sie machte ununterbrochen Witze über uns und versuchte ihre Mitidioten zum Lachen zu bringen.

Schon nach der ersten kurzen Begegnung vor dem Gerichtssaal, habe ich erkannt, dass sie eine Art dissoziale Persönlichkeit zu sein scheint. Ich wusste, dass noch weitere Angriffe folgen werden, auch gegen meine Frau, die schon schwer angeschlagen war. Ich begann gleich mit der Frage; „-Warum fragen Sie das?“ und danach „-Was wollen sie denn mit dieser Frage bezwecken?“. Ich denke, dass eine solche Fragestellung insgesamt keine vernünftige Beantwortung ermöglicht. Sie erwiderte barsch, doch ohne Unverschämtheit in der Stimme, dass es ist relevant für den Prozess. Ich bin ein Vater von zwei Kindern und automatisch bei mir hatte für ein Ausrasten oder gar Gewalt am 13.11.2014 der emotionale Unterbau gefehlt – WEINMANN musste deshalb improvisieren. Weil ich tatsächlich eine Erwerbsunfähigkeitsrente wegen psychischen Beeinträchtigungen bekomme, die aber für den Sachverhalt im Prozess absolut nicht relevant sind, fragte ich WEINMANN; „- warum denn, ich verteidige nur meine Frau und Kinder.“ Nun fiel ihr gar nichts mehr ein sondern starte mich nur böse an. Richterin Dr. Tauscher hörte nur zu.

Schon während des gesamten Ermittlungs-/Zwischenverfahren hatten mir NIBBE und WEINMANN mehrfach unterstellt, dass ich psychisch krank bzw. soziopatisch/psychopatisch sei. Weil der Höhepunkt der Unterstellungen lag direkt nachdem ich das unerwünschte Schreiben an StA gesendet hatte (Siehe Abschnitt 6.4), dachte ich, dass der Schwerpunkt meiner angeblichen psychischen Störung lag im Schreiben langer detaillierter Texte, die für Täter nicht von Vorteil sind.

Ich erklärte vor Gericht, dass nach der Mollath-Affäre sollte man vorsichtiger mit Diffamierungen dieser Art umgehen, schon die Fragestellung suggeriert einen Verdacht. Ich sagte, dass alle meine Schreiben an Behörden enthielten keine Drohungen und wahnhafte Inhalte (Siehe Abschnitt 6.4). Danach fragte ich sie, warum sie mich bei den Justizbehörden verleumdet hatte. Ihre Empfehlung war damals, ich solle mich „medizinisch“ untersuchen lassen (Siehe Abschnitt 6.5.5). RAin Julia WEINMANN gab mir keine Antwort gab mir keine Antwort. Nur: „-Die Frage wurde beantwortet“, warf WEINMANN ein. Ich beobachtete, wie sie es aufnahm. Sie nahm es auf – so zu sagen: wie eine bittere Schlucke in sich hinein. Sie redete seitdem kein Wort mehr mit mir (Siehe Abschnitt 14.4).

Staatsanwalt verlas die Anklage. Der StA war ein Mann namens SOHN. Die Anklage beinhaltete eigentlich nichts anderes als die sture Wiederholung der Anklageschrift vom 14.08.2015 (Siehe Unterlage 095) auf der Basis der schriftlichen Zusammenfassung des Vorfalls durch Frau Grazyna SMALUCH, die der Kripo am 01.12.2014, zwei Wochen nach der Auseinandersetzung in der Tiefgarage übergeben wurde (Siehe Unterlage 086A).

14.3.1  Das Problem aus Sicht der Anwältin Julia Weinmann. Ihre Verteidigungsstrategie.

Als Strafanwältin hat WEINMANN entsprechende Kunden. Z. B. die Schläger [038] [126] [253] [351] sind der Kern der Branche. Sie vertritt auch die Interessen der gestörten Menschen [010] [352] bzw. die Menschen, deren Handlungen uns von außen betrachtet; gestört bzw. bedrohlich scheinen [087] [228] [279] [332] [345]. Ich will mit dieser Bemerkung nichts Böses gemeint haben, jemand muss den Job ja machen. Zwar ihre Argumente sind rechtlich und sachlich manchmal bis oft falsch, trotzdem setzt sich in allen rechtlichen Belangen für ihre Mandanten ein, EGAL ob sie wirklich schuldig sind [117] [193] [262] oder nicht [048] [342], was positiv zu bewerten ist. Dabei fürchtet sie sich nicht vor der Behörden, wenn es um die Interessen ihrer Mandanten geht [048] [354].

Ich finde, dass mit Sicherheit Frau WEINMANN wegen ihr Engagement, kann nicht mit diesem Scheinanwalt NIBBE, der im Clubhaus Eschenried für die Spieler der Golfanlage die begehrten Trophäen der Justitia verteilt [325] verglichen werden.

Das Problem ist, dass sie fragwürdige Handlungen und Äußerungen der Täter legitimiert, schönredet und rechtfertigt, die gegen das Gesetz u.a. zum Nachteil von Opfern verstoßen, die sehr stark auf einer besonderen Logik der Täter aufgebaut sind [151] [332] [345] [352] [361]. D.h. RAin Julia WEINMANN wegen ihren Defiziten im sozialen und empathischen Bereich, kann nicht so richtig beurteilen, ob andere Menschen geistig gesund sind oder nicht. Trotzdem versucht sie immer wieder ihren Willen zu bekommen und die Schwachsinnigen zu irgendwas zu überreden. Für sie die Gegnerseite ist immer psychotisch. Das ist eine reine Strategie.

Mit den Justizbehörden klappte es nicht so richtig (Siehe Abschnitt 6.5.5) aber mit dem Anwalt Mark NIBBE klappte bestens (Siehe Abschnitt 14.3.3).

14.3.2  Das Problem aus Sicht der Justizbehörden München.

Durch das gesamte Ermittlungs-/Zwischenverfahren wurde ich nicht von Justizbehörden, dafür aber von meinen RA NIBBE wegen meiner angeblichen psychischen Auffälligkeiten gemobbt (Siehe Abschnitt 6.1, 6.5.4 und 7.14.2). Vor dem ersten Verhandlungstag, im Dezember 2015 fragte ich ihn direkt, ob die Richterin Dr. Ines Tauscher und StA halten mich für wahnsinnig, aber er verneinte es (?) jedoch (Siehe Abschnitt 9.2.7). Was soll man jetzt glauben? Inzwischen ist klar: An allen Verhandlungstagen weder die Richterin Dr. Tauscher noch der Staatsanwalt SOHN haben mich zu irgendeinem Zeitpunkt als einen psychisch labilen Menschen betrachtet. Noch einmal: Kein Justizbeamter hatte von sich aus irgendeine Andeutung über die Möglichkeit einer solchen  Störung bei mir gemacht. Also: Das Problem lag bei WEINMANN und vor allem bei NIBBE, nicht bei Justizbehörden.

14.3.3  Das Problem aus Sicht der „Verteidiger“ Mark Nibbe.

Mark NIBBEs Berufsidentität im Gegensatz zu RAin WEINMANN ist sehr schwach ausgeprägt. RAin WEINMANN ist eine Angestellte der Kanzlei und muss eine Leistung bringen, NIBBE ist praktisch nur ein Sohn des Rechtsanwaltes Bodo-Bernd Nibbe. D.h. Mark NIBBE war/ist satt. Wie ich schon erwähnt habe (Siehe Abschnitt 14.3.1), RAin Julia WEINMANN setzt sich für ihre Mandanten ein, mit allem was ihr möglich. Unabhängig ob sie kriminell sind oder nicht, ob sie gestört/sonstwas oder nicht. WEINMANN sieht den Täter bzw. Spinner als Mandanten an und versucht mit ihm das bestmögliche Ergebnis erzielen. Und ich möchte nochmal betonen, dass das nicht negativ gemeint ist. Das Problem ist, dass auch die Eheleute SMALUCH mit ihrem Anliegen und voll krimineller Energie gleich an die richtige Stelle gelangten.

Und ich bin ein Ehemann und Familienvater mit zwei kleinen Kindern, der geriet völlig unverschuldet in eine körperliche Auseinandersetzung mit einem anderen Ehemann (Siehe Kapitel 2), weil ich mir erlaubt habe, seine psychopatische Ehefrau zur Rede stellen, weil sie zuvor u.a. meine Ehefrau mit einem wenige Wochen alten Baby gegen den Aufzug-Spiegel geschubst und erneut die Drohungen gegen meine Familie ausgesprochen hatte, die Drohungen, die schon früher, im Jahr 2013 einmal in die schreckliche Tat umgesetzt wurden.

Ich bin kein Vergewaltiger, ich bin kein Schläger, ich bin kein räuberischer Erpresser, ich bin nicht schizophren oder paranoid…

Sog. Rechtsanwalt Mark NIBBE hat nicht nur mich als psychisch Kranken und Psychopathen bzw. Soziopathen einstuft und an allen Verhandlungstagen furchtbar im Stich gelassen, sondern durch das gesamte Ermittlungs-/Zwischenverfahren alle meine Anstrengungen durch absichtliches Tun oder Unterlassung bewusst sabotiert (Siehe Abschnitt 9.2 und 13.8.3). NIBBE hat mich wie ein ungezogenes, flegelhaftes, böses Kind behandelt und Schritt für Schritt unübersichtlich und zielstrebig durch den Strafprozess geführt, um mich zu bestrafen, weil er denkt, ich habe es nicht verdient, dass es mir gutgeht (Siehe Abb. 14.1).

Warum tat er es? Weil er mich mit seinem eigenen Wesen als nicht verwandt empfindet. Und vor allem weil ich nicht in sein snobisch-imaginäres Weltbild nicht passe (Siehe Abschnitt 10.3).

Julia Weinmann Mark Nibbe

Abb. 14.1:       Im Vergleich mit Nibbe sogar Julia Weinmann scheint eine einigermaßen kompetente Anwältin zu sein

14.3.4  Das Problem aus meiner Sicht.

Hier mein „Problem“, das soll in dieser Arbeit nicht verschwiegen werden. Deshalb hier eine kurze Erläuterung: Ich war 2008-2011 wegen überlanger Dauer des absurden Strafverfahrens und damit verbundener Angst an einer schweren Depression erkrankt, die so ausgeprägt war, dass ich meine Arbeitsstelle verloren hatte. Es handelte sich um einen Versicherungsbetrug, allerdings ohne Vermögungsvorteil. Die korrupte Staatsanwaltsdarsteller aus Würzburg den Eindruck erweckten, lieber einen Unschuldigen auf der Basis von konstruierten Beweisen jahrelangelang verfolgen, als zuzugeben, dass ab Anfang an kein Recht hatten.

Details der Vorgänge sind hier beweisrechtlich verfügbar und nachzulesen:

https://abschleppmafia.wordpress.com/

Trotz einem Freispruch erster Klasse (!) in der Hauptverhandlung konnte ich im alten Beruf nicht mehr Fuß fassen. Mittlerweile leben wir nun von EU-Rente und Hartz IV. Mein berufliches Versagen sowie meine psychische Erkrankung erhielten dadurch nur externe Ursachen.

Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen. Ich bin nicht „schuld“ an meiner Misere. Die Gauner vermischen zwei Ebenen, mein früheres Leben und den Vorfall in der Tiefgarage. Ich bin kein Psychopath/Soziopath. Es steht fest: Trotz depressiver Episode, bin ich weitaus empathischer als NIBBE, WEINMANN, SMALUCH, VOGT und SCHLÜTER. Darauf kann sich jeder normaler Mensch verlassen.

14.4     Sonderpunkt: Befragung der Angeklagten durch die Nebenklage und Anklage? Fehlanzeige. Absolute Defensive statt Kreuzverhör.

Vor der Hauptverhandlung hatte ich mir schon gedacht, dass die Staatsanwaltschaft und Nebenklage mich ins Kreuzverhör nehmen werden. Doch ich irrte mich wieder. Die ganze Sache war ihnen über den Kopf gewachsen.

Wie schon erwähnt, wurde Anwältin Julia WEINMANN ist in Erklärungsnot geraten, weil sie mir nicht erklären wollte oder konnte, warum sie mich bei den Justizbehörden verleumdet hatte (Siehe Abschnitt 14.3). Die Befragung der Nebenlage und Anklage war damit abgeschlossen, noch bevor die Hauptverhandlung praktisch begann und genauer gesagt bevor ich mich zur Sache äußerte. Danach wechselte Julia WEINMANN die Taktik und ging von aggressiv-repressiven Methoden zu eher passiv-bloßstellenden Methoden und Rechtfertigungen seines Mandanten Roman SMALUCH über. Sie musste merken, dass habe ich kein Problem damit gehabt, alles nachvollziehbar und plausibel zu begründen. Als ich mich danach zu der Sache äußerte und die Fragen der Richterin Dr. Tauscher beantwortete, Rechtsanwältin WEINMANN wollte nicht bzw. nicht mehr argumentieren und mir die Fragen stellen, sondern schrie sie empört wiederholt durch den Gerichtssaal oder provozierte mich durch bloße Beleidigungen (Siehe Abschnitt 14.7.3).

Ebenfalls StA SOHN hatte nichts anzubieten und mischte nicht aktiv mit. Keine Vernehmung oder irgendeine Inhaltsanalyse, nahezu kein Meinungsaustausch, keine Ahnung, absolut nichts, statt dessen fanatische Parteilichkeit und methodisches passives Handeln. Staatsanwalt SOHN knurrte nur zur Antwort, wenn ich oder RA Franz Erlmeier zu sehr auf unser Unschuld beharrten. Ja, das bloße Knurren war seine bevorzugte Äußerung…

Selbst der beste Anwalt und Staatsanwalt können einen Prozess nicht gewinnen, wenn sie keine Beweise haben und dazu beschlossen mit dem Angeklagten nicht über die Straftat zu reden. Oder doch, auch wenn es ein wenig unlogisch klingt. An dieser Stelle muss man ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Verurteilung basierte daher bloß auf einer Luftnummer des Falschgutachters Prof. Wolfgang EISENMENGER (Siehe Abschnitt 16.8) und auf dem Parteiverrat des Rechtsanwalts Mark NIBBE (Siehe Abschnitt 21.5). RAin WEINMANN und StA SOHN schwiegen geheimnisvoll, weil sie wussten was geschehen wird.

14.5     Der Grund warum ich mich zu einer qualitativ hochwertigen Aussage entschlossen habe.

Nach dem zweiten Verhandlungstag, am Sonntag, den 21.02.2016, am Tag, an dem mein Anwalt Mark NIBBE hat mir ein falsches Geständnis abgepresst, behauptete er auch, dass ich während meiner Aussage vor Gericht hatte ich die Auffälligkeiten gezeigt, die sehr wohl auf unsere Schuld hingewiesen hatten (Siehe Abschnitt 21.8.2). Doch, das war natürlich absurd:

Vor dem Prozess, wurde ich von dem RA NIBBE zu einer extrem kurzen, max. 15-minutigen Aussage regelrecht gedrängt (Siehe Abschnitt 9.3.2, 9.5 und 13.9). Nach wiederholten Drängen habe ich ihm versprochen, dass ich diese kurze Aussage machen werde (Siehe Abschnitt 13.9). Glauben Sie mir oder nicht, NIBBE hatte mich tatsächlich dazu überredet und ich wollte das Versprechen tatsächlich halten. So ist es jedenfalls gewesen. Mit dem überraschenden Auftauchen von Siegfried VOGT (Siehe Abschnitt 13.14.2), mit der NIBBEs Zustimmung, hatte die Nebenklage meiner Frau und mir vorsätzlich eine psychische Notlage aufgezwungen und uns unter massiven psychischen Druck gesetzt. Stellen Sie sich doch mal vor, welche Wirkung das auf einen normalen Verstand haben musste, der vernünftig denkt und der Ängste in seine Entscheidungen mit einbezieht.

Blöd gelaufen: Infolgedessen entschloss ich mich kurzfristig nahezu spontan und für eine qualitativ hochwertige Aussage. Es passiert ganz automatisch: Wenn zu viel auf Menschen hereinprasselt, schaltet das Gehirn zurück, Menschen erleiden einen Rückfall in alte Bewältigungsstrategien [178]. Genauer gesagt, ich konnte aufgrund der Einschüchterung und Verzweiflung meiner Frau, nicht schnell und abstrakt denken. Infolgedessen konnte ich meine wahren Erlebnisse aus der Auseinandersetzung in der Tiefgarage nicht fortlaufend bearbeiten und fortlaufend verkürzen. Ich hatte keine geistige Kapazitäten frei. Die ganze Wahrheit zu erzählen ist leichter, als ständig denken zu müssen, was man sagen und nicht sagen darf. Es kommt noch etwas Weiteres dazu: Während meiner Aussage habe ich zunehmend den Eindruck gehabt, dass die Richterin Dr. Ines Tauscher mir aufmerksam und wohlwollend zuhört, auch wenn meine Aussage wohl nicht NIBBEs und WEINMANNs Vorstellungen entsprach. Ich fühlte mich angesprochen und war sicher, dass ich so viel Zeit einsetzen darf.

Die Nebenklage und ihr am Prozess teilnehmender Gerichtsmediziner Prof. EISENMENGER mussten sich mit mir auseinandersetzen, was zur Qual wurde und NIBBE konnte sein Versprechen nicht halten. Die mündliche Beantwortung der Beweisfragen durch den gerichtsmedizinischen Sachverständigen Prof. Wolfgang EISENMENGER geriet streckenweise zur Realsatire (Siehe Kapitel 17), die der Parteiverräter Mark NIBBE durch meine qualitativ minderwertigen Aussage hatte vermeiden wollen. Deswegen war er so sauer und wies mir die Schuld dafür zu (Siehe Abschnitt 21.8.2).

Ich möchte jedoch auch gerne zugeben, dass ich konstruktive und bewusste Gedanken hatte, eine qualitativ hochwertige Aussage abzugeben. Noch bevor die Anklage vorgelesen wurde, erfuhr ich vom Anwalt meiner Frau, Franz J. Erlmeier, dass sich im Gerichtssaal Prof. Wolfgang EISENMENGER befindet. Ich kannte ihn nicht, doch fand ich es auch irgendwie gut ihn hier zu haben. Ein Professor, dachte ich mir… Schon der Titel weckte in mir sonderliches Vertrauen. Als Akademiker wusste ich intuitiv, dass bei Professoren die Anforderungen einfach höher sind, aber logischerweise auch, dass Professoren mögen es, wenn man den eigenen Kopf eingeschaltet lässt.

Leider mehr, glaubhaft, detailliert unter besonderer Berücksichtigung medizinspezifischer Merkmalen „Nicht willkommen“ heißt, wenn schwere Korruption ins Spiel kommt und sich alles darum dreht. Ich wusste nicht, dass Prof. EISENMENGER als Gutachter von Aufträgen abhängig ist und Weisungen der privilegierten Partei absolut unterworfen ist. Von wo sollte ich das wissen? Ich wollte nur gut vorbereitet sein, wenn Fragen auftauchen.

14.6     Meine Aussage. Inhalt meiner Aussage.  

In diesem Abschnitt werde ich nicht wiederholen, das gleiche was ich schon sehr ausführlich im Kapitel 2 über die körperliche Auseinandersetzung in der Tiefgarage geschrieben hatte. Wichtig ist jetzt etwas anderes: Die Realkennzeichen in meiner Tatschilderung (Siehe Abschnitt 14.8) und fast keine bzw. sehr wenige Realkennzeichen in der Tatschilderung der Belastungszeugen SMALUCH. Das Auftreten dieser sogenannten Realkennzeichen in einer Aussage gilt als Hinweis auf die Glaubhaftigkeit der Angaben [165]. Aber eins nach dem anderen, weil ich chronologisch vorgehe.

Eine lange Stunde lief mein Mundwerk auf vollen Touren. Es bestand aus fünf Elementen:

14.6.1 Die alte Vorgeschichte. Die Jahre 2011-2013.       

Im ersten kürzesten 4-minütigen Teil berichtete ich schnell wie der Konflikt im Jahr 2011 angefangen hatte, d.h. über die Entwicklung Frau SMALUCHs nicht akzeptablen und nicht erfüllten Wunsches nach einem Wohnungstausch (Siehe Abschnitt 1.1.1)- von dem ersten Siegfried VOGTs Überfall auf mich im Jahr 2011(Siehe Abschnitt 1.1.2) bis zu Überfällen im Jahr 2013. Es handelte sich um bewaffneten Überfall vom 15.04.2013 auf die hochschwangere Kinga. Angerstiftet durch Frau Grazyna SMALUCH hatte Siegfried VOGT meine Ehefrau Kinga ohne Rücksicht auf ihren Babybauch brutal an die Wand geschubst, so das sie auf den Boden gefallen war und eine Frühgeburt gehabt hatte (Siehe Abschnitt 1.1.7).

14.6.2  Die neue Vorgeschichte.

Im zweiten fast kürzesten 5-minütigen Teil konzentriere ich mich auf die Vorfälle vom 07.11.2014 und 10.11.2014, die zu dieser Auseinandersetzung in der Tiefgarage geführt hatten. D.h. befasste ich mich erneut mit der Frau SMALUCH, die meine Ehefrau mit einem wenige Wochen alten Baby die Aufzug-Wand geschubst und erneut die Drohungen gegen meine Familie ausgesprochen hatte (Siehe Abschnitt 1.2.3), die Drohungen, die schon früher, im Jahr 2013 einmal in die schreckliche Tat umgesetzt wurden (Siehe Abschnitt 1.1.7). Ich benannte auch ein Motiv für die Frau SMALUCHs Tat: Wir hatten uns für die Schwachen eingesetzt. Im Sommer 2014 hatten unsere Nachbarn ungerechtfertigte Abmahnungen erhalten, die sich auf grundlose und absichtlich falsche Vorwürfe der Frau SMALUCH gestützt hatten. Wir hatten bei der Hausverwaltung erfolgreich interveniert und über dieses Missverständnis aufgeklärt (Siehe Abschnitt 1.2.2). Weil wir der Frau SMALUCH psychopatisches Spiel unterbrochen hatten, sie hatte sich an meiner Ehefrau gerächt. Ich vermutete auch, dass die Frau SMALUCH hatte uns verdächtigt, ihr Kfz beschädigt zu haben. RA NIBBE hatte mich sehr gedrängt, die gesamte Vorgeschichte nicht erwähnen (Siehe Abschnitt 9.2.1), aber ich tat es trotzdem: das war unsere plausible Begründung, warum hatten wir uns eigentlich am 13.11.2014 in die Tiefgarage begeben.

14.6.3  Der Grund warum wir das Diktiergerät mitgenommen hatten.

Im dritten kürzesten 2-minütigen Teil erklärte ich, warum wir das Diktiergerät mitgenommen hatten. Ich erläuterte, dass im Dezember 2011 hatte es einen Vorfall gegeben. Meine Frau Kinga hatte angeblich die Frau SMALUCH ganz schlimm beleidigt. Frau SMALUCH hatte Kinga wegen Beleidigung polizeilich angezeigt. Zwei Tage später Frau SMALUCH hatte allen Nachbarn die Zettel mit verleumderischen Inhalt geworfen. Sie hatte im Nachhinein schriftlich behauptet, dass wir sie nicht nur beleidigt, aber auch sie mit der Anwendung von Gewalt bedroht hatten.

14.6.4  Die körperliche Auseinandersetzung am 13.11.2014 in der Tiefgarage.

Im vierten, längsten fast 50-minütigen Teil, beschäftige ich mich sehr ausführlich mit der körperlichen Auseinandersetzung in der Tiefgarage (Siehe Kapitel 2). U.a. während der zahlreichen „Übungen“ mein Anwalt Mark NIBBE meinte mit besonderem Nachdruck, ich sollte auf eine genauere Erläuterung des dritten Angriffes von Roman SMALUCH (Siehe Abschnitt 9.5.1, 13.9 und 13.13.3) verzichten – angeblich aus Zeitgründen. Ich habe es nicht getan, aber wohl nicht absichtlich und gezielt (Siehe Abschnitt 14.5).

Aber erst mit der Zeit, mehrere Monate nach dem Prozess ist mir klar geworden (Siehe Abschnitt 24.9.3), dass das einzige Ziel des Verzichts auf eine genauere Erläuterung des dritten Angriffes darin bestand, die mögliche einfache Körperverletzung verheimlichen und die Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung zu erreichen. Ich erwähnte das schon: Herr Roman SMALUCH war auf mich und genau auf meine ausgestreckte Hand zugerannt (Siehe Abb. 2.24). Ich hatte ihn ins Gesicht getroffen, ohne zu sehen (Siehe Abb. 2.25). Einfache KV als Notwehr also.

Der Schlechtachter Prof. Wolfgang EISENMENGER war gezwungen gewesen, pseudomedizinische widersprüchliche Begründungen zu erfinden (Siehe Kapitel 17). Als Ausgleich für meine lange Aussage verzichtete ich aus mehreren Gründen (Siehe Abschnitt 7.8 und 7.14.2) auf die Aufklärung um die Fälschung bei der Übersetzung der Tonaufnahme (Siehe Kapitel 8). Während der Schilderung des Vorfalls hatte ich diese Fälschung von Marta Rumel-Elfiky mit meiner Übersetzung vergleichen wollen (Siehe Abschnitt 8.5). Ich verzichtete darauf, weil ich NIBBE (Siehe Abschnitt 13.9) und die Anklage damit nicht nerven wollte. Rückbetrachtung aus heutiger Sicht: Schade.

14.6.5  Frau Smaluch holt die Hilfe. Die wahre Geschichte.

Im fünften, letzten 6-minütigen Teil meiner Ausführungen konzentriere ich mich speziell um die Ereignisse in der Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt als wir die Tiefgarage nach der körperlichen Auseinandersetzung verlassen hatten, und dem Moment, als die Polizei gekommen war (Siehe Kapitel 3). Frau SMALUCH behauptet dass, sie hatte, nachdem sie die Familie Schmidt informiert, in die Tiefgarage zurückbegeben (Siehe Abb. 3.9) und mich kniend auf dem Brustkorps ihres Mannes gesehen (Siehe Abb. 3.10).

Ein derartiges Ereignis überhaupt nicht stattgefunden hatte, weil Frau SMALUCH hatte sich gemeinsam mit Herrn SCHMIDT und Frau Schmidt in die Tiefgarage zurückbegeben (Siehe Abb. 3.5) und zuvor Herr Paul W. (alle Namen geändert) hatte nur Herrn SMALUCH alleine angetroffen. Alle drei Zeugen hatten bezeugt, dass uns in der Tiefgarage nicht gesehen hatten und die Frau SMALUCH hatte mich bevor und danach gar nicht kniend auf dem Brustkorps ihres Mannes sehen können.

In diesem Zeitpunkt wusste ich aber noch nicht, dass ich wegen dem Knien auf dem Brustkorb beschuldigt werde (Siehe Abschnitt 15.1.9 und 15.4.2). Das Ziel war natürlich klar: Zweifel an Glaubwürdigkeit der Falschbeschuldigerin Grazyna SMALUCH – sie war frühestens nach 2 Minuten nachdem die körperliche Auseinandersetzung  begonnen hatte, Hilfe holen gegangen und genau gesagt, nach dem Ende der körperlichen Auseinandersetzung und nachdem als wir die Tiefgarage durch die Kellertür verlassen hatten (Siehe Abb. 3.2). Nicht am Anfang, wie sie behauptet (Siehe Abb. 3.6).

14.6.6  Polizeiinspektion 25 Trudering Riem.

Ich verzichtete vorerst auf voreilige Schuldzuweisungen an Polizeiinspektion 25 Trudering-Riem.

14.7     Sonderpunkt: Emotionale und handlungsbezogene Reaktionen der Anwesenden im Gerichtssaal während meiner Aussage.

Nachdem ich Julia WEINMANNs Vorwurf von irgendwelchen „Problemen“ psychischer Art entschieden zurückgewiesen hatte (Siehe Abschnitt 14.3), ohne Zögern begann ich zu erzählen und schilderte ich die Dinge aus unser/meiner Sicht insb. den Verlauf der Tat erstaunlich detailliert.

Nach dem zweiten Verhandlungstag, am Sonntag, den 21.02.2016, am Tag, an dem mein Anwalt Mark NIBBE hat mir ein falsches Geständnis abgepresst, behauptete er besonders frech, dass ich während meiner Aussage, hatte ich die Auffälligkeiten gezeigt, die sehr wohl auf unsere Schuld hingewiesen hatten (Siehe Abschnitt 21.8.2). Ich hatte nämlich meine verbale Aussage nachdrücklich mit Körpersprache unterstützt hatte, insb. als ich die Szene in der Roman SMALUCH mich würgte und kurz danach fiel mit dem Gesicht zu Garagenboden. Ich gestikulierte um die äußerst komplizierte körperliche Auseinandersetzung zu klären und um meine mangelnden Deutschkenntnisse zu kompensieren. Deutsch ist nicht meine Muttersprache, in der ich völlig frei sprechen könnte. Das war natürlich gut. Meine Gestikulation war nicht übertrieben. Wie gesagt, ich hatte es wirklich erlebt; meine Erinnerungen waren/sind mit körperlichen Reaktionen verbunden. Dementsprechend fand die mutwillige Verdrängung dieser Reaktionen nicht statt. Trotzdem gab es bei mir keine wilde Gestikulation wie z. B. bei Politikern am politischen Aschermittwoch, es gab keine Drohungen mit dem Zeigefinger und keine abstruse Bewegungen etc.

Ich hielt ständig Blickkontakt zur Richterin Dr. Tauscher und machte mit fester Stimme sehr klare Angaben über Sachverhalte, die wir erlebt hatten. Ich ließ mich nicht von negativen Äußerlichkeiten in Form von abfälligen Bemerkungen und Gesten ablenken.

14.7.1  Richterin Dr. Ines Tauscher. Ideale Zuhörerin.

Ich kann bestätigen: Ich hatte ihre volle Aufmerksamkeit. Sie schlief nicht und beschäftigte sich nicht mit anderen Sachen. Über eine Stunde lang. Während ich redete, beobachtete sie mich die ganze Zeit. Ich beobachtete sie auch. Während meiner Aussage, Dr. Tauschers Körpersprache und Mikromimik waren positiv, frei von Aggression und ganz authentisch. Eine Abneigung gegen mich, konnte ich nicht einmal ansatzweise feststellen.

Es ist verständlich, dass ich mich unter diesen Umständen nicht unbedingt für die fragwürdigen Empfehlungen von Herrn Mark NIBBE begeistern konnte.

14.7.2  Prof. Wolfgang Eisenmenger. Schwere Demütigung in Kauf genommen.  

Er war unglücklich im Gerichtssaal. Nebenklage/NIBBE und vielleicht auch Anklage hatten ihm möglicherweise suggeriert, dass es sich um jemanden handelt, der ohne jeden Zweifel als ein primitiver Schläger oder Psychopath ist – wer sich ihm nähert, ist verloren.

Seine Aufgabe als Schlechtachter bestand darin, erwartete kleine Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Kundenwünsche sind meistens sehr leicht umzusetzen, andere benötigen ein bisschen mehr Aufwand und lassen viel Freiraum für eigene Kreativität, wenn er mit Menschen aus der sog. Unterschicht zu tun hat. Doch während meiner Aussage musste Professor feststellen, ich denke, man kann wohl sagen; dass wir unschuldig waren. Auch das wäre noch zu bewältigen gewesen, dumm nur, ich bin nicht ein Schläger, aber ein normaler Mensch und ein Familienvater, dazu ein Akademiker, der sich noch einigermaßen auf dem Themengebiet der Medizin auskennt.

Er hatte sicher Bedenken mit dem was alles nachher auf ihn zukommt. Er ist zum nicht überzeugten Mitläufer geworden, der sich nicht mehr traute, seine Meinung zu sagen.

Prof. Wolfgang EISENMENGER wusste, er wusste genau, was kommen würde; – Lügen – bis sich die Balken biegen, um den Auftragsgeber zu befriedigen. Generell kann man sagen, das ist eine Form der Korruption, es ist echt traurig, ein großes Maß an Demütigung und Erniedrigung in der Öffentlichkeit in Kauf zu nehmen und so einen großen Titel und so einen großen Namen in den Dreck ziehen.

Richterin Dr. Ines Tauscher und Anwalt Franz J. Erlmeier schauten zu. Während meiner Aussage sah ich, dass sein Gesicht einen Ausdruck von tiefer Unzufriedenheit angenommen hat. Es war eine perfekte Mischung aus schlechtem Gewissen, Widerwille vor dem Ungewohnten aber auch aus einem Unmut gegenüber den Auftragsgeber wegen der böser Überraschung.

Während der Schilderung der wichtigsten strafrechtlichen Handlungen, die für die medizinische Beurteilung relevant sind, richtete ich meine Augen direkt auf Prof. EISENMENGER. Ich erklärte ihm, dass Herr Roman SMALUCH hatte keine Verletzungen oberhalb der Hutkrempe [025] und keinen Schuhabdruck im Gesicht insb. im Bereich des verletzten rechten Jochbeins gehabt. Anhand des Gesichtsfotos aus einem anderen Prozess wegen gefährlicher KV [127], zeigte wie ein Schuhabdruck im Gesicht aussieht.

Prof. EISENMENGER ging nicht auf meine Argumente ein, aber antwortete mir, dass ich mich gut vorbereitet habe. Natürlich mit einer finsteren Miene.

14.7.3  Nebenklagevertreterin Anwältin Julia Weinmann. Kulturelle und argumentative Armut.  

Während meiner Aussage musste RAin WEINMANN feststellen, dass der Plan mit der qualitativ minderwertigen Aussage, so wie sie mit NIBBE ihn sich ausgedacht hatten, nicht funktionierte.

Die ausführliche Wiedergabe des Gesprächsinhalts der Auseinandersetzung und die Wiedergabe von Kampfgeräuschen in der Tiefgarage war ein sehr wichtiger Bestandteil meiner Aussage. Oft wiederholte ich einen Satz mit denselben Worten; „-Das bestätigt die Auswertung der Tonaufnahme“ und das nervte WEINMANN besonders. Rechts neben ihr saß Professor EISENMENGER. Seine Miene wurde zunehmend skeptischer, was Nebenklagevertreterin in Erklärungsnot brachte. Sie schaute diskret in seine Richtung und sie flüsterte zu ihm leise. Julia WEINMANN wusste sich nur mit einem verachtenden Schnauben und einem lauten „-Tssk!“ oder „- Yyeee!“ immer wieder zu helfen und versuchte so meine Aussage zu stören. Aber mein Redefluss war nicht zu stoppen. Fast zum Schluss versuchte sie, durch Provokation zum Ziel zu kommen. Nach einem überlauten „-Tssk!“, ich schaute sie an. Anwältin Julia WEINMANN tippte sich an die Stirn, um „den Vogel“ [057] zu zeigen. Vielleicht wollte sie immer nur dieses einzige Thema ansprechen, weil sie sich auf dieses vorbereitet hatte. Übrigens: Eine solche Beleidigung kostet 750 Euro [058], wenn es zu einem Rechtsstreit kommt – wir haben dafür Zeugen.

Als WEINMANN merkte, dass ich mich nicht provozieren ließ und die Ruhe bewahrte, rief er laut im Gerichtssaal, dass die Übersetzung falsch ist. Ich erklärte standhaft, dass ich hatte, die Tonaufnahme von polnisch ins deutsche durch anerkannte vereidigte Top-Dolmetscherin Frau Agnieszka Miller übersetzen lassen und dem Gericht vorgelegt hatte. Ich betonte, dass Übersetzung sich inhaltlich 100% mit meiner Geschichte deckte. „-Nein, das ist eine Lüge!“, rief WEINMANN aufgeregt im Gerichtssaal, dass die Übersetzung von Frau Miller ist falsch.

Nun meldete sich auch Rechtsanwalt meiner Frau, Franz J. Erlmeier zu Wort. Er sagte ganz offen, dass der USB-Stick mit der Tonaufnahme verschwunden war. RA NIBBE natürlich schwieg. WEINMANN antwortete, dass sie hat diese Übersetzung nämlich im Rahmen ihrer Akteneinsicht nicht bekommen und niemand hatte explizit erwähnt (?!), dass es derartige Übersetzung gibt. Ihre Stimme während des letztes Satzes war empört und wie immer frech aber diesmal ausnahmsweise eher glaubhaft als unglaubwürdig. Ich weiß nicht was soll es bedeuten.

Eine Sekunde nach dem letzten Wort explodierte die Richterin Dr. Ines Tauscher mit einer Ladung innerer, wahrscheinlich lang zurückgehaltener Wut. Selten habe ich einen Wutausbruch wie diesen erlebt, und sie explodierte auf eine Art, wie nur sie explodierte; „-Jetzt sagen Sie mir, dass Sie die Akten nicht erhalten haben?“ Und sie explodierte zwei Male, bis WEINMANN schaute nach ihrem letzten lauten Ausbruch unverschämt zu Dr. Tauscher aber sagte nichts mehr. Endlich hat ihr mal jemand ordentlich die Meinung gesagt, dachte ich und setze ich meine Rede fort.

14.7.4  Mein „Verteidiger“ Mark Nibbe.

Ich berichtete nun zu umfangreich von den Ereignissen Auseinandersetzung in der Tiefgarage. Meine Aussage wirkte natürlich und nicht kontrolliert, ich sprach schnell. Die Reaktion der Richterin Dr. Ines Tauscher auf WEINMANNs Unverschämtheit hat mich damals ermutigt. Mark NIBBE flüsterte mir ständig etwas zu, das ich aber nicht genau verstand. Es ist interessant zu erwähnen, weil nach meiner Aussage, während der richterlichen Befragung (Siehe Abschnitt 14.10) und der richterlichen Befragung der Belastungszeugen (Siehe Kapitel 15), zeigte er so gut wie keine Aktivitäten mehr. Obwohl ich die Worte nicht verstand die er mir leise ins Ohr murmelte, wusste ich, worum es sich dabei handelt. Mich störte das weniger und ich machte einfach weiter und weiter.

Auf das eigene Wahrnehmen von Rechten zu verzichten und sich ganz auf den Verteidiger zu verlassen darf dem Angeklagten aber nur zugemutet werden, wenn er dem Verteidiger auch zutraut, dass er für das beste Ergebnis kämpfen wird [230]. Und mein Vertrauen zu ihm hielt sich schon damals in sehr engen Grenzen.

14.7.5  Rechtsanwalt meiner Frau, Franz J. Erlmeier.   

Während meiner Aussage, Herr RA Erlmeier hat meine Aussage fortlaufend mit dem übersetzten Gesprächsprotokoll der Tonaufnahme verglichen. Ich vermute, meine Aussage gerade hat ihn überzeugt, dass wir unschuldig waren. Nach einer Phase des Skeptizismus, ab diesem Zeitpunkt versuchte er uns einigermaßen zu helfen wo er konnte.

14.7.6  Vertreter der Staatsanwaltschaft; Staatsanwalt Sohn und seine Hausaufgaben.

Staatsanwalt SOHN war nicht interessiert an meiner Aussage. Wahrscheinlich darum, dass er vor der Hauptverhandlung wusste, was für ein Urteil rauskommen muss. Ich sah andere Akten auf seinem Schreibtisch, an dem er sie fleißig wie ein Bienchen bearbeitete. Und diese Akten die sich gerade noch auf seinem Tisch befanden haben, machten einen fremden Eindruck auf mich. Es waren nicht unsere Akten 851 Ds 263 Js 224834/14.

14.8     Sonderpunkt: Realkennzeichen in meiner Aussage. Realkennzeichen in der Aussage der Belastungszeugen.

Juni 2016, ungefähr 4 Monate nach dem Prozess, im Rahmen der Vorbereitung der Wiederaufnahme las ich Prof. Max Stellers Buch: „Nichts als die Wahrheit? Warum jeder unschuldig verurteilt werden kann“ (Siehe Abschnitt 24.9.4).

Der Berliner Professor für Forensische Psychologie berichtet von seinen Erfahrungen mit Lügen und Falschaussagen vor Gericht. Prof. Steller stellt die wissenschaftliche Methode der qualitativen Inhaltsanalyse vor, mit deren Hilfe Aussagen von Zeugen sehr verlässlich auf ihre Glaubhaftigkeit überprüft werden können. Dies ist mit Hilfe sog. Realkennzeichen [179] möglich. Wahre Aussagen weisen im Schnitt deutlich mehr Realkennzeichen auf als erfundene Aussagen [211]. Ich stellte fest, dass meine Aussage vor Gericht auf Grund des Vorliegens von mehreren, bis zu 19 Realkennzeichen glaubwürdig war. Stattdessen die Aussagen von Belastungszeugen SMALUCH enthielten keine bzw. fast keine Realkennzeichen.

Nun, ich denke, es ist wirklich wichtig zu bemerken, dass die Beschreibung der Auseinandersetzung in meinem Schreiben an StA vom 08.04.2015 hatte etliche qualitativ sehr gute Realkennzeichen/Realitätskriterien enthielt. D.h. ich hatte also über das Gegebene wahre Aussagen mit Realkennzeichen gemacht, noch bevor ich überhaupt über die wissenschaftliche Mittel verfügte, meine Aussage auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und meine Einschätzung zur Sachlage vor der Hauptverhandlung abzugeben. Jetzt ich möchte meine Aussage mit der Aussage der Belastungszeugen SMALUCH zu vergleichen. Na ja, kann ich selbst über mich urteilen? Urteilen Sie selbst! Ich versuche mal:

14.8.1  Allgemeine Merkmale: Logische Konsistenz/Widerspruchsfreiheit.

Logische Konsistenz bedeutet, dass eine Aussage frei ist von inneren Widersprüchen. Sie muss in sich schlüssig und folgerichtig sein [232]. Meine Darstellung der körperlichen Auseinandersetzung war an die Tonaufnahme und an die Beschreibung der Verletzungen gekoppelt. Es gab keine Widersprüche bzw. Anklage und Nebenklage unterließen verbale Kommunikation und jegliche Auseinandersetzung mit unseren Argumenten (Siehe Abschnitt 14.4). Es gab keine Fragen und keine Diskussion.

Stattdessen Herr SMALUCH verstrickte sich immer in Widersprüche. Wie er berichtete, waren am Anfang der Auseinandersetzung auch ein „Fischmesser“ und ein Stein zum Einsatz gekommen, aber er konnte nicht erklären, was mit den gefährlichen Werkzeugen passiert war (Siehe Abschnitt 15.1.3). Er konnte nicht erklären, wie er auf den Garagenboden gestürzt war (Siehe Abschnitt 15.1.10). Er konnte auch nicht erklären, in welcher Position hatte er auf dem Boden gelegen, in seiner Jacke festgehangen (Siehe Abschnitt 15.1.7), während ich kniend auf seinem Brustkorps gesessen hatte…

14.8.3  Allgemeine Merkmale: Quantitativer Detailreichtum und Detaillierung.

Erlebtes ist detailreich [129]. Eine Aussage ist dann durch hohen quantitativen Detailreichtum gekennzeichnet, wenn sie viele Einzelheiten z.B. zu Örtlichkeiten, den Handlungsabläufen und den beteiligten Personen enthält. Ich sprach über eine Stunde lang, schnell, Wiederholungen gab es keine. All die kleinen Details, die ich unbewusst für die Glaubwürdigkeit meiner Geschichte verwenden habe, waren im Überfluss. Meine Schilderung enthielt nicht nur belastende Einzelheiten, aber auch die, die eigentlich für das Kerngeschehen in der Aussage unnötig wären.

Die Belastungszeugen SMALUCH beschränkten sich auf das Kerngeschehen – für die Erfindung von Nebensächlichkeiten hat ein Lügner in der Regel keine Kapazitäten mehr frei [003]. Die Details waren sehr selten – wenn überhaupt waren, nur um uns zu belasten, d.h. sie lieferten keine Einzelheiten, die uns nicht belasten.

14.8.3  Spezielle Inhalte: Raum-zeitliche Verknüpfungen.

Qualitätsmerkmale sind gegeben, wenn in einer Schilderung Handlungen in raum-zeitliche Bedingungen eingebettet sind, wenn komplexe plastische Beschreibungen von Handlungen der beteiligten Personen [154]. So genau wie fast niemand zuvor schilderte ich vor Gericht die körperliche Auseinandersetzung in der raum-zeitlichen Aufeinanderfolge. Sehr oft mit der Genauigkeit von bis zu einem Meter/Schritt und unter einer Sekunde. Und ich meine hier nicht eine Handlung sondern, die ganze Reihenfolge der Handlungen (Siehe Kapitel 2).

Die Belastungszeugen SMALUCH machten keine detaillierte raum-zeitliche Beschreibung von dem, was geschehen war. Das Auto, das Garagentor, die Straße und die Familie SCHMITs Wohnung – das sind keine Details.

14.8.5  Spezielle Inhalte: Interaktionsschilderungen.

Bei Interaktionsschilderungen geht es um die Schilderung der Handlung, der Reaktion darauf und wiederum der Reaktion auf die Reaktion, so dass man die Situation nachstellen könnte [278]. Meine Interaktionsschilderungen in der Aussage waren extrem detailliert und lieferten logisch durchschaubare Erklärungen, warum so und nicht anders. Und vor allem warum gab es keine alternativen Vorgehensweisen.

Die Interaktionsschilderungen der Belastungszeugen SMALUCH, wenn überhaupt könnte man diese Schilderungen noch als Interaktionsschilderungen bezeichnen, waren sehr einfach – nur Aktion und Reaktion.

14.8.6  Spezielle Inhalte: Wiedergabe von Gesprächen.

Bei Interaktionsschilderungen geht es um die Schilderung der Gesprächsketten, im Sinne von Rede und Gegenrede, vergleichbar der Aktion und Reaktion bei Interaktionsschilderungen (Siehe Abschnitt 14.8.5). Dabei muss erkennbar sein, welche Inhalte von welcher Person geäußert wurden [232]. Auf Basis der Tonaufnahme habe ich den gesamten Inhalt geführter Gespräche in den klaren, wechselseitigen Dialogen wiedergegeben und in den entsprechenden Szenen geschildert.

Die Belastungszeugen SMALUCH haben nur vier Sätzen wiedergegeben; ein von Roman SMALUCH frei erfundene Satz: „-was wollt ihr von meiner Ehefrau, sie hatte euch nichts getan“ (Siehe Abschnitt 15.1.3) – am Anfang der Auseinandersetzung. Am Ende der Auseinandersetzung, Frau SMALUCH forderte von Kinga den Schlüsselbund zurück, was eine Wahrheit ist. Die Ehemenschen SMALUCH berichteten weiter, dass wir sie noch gedroht hatten. Es gab keine Dialoge. Wir waren einfach gekommen und sie geschlagen hatten. Interessanterweise stützen sie sich nicht die gefälschte Übersetzung von Marta Rumel-Elfiky (Siehe Kapitel 8). Womöglich fanden sie, das alles klinge doch ein bisschen abwegig.

14.8.12  Inhaltliche Besonderheiten: Schilderung eigener psychischer Vorgänge.

Gedanken oder eigene gefühlsbezogene motorische oder physiologische Abläufe werden beschrieben, die mit dem Kerngeschehen zusammenhängen [154]. Ich möchte mit ein paar Beispielen von mir ein paar komplexe psychische Vorgänge ansprechen/andeuten. Erster Beispiel; Roman SMALUCHs erster Angriff. Ich darstellte meine Erlebnisentwicklung, die ich in diesem Moment hatte, bei seinem ersten Angriff auf meine Ehefrau (Siehe Abb. 2.7). Zweiter Beispiel: ich erklärte meine Gedankenentwicklung, in der Szene, als Roman SMALUCH sein Schlüsselbund gesucht hatte und ich am Anfang nicht gewusst hatte was er eigentlich gesucht hatte (Siehe Abb. 2.10). Dritter Beispiel: ich erläuterte meine Gedanken bei dem zweiten Angriff, als Roman SMALUCH hatte sich zu meiner Frau durchgeschlagen (Siehe Abschnitt 2.5) und bei dem dritten Angriff, als er sich zu meiner Frau durchschlagen wollte (Siehe Abschnitt 2.9).

Auch die Aussage der Belastungszeugin Grazyna SMALUCH hatte ein Realkennzeichen. Frau SMALUCH berichtete, dass ich auf dem Balkon gestanden hatte und kurz darauf war ich in meine Wohnung gegangen. Sie berichtete weiter, dass sie Angst bekommen hatte (Siehe Abschnitt 15.4.2). Also muss da doch etwas gewesen sein! Dieses Aussagedetail ist ausnahmenweise ein starker Hinweis auf tatsächliches Erleben.

Sie hatte mich im Zeitraum 2011 bis 2014 ca. 100-mal auf dem Balkon gesehen, aber am 13.11.2013 hatte sie Angst bekommen? Es ist natürlich wahr, Grazyna SMALUCH hatte sich vor allen möglichen unerwünschten Konsequenzen gefürchtet, weil sie zuvor, u.a. am 07.11.2013 meine Ehefrau mit einem wenige Wochen alten Baby die Aufzug-Wand geschubst und erneut die Drohungen gegen meine Familie ausgesprochen hatte (Siehe Abschnitt 1.2.3). Dass sich Grazyna SMALUCH dadurch bedroht fühlte, war/ist aber nicht das Problem von uns! Logisch?

14.8.17  Motivationsbezogene Inhalte: Selbstbelastungen.

Ich darstellte alle Kampfhandlungen, die von mir ausgegangen waren. Dazu in vollem Umfang und nach bestem Wissen und Gewissen. Ich berichtete z.B. mit welcher Brutalität hatte ich den angreifenden Roman SMALUCH von uns weggeschubst (Siehe Abb. 2.26).

Während der Aussage vor Gericht die Belastungszeugen SMALUCH belasteten sich nicht. Während der Kripovernehmung am 01.12.2014, Roman SMALUCH hatte zugegeben, dass er „ein bisschen“ wild herumgeschlagen hatte (Siehe Unterlage 088, Az: 851 Ds 263 Js 224834/14, S. 25). Diese Aussage wiederholte er vor Gericht nicht (Siehe Abschnitt 15.1.5).

14.8.19  Deliktsspezifische Inhalte: Deliktsspezifisch.

Kaum einem anderen Menschen würde es gelingen, die körperliche Auseinandersetzung so anschaulich zu schildern, wie es ich fertiggebracht habe. Ich könnte für die Polizei im Kriminalfachdezernat 2 arbeiten… und als der Kripobeamte vor Gericht aussagen um einen Sachverhalt darzustellen, wenn Schlägereibeteiligten  unterschiedliche Angaben machen. Doch Spaß beiseite.

Aus deliktsspezifischer Sicht ergibt sich die wichtige Erkenntnis: Die SMALUCHs Behauptung, dass ich z.B. kniend auf dem Roman SMALUCHs Brustkorps 5-Minuten gesessen hatte, während sich die Nachbarn auf der Straße versammelten war surreal.

14.9     Die Reaktionen nach meiner Aussage, insb. spontane Reaktion der Richterin.

Nachdem ich meine Aussage beendete, Richterin Ines Tauscher verzog den Mundwinkel zu einem Lächeln. Sie schaute mich über den Rand ihrer Brille, die ihr weit auf die Nase gerutscht war, wirklich mit einen ehrlichen milden Lächeln an. War es gut oder schlecht gemeint? Woher sie diesen Humor nahm, konnte ich mir aber nicht richtig erklären, ich empfand das damals als ein schönes Kompliment.

Mein Auftritt war so überzeugend, dass sogar RAin Julia WEINMANN schaute anerkennend zu mir, auch wenn sie es nicht zugeben wird. Sonst haben wir Dr. Tauscher in 3 Verhandlungstagen nicht mehr lachend gesehen. Dann wandte Dr. Ines Tauscher sich an RA Mark NIBBE: „-Habt ihr das geübt?“. In ihrer ausnahmeweise milden Stimme schwang aber ein leichter Zynismus mit. Der kleine Sarkasmus bewirkte eine schlagartige Veränderung in NIBBEs Miene. Sie wurde finster und finsterer und in seinen Augen blitzte es unheimlich auf. Es war ihm sichtbar unangenehm. Er antwortete nichts.

Die Reaktion der Richterin Dr. Tauscher wirft eine Reihe Fragen auf. Was heißt: „-Habt ihr das geübt?“. Woher wusste die Richterin, ob ich diese Aussage mit NIBBE wochenlang fleißig geübt hatten? Zu Hause hatte ich auch die Aussage zur Probe gehalten. Warum war NIBBE der kleine Sarkasmus denn so unangenehm? Was steckte dahinter? Hatte Richterin Dr. Tauscher Interesse, an meiner qualitativ minderwertigen Aussage? Hatte Dr. Tauscher gezielt versucht, meine Aussage zugunsten von SMALUCH zu beeinflussen? Hat sie etwas zu verbergen? Wann und von wem kam die Idee einer qualitativ minderwertigen und kurzen Aussage? Es bleibt rätselhaft, zu Mark NIBBEs Nachteil natürlich. Das ist der aktuelle Stand.    

14.10   Die deliktspezifische Befragung, die eigentlich niemand wollte. Alexander Klotzman.                     

Danach Dr. Ines Tauschers Blick konzentrierte sich auf mich.

14.10.1            Die Schläge und die Tritte.

Die Befragung bezog sich ausschließlich auf die Schläge und die angebliche Tritte. Um keine Zweifel aufkommen zu lassen: Das angebliche Knien auf dem Brustkorb wurde von der Richterin Dr. Tauscher nicht in Betracht gezogen und nicht erwähnt. Wir und die Richterin haben darüber nichts gewusst. Ich erklärte noch mal, dass ich am Anfang der körperlichen Auseinandersetzung, hatte ich Roman SMALUCH von hinten mit flachen Händen geschlagen, um meine Frau Kinga aus seinen schlagenden und haltenden Händen zu befreien (Siehe Abb. 2.8). Ich versicherte der Richterin, dass ich hatte meinen einzigen Kontakt mit dem Gesicht des Angreifers Roman SMALUCH gehabt, als ich ihn bei seinem dritten Angriff von uns sehr kräftig geschubst hatte (Siehe Abb. 2.25 und 2.26). Die Tritte gegen Kopf bzw. Gesicht bestritt ich vehement, mit dem Hinweis dass Herr SMALUCH keinen Schuhabdruck im Bereich des Gesichts hatte. Ich schwor Stein und Bein, dass es so einen Vorfall nicht gegeben habe. Die Richterin Dr. Tauscher bohrte nicht tiefer nach.

Es kamen auch keine Fragen von der Anklage & Nebenklage.

14.10.2            Die Schuhe oder die Slipper-Sandalen? Der Übereifer der Polizeiinspektion 25 Riem-Trudering gepaart mit der bedauernswerten Argumentationslosigkeit des Staatsanwalts Sohn.

Dann stellte mir mein RA Mark NIBBE eine einzige Frage und fragte welche Schuhe ich damals am 13.11.2014 getragen hatte, als ich mich in die Tiefgarage begeben hatte. Die Frage wäre völlig in Ordnung, aber die beiden Belastungszeugen SMALUCH jedoch waren verdächtigerweise zu gut vorbereitet, um mit dieser Situation nicht fertig zu werden (Siehe Abschnitt 15.1.8 und 15.6.3). Ich antwortete natürlich, dass ich meine Slipper-Sandalen getragen hatte. Diese Frage verursachte eine Flut von unerwünschten Angaben. Ich fühlte mich irgendwie jetzt speziell durch diese Frage in Erklärungsnot. Man beachte: Ich war nach der Geständniserpressung durch die Drohung mit dem Gefängnis (Siehe Abschnitt 7.14.2) nach der angeblichen DNA-Analyse auch ganz schön traumatisiert (Siehe Abschnitt 7.14).

Ich erklärte, dass trotz all meiner damaligen Bemühungen die Situation zu klären (Siehe Abschnitt 4.1 und 4.4), die Polizeibeamten hatten mir unterstellt, dass ich am Tatort massive Schuhe statt Sandalen getragen hatte (Siehe Abb. 14.2).

»– Mhhmhhmm«, gab der junge Staatsanwalt SOHN zur Antwort. Dass die Ermittlungen der Polizeibeamten  übereifrig, unvollständig, subjektiv verzerrt und sogar gefälscht sein könnten, passt nicht anscheinend ins Bild, das sich StA von den Polizeibeamten machen. Etwas Schwermütiges und Bedrohliches lag in diesem Laut, aber ich ignorierte es. Dafür gab es drei Gründe.

Erstens, 15 Monate lang wurde mir willkürlich und bewusst unpräzise, nicht mit den Mitteln logischer Analyse vorgeworfen, dass ich mit massiven Schuhen mit Anlauf einen bereits am Boden liegenden Mann brutal ins Gesicht getreten hatte, der allerdings danach keinen Schuhabdruck im Bereich des Gesichts hatte. Zweitens, wir sind den Beamten der PI 25 in dieser Sache und an alle anderen aus dem Jahr 2011 und insb. 2013 gar nichts schuldig. Drittens, diverse Ermittlungsbehörden hatten ausreichend Gelegenheit gehabt, sich damit auseinanderzusetzen oder zumindestens uns ihre Meinung dazu sagen. Ich sprach jetzt zu Richterin am AG Dr. Ines Tauscher, es gab niemand anderen mehr für mich, nur sie. Ich schilderte die Situation noch detaillierter und der StA SOHN machte mit seinem überlangen »– Mhh mhmm, mhmmmmmmmmmmmmmmmh«, die Szenerie noch bedrohlicher.

Es war eine Form der Einschüchterung, die es eigentlich gar nicht geben durfte. Das widerspricht sämtlichen rechtsstaatlichen Grundsätzen. Dem Angeklagten steht es frei, sich zu der Anklage zu äußern und zu verteidigen. Dabei darf kein Druck auf seine Aussagefreiheit ausgeübt werden [208].

Diese Einschüchterung war auch eine Dummheit an sich: das war insbesondere auch deshalb bedauernswert, weil die beiden Belastungszeugen SMALUCH im Nachhinein gestanden haben, dass ich sportliche Schuhe am Tatort getragen hatte (Siehe Abschnitt 15.1.8 und 15.6.3). Die StA aber wollte sich darüber nicht den Kopf zerbrechen (Siehe Abb. 14.2).

Prof. Wolfgang Eisenmenger Rechtsmedizin

Abb. 14.2:       Das seltsame aber spannende Leben eines Schuhs ist voller Höhen und Tiefen

14.10.3            Die Beschwerde wegen der Vorgehensweise der Polizeibeamten gegenüber meiner Frau am 13.11.2014.

Weil dieses Thema ebenfalls im Zusammenhang mit Schlampigkeit und Ignoranz zu sehr in den Zuständigkeitsbereich der PI 25 Riem-Trudering fällt,        beschwerte ich mich, dass die Polizisten nach Verletzungen, die meine traumatisierte Frau so gut wie lahmlegten, gar nicht gefragt hatten und hatten sie alleine gelassen, in einem Moment, in dem sie allein nicht zurechtgekommen war und dringend Hilfe gebraucht hatte (Siehe Abschnitt 4.1). Der Staatsanwalt SOHN hörte erst unwillig zu, ohne etwas zu sagen bzw. brummen.

Dann wandte ich mich kurz an die Nebenklagevertreterin RAin Julia WEINMANN, weil die Nebenklage am ersten Verhandlungstag behauptet hatte, dass das Foto mit dem riesigen Hämatom an Kingas linken Oberarm zu einem anderen Zeitpunkt gemacht wurde (Siehe Abschnitt 12.4.3). Diese Unterstellung ist durch polizeiliche Schlampigkeit entstanden, sagte ich. Ich hatte Schnauze voll von den ewigen Schuldzuweisungen. NIBBE hatte vor dem zweiten Hauptverhandlungstag gemeint, dass die Nebenklage ist der Meinung, dass ich meine Frau absichtlich verletzt hatte um den Geschädigten Roman SMALUCH zu beschuldigen (Siehe Abschnitt 13.2).

WEINMANN antwortete mir nicht und grinste nur frech. Dann StA SOHN gab von sich »-Mhhmhhmm« wieder.

14.10.4            Der Einsatz der Reid-Methode. Die Erpressung seitens der Ehemenschen Smaluch.

Ich wollte nicht schweigen „müssen“, ich beschwerte mich darüber, dass die Vernehmung bei der PI 25 am 13.11.2014 eine einzige Täuschung gewesen war. Ich sprach erst ein Bisschen zögerlich, dann zunehmend mutiger. Da ich mit dem falschen Zeugen getäuscht wurde, berichtete ich auch über den Einsatz der fragwürdigen Reid-Methode bei der Vernehmung (Siehe Abschnitt 4.3). Auf das Wort „Reid-Methode“ reagierte der Staatsanwalt Sohn so: »-Mhmm, Ja, mhmm, Jaaa«, wobei er die bedrohliche Betonung auf das Wort „Ja“ legte. Frau CORCORAN lachte wegen irgendetwas vor sich hin, diesmal sehr laut.

SOHN erweckte den Eindruck, als würde er gleich eine unangenehme Rede mit schwerwiegenden Konsequenzen an mich halten wollen, sagte aber nichts und danach nur schwieg. Ich versuchte mich von dieser Szene nicht einschüchtern zu lassen.

Mein „Verteidiger“ Mark NIBBE ließ mich selbstverständlich im Stich, wo ich doch dringend anwaltliche Unterstützung brauchte. Ich fühlte mich ganz allein, trotzdem berichtete ich, dass die Täuschung hatte weitreichende Konsequenzen für uns, denn im Nachhinein, unser Nachbar, Herr SCHMIDT hatte uns tatsächlich unter der Androhung der falschen Aussage zu einem abstraktem Schuldanerkenntnis zugunsten der Ehemenschen SMALUCH aufgefordert (Siehe Abschnitt 5.3). Ich zeigte der Richterin Dr. Tauscher den Schmitts Zettel mit der Aufforderung die Schuldanerkenntnis abzugeben (Siehe Abb. 5.1).

Ich habe auf die nächste Benachteiligung hingewiesen, und gesagt, dass die Vernehmung unter derart unprofessionellen, feindlichen und derart blöd-ablenkenden Bedingungen staatgefunden hatte, dass ich entsprechend nur einen Teil der Informationen zum Protokoll hatte wiedergeben können (Siehe Abschnitt 4.10.1). Danach bin ich aufgestanden und händigte ich der Richterin Dr. Tauscher, dem StA Sohn und dem RA NIBBE eine Abbildung, in der ich den Einfluss der negativen Besonderheiten auf die Vernehmung bei der PI 25 schematisch darstellte (Siehe Abb. 4.1). Richterin Dr. Tauscher schaute sich die Abbildung einigermaßen konzentriert an. Auch StA SOHN war neugierig und blickte diskret auf die Abbildung, mehrfach. Für NIBBE aber war es sichtbar eine Zumutung. Er rollte mit den Augen nach oben.

14.10.5            Wozu sind wir in die Tiefgarage gegangen?

Nachdem meine Rede beendet war, fragte mich die Richterin Dr. Ines Tauscher wozu wir eigentlich in die Tiefgarage gegangen waren, wenn wir damit wieder nur neue Schwierigkeiten bekommen hatten. Ihre Stimme ist kräftig und bestimmt geworden. Ich hörte aber keinen Ärger in ihrer Stimme, nur eine professionelle, kalkulierende Kühle. Sie musste feststellen, ob unsere Handlung bzw. die uns vorgeworfene Straftat nicht spontan, sondern gut geplant durchgeführt wurde. Das tat sie auch.

Ich behauptete nicht, dass es spontan oder geplant war. Die Wahrheit liegt einigermaßen dazwischen: damals hatten wir gedacht, dass wir die Ehemenschen SMALUCH irgendwo unterwegs im Aufzug oder EG oder UG des Hauses treffen. Nicht in der Tiefgarage. Wir waren spontan in die Tiefgarage gegangen, weil wir sie unterwegs nicht getroffen hatten (Siehe Abschnitt 2.1).

Ich betone ausdrücklich, dass wir nur ein klärendes Gespräch geplant hatten. Der Blick der Richterin ruhte eine Weile auf mir. Ich empfand dies als eine Unklarheit, die noch aufklärungsbedürftig ist.  Ich gab an, dass wir gar keine Möglichkeit gehabt hätten, anders zu intervenieren, als direkt ansprechen und von der Frau SMALUCH die Unterlassung weiterer Angriffe verlangen, weil alle bisherigen Maßnahmen, der Stalkerin aus dem Weg gehen, nichts gebracht hatten. Ich erinnerte, dass mehrere Nachbarn und ihre Kinder sind/waren von der Frau SMALUCH gestalkt und bedroht. Sie haben/hatten versucht Kontakt aufzunehmen und die Situation zu klären, aber Frau SMALUCH u.a. nach der Ausübung von Straftaten fühlt sich bedroht und öffnet die Wohnungstür nicht. Und die einzige Möglichkeit, war die Ehemenschen SMALUCH unterwegs ansprechen, außerhalb Wohnung.

Weil niemand kam bisher auf die Idee mit mir zu argumentieren, also begann ich Fragen zu stellen und mir selbst Antworten auf diese Fragen zu geben. Ich fragte: Was machen Eltern, wenn sie derart mehrfach überfallen werden? Wir die Eltern, zu Recht besorgt um das Wohl der Kinder, reagierten wir wie jeder vernünftige Mensch. Wir haben es nicht zu unserer eigenen Befriedigung getan. „-Was sollten wir machen?“, fragte ich erneut. Doch niemand hatte mir geantwortet. „-Was soll ich Ihrer Meinung nach tun?“ fragte ich den Staatsanwalt SOHN, weil er erhebliche Vorbehalte während der richterlichen Vernehmung gegen mich hatte. StA SOHN starrte mich nur an. Nahezu ausdruckslos. Wortlos aber keinesfalls bösartig. Er war schlicht durch die Situation überfordert. „-Wann darf man intervenieren?“ „-Drohungen uns fertig zu machen, Schubsen der Mutter mit einem wenige Wochen alten Baby gegen einen Spiegel im Aufzug, reicht das für eine Intervention?“ fragte ich nicht ohne Zynismus. „-Einfach tatenlos zuschauen wenn meine Frau mit dem Kind bedroht wird?“ Meine Fragen blieben freilich unbeantwortet.

14.10.6            Der institutionelle Rassismus. Der direkte Rassismus & rassistischer PHM Axel Schlüter aus Westfalen. Die Polizeiinspektion 25 Trudering-Riem – NO GO AREA.  

Ich war nicht zu bremsen, nicht in meiner Aufregung. NIBBE hatte Recht gehabt: Ich wollte alles auf einmal auskotzen (Siehe Abschnitt 9.2.2). Ich hatte so lange geschwiegen, da wird es jetzt aus mir brechen wie eine Sturzflut. Mein Gehirn hatte auf Reden geschaltet und den Befehl an mein Mundwerk weitergegeben. Dann kam, was kommen musste.

Ich sprach in einem Atemzug aus, was ich schon hätte lange sagen sollen: Ich beschwerte mich, dass als wir vor 5 Jahren unsere Wohnung nicht „freiwillig“ hatten verlassen wollen, damit die Ehemenschen SMALUCH direkt neben dem befreundeten deutschen Ehepaar VOGT hatte wohnen können, Frau SMALUCH hatte Herrn VOGT zu allen Straftaten insb. verschiedenen Körperverletzungsdelikten gegen uns angestiftet. Weil Herr Siegfried VOGT ein Biodeutscher ist, in der Polizeiinspektion 25 hatten uns wir niemals durchsetzen können. Von Anfang an, Herr VOGT hatte da eine massive Unterstützung in der Person des PHMs Axel SCHLÜTER gefunden. Und SCHLÜTER, ein regelrechter Polenhasser/Revisionist und ein fanatischer Zigeunerhasser hatte nicht nur seine Ressentiments gegenüber uns zum Ausdruck gebracht, aber unter seiner Obhut hatte Herr VOGT das machen können, was er gewollt hatte. Ich warf der Polizei vor, dass wegen der gezielt systematischen rassistischen Ausgrenzung durch einer einzelnen Person – Axel SCHLÜTER, nicht nur alle anderen Polizisten/Ermittlungsbeamten der PI 25/Kripo/StA zu seinem schlimmen Verhalten geschwiegen hatten aber selbst zu Tätern, beteiligten Verharmlosern und Wegschauern geworden sind. Wir wurden nicht nur regelrecht kriminalisiert, drangsaliert und erbittert eingeschüchtert und verleumdet, sondern auch die Aufnahme von unseren Strafanzeigen durch die PI 25 mehrfach und vor allem immer (!) verweigert wurde. bzw. Rücknahme einer Strafanzeige erpresserisch genötigt wurde.

Ich erinnerte, dass im Dezember 2011, hatten wir bei einer Polizeiwache 25 schriftliche Strafanzeige gegen Frau SMALUCH wegen Bedrohung erstattet (Siehe Abschnitt 1.1.4). Sie hatte meine Frau mit der Anwendung von Gewalt seitens Herrn VOGT bedroht, weil wir unsere Wohnung nicht hatten verlassen wollen. Ich betonte, dass PHM Axel SCHLÜTER hatte mich/uns zur Rücknahme dieser Strafanzeige erpresserisch genötigt. Und die Drohungen die Frau SMALUCH ausgesprochen hatte, hatte Herr VOGT im Frühjahr 2013 in die Straftat umgesetzt. Angerstiftet durch Frau Grazyna SMALUCH hatte Siegfried VOGT meine Ehefrau Kinga ohne Rücksicht auf ihren Babybauch brutal an die Wand geschubst, so das sie auf den Boden gefallen war und nur wenige Stunden später hatte sie eine Frühgeburt mit vielen nachteiligen Folgen für das Baby erlitten (Siehe Abschnitt 1.1.7).

Richterin Dr. Tauscher unterbrach das erste Mal meine Rede und sagte zu mir, dass diese Ereignisse schon vor langer Zeit stattgefunden haben und mit dem Vorfall vom 13. November 2014 nichts zu tun haben. Sie sagte auch, dass der Vorfall vom 13.11.2014 hat mit dem Rassismus nichts zu tun. Mark NIBBE nutzte die Gelegenheit, um mich beruhigen zugunsten der Nebenklage/Anklage und er sprach etwas leiser hinter meinem Rücken. Aber ich ignorierte ihn einfach, nahezu unbewusst.  

Ich erklärte der Richterin, dass die Ereignisse sind sehr relevant für den Vorfall vom 13.11.2014, weil wenn die Drohungen der Frau SMALUCH von 2011 und 2013, geprüft wären, gäbe es sehr wahrscheinlich keine Drohungen ihrerseits im Jahr 2014 (Siehe Abschnitt 1.2.3) und auch keinen Grund für die Intervention am 13.11.2014 in der Tiefgarage. Ich beschwerte mich, dass wir die Frau SMALUCHs Drohungen schon im Jahr 2011 polizeilich gemeldet hatten, aber anstatt der erhofften Hilfe, der PHM Axel SCHLÜTER hatte mich/uns zur Rücknahme dieser Strafanzeige erpresserisch genötigt, psychisch gequält und vor allem rassistisch stereotypisiert, was ihm Spaß gemacht hatte. Wie auch immer: Nach dieser psychischen Misshandlung, hatte ich mich nicht getraut, in die Polizeiinspektion 25 gehen und z.B. die Strafanzeige erstatten. Das war für mich eine nicht überwindbare Zumutung gewesen, den rassistischen SCHLÜTER nochmal begegnen müssen (Siehe Abschnitt 1.2.4).

Und der Gipfel: nach dem Überfall auf meine hochschwangere Ehefrau am 15.04.2013, nachdem die PI 25 unter SCHLÜTERs Führung jegliche Hilfe verweigert hatte. Das Unglaubliche: Noch direkt nach dem Überfall war bei der PI 25 ein Notruf eingegangen – den ignoriert hatte. Diese obskure rassistische Unverschämtheit hatte sich schwer in unseren Gehirnen niedergeschlagen und ihre seelischen Spuren bis tief in unserer Unterbewusstsein hinterlassen. Ich habe ja sogar völlig freiwillig vor Gericht zugegeben, dass nach dem letzten Angriff und Drohungen der Frau SMALUCH vom 07.11.2014 und 10.11.2014, waren ehrlich gesagt gar nicht auf die Gedanken gekommen, zur Polizei zu gehen.

Der StA SOHN wollte und vielleicht konnte sich das Ausmaß des Grauens, das ich schilderte, nicht vorstellen. Er schwieg.

14.10.7            Die Kripo & Wohnungssuche.

Am Rande der Rede, habe ich die Kripo halbwegs gelobt. Ich sagte, dass nach der Attacke auf meine hochschwangere Frau am 15.04.2013, die Ermittlungsbehörden hatten den ganzen Sachverhalt schlichtweg unter den Teppich gekehrt (Siehe Abschnitt 1.1.9), aber zumindestens mit der Hilfe der Kripo hatte der Täter Siegfried VOGT eine neue Wohnung blitz schnell gefunden (Siehe Abschnitt 1.1.8). Nach meiner Äußerung bezüglich der Wohnungssuche durch die Kripo, hat sich der Staatsanwalt SOHN reaktiviert. „- Kripo?“, fragte er mit vorgespielter Überraschung. „- Ja“, antwortete ihm ohne Zögern. Weiter: „- Das war Herr PHM Oelschläger vom Kommissariat 26“. Ich erklärte ihm, dass PHM Oelschläger hatte mich im Sommer 2013 darüber informiert und mir unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass im Gegenzug dafür hatten wir auf das weitere Ermittlungsverfahren verzichten sollen.

Es gibt keine Wohnungen in München und die Menschen können nicht aus eigener Kraft neue Wohnung finden. Um die soeben beschriebenen Probleme zu beseitigen, können die Ermittlungsbehörden in engen Grenzen helfen. Sie haben ihre Verbindungen und Beziehungen zu den städtischen Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen. Natürlich wird das kein Beamter in München so sehen. Das ist ein Tabu. Nachdem im April 2013 der Täter, Herr VOGT auf diese Weise ein neues Zuhause gefunden hatte und Frau SMALUCH meine Frau immer wieder angegriffen hatte und wir hatten lange keine neue Wohnung für uns finden können, im Januar 2016 hatte ich den Kripobeamten KK Maier vom Kommissariat 26 um Hilfe gebeten (Siehe Abschnitt 13.5).

Ich erläuterte dem StA SOHN, dass Herr KK Maier hatte uns geholfen, eine Wohnung zu finden, weil Frau SMALUCH meine Frau immer wieder angegriffen hatte (Siehe Abschnitt 13.4). „-Kriminalkommissar Maier?“, fragte er mit einer Stimme, die suggerierte, dass ich hier nur Unfug erzähle bzw. ich nicht klar im Kopf wäre.

Eine solche Vorgehensweise d.h. unsere verzweifelte Bitte an die Kripo passte anscheinend nicht in das Bild, das man sich normalerweise von der Angeklagten machte. Ich antwortete ihm, dass ich vom KK Maier einen Brief mit einer Absage erhalten hatte, aber seine schriftliche Absage war doppeldeutig gewesen, was aber voll und ganz nachvollziehbar ist. Zwei Tage danach bekamen wir das Angebot von einem von einem/r Immobilienmakler/in (Siehe Abschnitt 13.6). Ich sagte dem StA SOHN, dass ich glaube nicht an Zufälle und lobte den KK Maier für seine Hilfe in größter Not.

Danach gab es keine Fragen seinerseits an uns. Er machte still weiter seine „Hausaufgaben“. Wie aufmerksam…

14.11   Kinga Klotzmans Aussage, eigentlich nur eine sehr kurze Befragung.

Als Nächste wurde meine Ehefrau Kinga vernommen. Sie wollte sich zur Sache zunächst äußern. Nach dem Auftauchen des Täters Siegfried VOGT, der vor drei Jahren, am 15.04.2013 Kinga überfallen hatte, ist sie zusammengebrochen (Siehe Abschnitt 13.14.2) und war nicht mehr ansprechbar. Sie befand sich in psychischem Ausnahmezustand, stand unter Schock. Also wenn sie ausgesagt hätte, dann wäre das Urteil vielleicht auch anders ausgegangen.

Damals am 15.04.2013, nach dem Überfall hatte sie Pure Angst um unser Baby gehabt, das Kleine zu verlieren und auch Angst was noch auf uns zukommt. Danach hatte sie panisch jedes Mal reagiert, als sie erfahren hatte, dass der Täter in der Nähe gewesen war. Als er im April und Mai 2013 wieder in seine Wohnung in der Messestadt Riem gekommen war, nur um seine Sachen abzuholen, Kinga hatte vor Angst gezittert, sich in ein Eck versteckt und geweint. Ein Haufen Elend. Und Siegfried VOGT war wieder da. Ich hatte das nervlich nicht mehr ausgehalten, die Belastungen waren zu groß für sie. Diese Angst jedoch zu tief in Ihrem Unterbewusstsein verwurzelt war.

Kinga informierte mich, dass sie nicht aussagen kann. Ich informierte darüber den Anwalt meiner Frau, Franz J. Erlmeier. Kurz nachdem die Richterin Dr. Ines Tauscher sich zu Wort gemeldet hatte, habe ihr angekündigt, dass meine Frau, nicht aussagen kann, weil sie von der Nebenklage eingeschüchtert wurde. RAin Julia WEINMANNs Miene veränderte sich von „normal-asozial“, zu „psychopatisch-entsetzt“. Sie knurrte etwas Unverständliches; und warf mir einen schrecklichen Blick zu. RA Erlmeier sagte, dass er eine Stellungnahme für seine Mandantin abgeben wird.

Danach stellte ihr die Richterin Dr. Tauscher drei Fragen. Richterin fragte sie durch die Dolmetscherin, ob sie am 13.11.2014 die Arme des Herrn Roman SMALUCH durch Ziehen an dessen Jacke nach hinten gezogen hatte (Siehe Abb. 15.5 A). Kinga verneinte das und antwortete nicht ganz im Sinne der Frage, aber wahrheitsgemäß, dass sie hatte Roman SMALUCH weggezogen, als ich auf dem Boden gelegen hatte und er mich gewürgt hatte (Siehe Abb. 2.19). Ihre zweite Frage war, ob auch sie Roman SMALUCH getreten bzw. geschlagen hatte, als er schon auf dem Boden gelegen hatte. Kinga antwortete nur mit einem kurzen leisen „-Nein“. Die dritte Frage war bezüglich der Schuhe die ich in der Tiefgarage getragen hatte. Kinga antwortete der Richterin, dass ich meine Slipper-Sandalen getragen hatte. Und das war’s.

Sowohl Anklage und als auch Nebenklage hatten natürlich keine Fragen an sie.

 

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