Kapitel 21: Der faule Deal: Mark Nibbes Nötigung zum falschen Geständnis

„So ein kriminelles Vorgehen einer Geschädigten habe ich noch nicht erlebt. Die Frau, die behauptet, der Angeklagte habe sie zum Oralsex gezwungen, würde lügen. „Mit ganzem Körpereinsatz“ habe sie das Opfer gespielt. [361] – Rechtsanwältin Julia Weinmann

„Mein“ Rechtsanwalt Mark NIBBE hatte der Nebenklage unser falsches Geständnis zugesagt, obwohl wir nicht daran dachten zu gestehen und ohne dass vorher er mit mir/uns darüber gesprochen hatte.

Die Nebenklage d.h. die Eheleute SMALUCH waren zutiefst überzeugt von seiner Zuverlässigkeit und überzeugt, dass NIBBE es schaffen wird, dass sie nicht nur zum fest zugesagten Termin für den dritten Verhandlungstag, am 24.02.2016 nicht erschienen sind, sondern sie waren schon am Samstag den 20.02.2016 für eine Woche verschwunden (Siehe Abschnitt 19.4).

Der Anwalt Mark NIBBE hat mich erst am Sonntag, den 21.02.2016 rechtswidrig unter Druck gesetzt, mir ein falsches Geständnis abgepresst und behauptete, Gericht machte einen Vorschlag zur Güte. Und das alles, nachdem er am zweiten Verhandlungstag am 18.02.2016 vor jeglicher Art der Verteidigung gekniffen hatte und sich falschen Darstellungen der Gegenseite ohne Einrede unterworfen hatte. Wie sich herausgestellt hat, er hatte es absichtlich getan. Nach dem das Geständnis erpresst wurde, gab es eine Verurteilung (Siehe Abschnitt 23.6). Basierend auf einem falschen Geständnis, bin ich am 24.02.2016 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten verurteilt worden. Meine Frau Kinga wurde zu einer Bewährungsstrafe von 9 Monaten wegen Beihilfe verurteilt…

Wir arbeiten an einer Wiederaufnahme des Verfahrens. Wir wollen „unser“ erzwungenes Geständnis widerrufen. Aber der Widerruf ist nur dann ein Grund zur Wiederaufnahme des Verfahrens gem. §  359 StGB (5), wenn der Verurteilte einen nachvollziehbarer Grund für das falsche Geständnis benennt [014]. Was ist damit konkret gemeint? Maßgeblich für die Bewertung eines Geständnisses ist seine Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte [153]. Ob man dem Widerruf glauben kann oder dem Geständnis, hängt sehr stark davon ab, unter welchen Umständen das Geständnis entstanden ist.

Klar ist: Unser Geständnis ist unter höchst fragwürdigen und klar erpresserischen Bedingungen entstanden (Siehe Abb. 21.1).

Rechtsanwalt Mark Nibbe

Abb. 21.1:       Verräter Mark Nibbe nutze die ganze Vielfalt obskurer Raffinessen, um den Anforderungen der Nebenklage gerecht zu werden

Denn nichts Verwertbares an Beweismitteln hatte die Staatsanwaltschaft/Nebenklage bislang in der Hand. Weil die Tritte gegen den Kopf, konnten objektiv nicht nachgewiesen werden, die Anklage/Nebenklage am zweiten Verhandlungstag konzentrierte sich auf das Knien auf dem Brustkorb (Siehe Abschnitt 16.8), um die Verurteilung wegen gefährlicher KV mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung [164] rechtswidrig zu erzwingen. Weil ein derartiges Ereignis überhaupt nicht stattgefunden hatte, was mehrere Zeugen bestätigt hatten (Siehe Kapitel 3), in dieser Situation gab es nur eine Möglichkeit: uns dazu zu bringen, „freiwillig“ zu gestehen, was uns nicht zu beweisen ist.

Im Rahmen des Kapitels „Der faule Deal“ wird nicht nur analysiert, unter welchen widrigen Umständen RA Mark NIBBE mich am Sonntag den 21.02.2016 zu dem falschen Geständnis gedrängt hatte, sondern wie er die ganze Schuld und Verantwortung von der Nebenklage ablenken wollte und auf die Richterin Dr. Ines Tauscher schob.

Zwar hatte die Richterin Dr. Tauscher eine Amtspflichtverletzung begangen, die zu einer Wiederaufnahme des Verfahrens gem. § 359 StGB (3) führen könne, weil sie sich dem „Oberrichter“ Prof. Wolfgang EISENMENGER unterordnen musste, statt uns vor der repressiven Maßnahme zu schützen, aber wir sind der Meinung, dass sie das nur widerstrebend oder sogar unter Zwang getan hat.

Die Mark NIBBEs Schuld-/Verantwortungszuweisung an die Amtsrichterin Dr. Tauscher bis hin zu Stimmungsmache in einer letztklassigen Art und Weise gegen sie, um uns einschüchtern zu wollen und schön von den wahren Verantwortlichen/Zusammenhängen abzulenken, ist einfach nur dreist.

RA Mark NIBBE stand in ständigem Kontakt zur Gegenanwältin Julia WEINMANN, die wir für kriminell und höchst asozial halten. Schon ab Anfang an, NIBBE behauptete und rechtfertigte Behauptungen der Gegenseite, die aber nie als Beweise unter normalen Umständen auf den Richtertisch kommen konnten. Auch nach mehrmaligem, nachhaltigem drängen darauf, wiegelte er ab. Stattdessen weigerte er sich durch das gesamte Ermittlungs-/Zwischenverfahren strafrechtliche Schritte gegen die Gegenseite einzuleiten/vorzubereiten.

21.1     Horrortelefonat am Sonntag, den 21.02.2016 um 9:36 Uhr.

Um 21:00 Uhr am Abend, am Samstag den 20.02.2016, war ich endlich mit allen Vorbereitungen für den Prozess fertig (Siehe Abschnitt 19.2). Nach diesen Erlebnissen der letzten Tage war Kinga dermaßen abgespannt, dass sie ist mal viel früher Schlafen gegangen als normalerweise. Ich saß vor meinem Schreibtisch, nahm noch ein paar kleine Korrekturen am Text vor, der im schlimmsten Fall als unser Schlusswort dienen soll, gleichzeitig hörte ich Musik mit meinen Kopfhörern, ich trank zwei oder drei Bier. Nach dem zweiten Verhandlungstag am 18.02.2016, das waren die ersten Stunden, wo ich mich mal ein bisschen erholen konnte. Sicher: Wir brauchten dringend den Sonntag, damit wir Zeit für Kinder und für uns haben.

Ich habe die ganze Nacht nicht schlafen können, weil mir so viele Dinge durch den Kopf gegangen sind. Ich bin unser Schlusswort in Gedanken immer wieder durchgegangen, die verdächtige Abwesenheit der Eheleute SMALUCH (Siehe Abschnitt 19.4) machte mir auch die Sorge. Der Alkohol sorgte auch für schlechteren Schlaf. Ich bin erst in den Morgenstunden eingenickt.

Der Schock erwischte mich mit voller Wucht, aber nach einem unruhigen Schlaf mit mangelnder Erholung war ich nicht sofort hellwach. Ich dachte, dass ich noch träume… Kinga mit dem klingenden Handy in der Hand ist um 9:36 Uhr ins Schlafzimmer eingetreten. Auf dem Display stand eingehender Anruf: NIBBE. Ich kannte seine Nummer auswendig. Weil er uns niemals im gesamten Ermittlungs-/Zwischenverfahren etwas Positives berichtet hatte und jedes Gespräch mit ihm auch mit Stress verbunden war (Siehe Abschnitt 6.1, 7.8, 7.14 und 13.2), mein Herz fing an zu rasen, mein Puls beschleunigte sich merklich und ich merkte wie mir auf einmal ganz heiß wurde. Ich drückte mit Herzklopfen auf den grünen Hörer.

Ich war wie hypnotisiert und habe gar nicht mehr gewusst, was ich höre. Diese Stimme… Rechtsanwalt Mark NIBBE hat er am Telefon gesagt, dass er mit mir reden muss. Es geht um etwas sehr Wichtiges. Wirklich. Worüber, fragte ich ihn, obwohl ich es mir schon teilweise denken konnte. Ich wollte natürlich gleich die weiteren Details mit ihm persönlich klären, aber RA NIBBE wollte es mir nicht am Telefon sagen. Ich fragte ihn, wo denn dieses Treffen stattfinden solle, in seiner Kanzlei? Aber wollte sich mit mir woanders, in der Innenstadt, am besten in einem Café treffen. Ich sollte die Vertrauensperson als Begleitperson mitnehmen, die am ersten Verhandlungstag am 15.12.2015 anwesend war und uns in dieser schweren Zeit Beistand geleistet hatte… Das beunruhigte mich zusätzlich.

Hatte er Angst, dass ich ausrasten könnte und ihm was antun könnte, obwohl ich noch nie aggressiv war? Ich denke, möglicherweise ja. RA Mark NIBBE fürchtete sich vor mir. Ich gehe davon aus, dass Verrat immer auf Angst basiert. Schon ein normaler gesunder Mensch könnte einen Verrat doch gar nicht freiwillig auf sich nehmen, und NIBBE hielt mich zusätzlich für einen Soziopathen/Psychopathen (Siehe Abschnitt 6.1 und 7.14.2). NIBBE hatte auch am zweiten Verhandlungstag nichts getan, um uns zu helfen. Nichts. Absolut nichts! Für eine gute Erklärung wäre ich möglicherweise schon am Sonntag sehr dankbar… Wer hätte vor dem Verlauf eines solchen Gesprächs keine Furcht?

Ich erklärte ihm dass, ich nicht zum Münchner Establishment gehöre und ich kenne kein Café, was eher ruhig ist in dem wir uns treffen konnten. Ich konnte auch nicht jemanden am Sonntagvormittag (!) um Hilfe bitten, schon aus reiner Anständigkeit und dabei ja nicht mal erklären was mein Problem ist. Nachdem ich ihm aber erklärt habe, dass wir einen Sonntag haben, kann ich nur allein kommen und kenne ich keine Kneipe in München, hat er ohne weitere Diskussion zugestimmt, dass ich mich mit ihm in ungefähr einer Stunde in der Kanzlei „Mark Nibbe“ in Pasing treffe.

21.2     Schock.

Ich bin aus dem Bett aufgestanden. Ich wusste nicht, was die Anklage/Nebenklage gegen uns wieder in der Hand hatte, doch bekam ich wohl kalte Füße. Haben wir die Ehemenschen SMALUCH in der Zeit zwischen den Verhandlungstagen d.h. zwischen 18. Und 21. Februar 2016 erneut überfallen und zusammengeschlagen? Hatten die SMALUCH sich vor uns versteckt, erneut die Polizei angelogen und eine Straftat vorgetäuscht hatten? Wir hatten erkennbar große Angst, die SMALUCH könnten uns was anhängen. Wir hielten alles für möglich, wir fürchten uns vor willkürlicher Polizeigewalt. Oder die Anklage wertete die Tat nach dem zweiten Verhandlungstag als versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung… Was droht uns? Knast? Sollten uns jetzt etwa alle Chancen im Leben genommen werden? Schon in der Wohnung hatte ich das Gefühl, im falschen Film zu sein.

»- Was ist denn los«, fragte mich Kinga besorgt. Kinga war nicht nur nervlich ziemlich am Ende, sondern konnte sie sich nicht von den Folgen der Einschüchterung (Siehe Abschnitt 13.14) erholen. Sie war davon schockiert, möglicherweise mehr wie ich. Wir versuchten immer, uns die Angst und Verzweiflung nicht anmerken zu lassen. Diesmal war anders. Unsere Kinder weinten ununterbrochen, sie haben erkannt, dass etwas Böses geschehe.

Ich rief den Anwalt Mark NIBBE nochmal an, etwas strenger, um Näheres zu erfahren. Ich sagte ihm, dass die ganze Situation belastet meine Familie, belastet meine Ehe, belastet mich. Und warum ausgerechnet jetzt? Ich erklärte ihm, dass die Eheleute SMALUCH gestern, vor dem dritten Verhandlungstag weggefahren waren und wir immer nicht wissen was los ist (Siehe Abschnitt 19.4). Aber NIBBE blieb standhaft, er wollte keine Einzelheiten am Telefon erzählen. Er wusste aus Erfahrung, dass ich mich am Telefon nicht überzeugen lasse (Siehe Abschnitt 7.14). Ich soll zu ihm unbedingt sofort ins Büro kommen, weil am Montag nach Berlin (?!) fahren muss…

Bis heute kann ich es mir nicht verzeihen, dass ich ließ meine traumatisierte Ehefrau Kinga allein in der Wohnung und fuhr zum Anwalt NIBBE, der mich reingelegt hat.

Regelrechte Schocks verursachen oft eine Art körperliche und/oder geistige Lähmung oder Starre und damit völlige Hilflosigkeit [259]. Menschen mit einem Schock sind nicht mehr in der Lage, an die langfristige Folgen zu denken oder ihre Problemen logisch zu überprüfen.  Der psychisch labile Hilfesuchende ist in erhöhter Gefahr, Angebote eines Experten unkritisch und vorschnell anzunehmen und dabei auch ungewollten Einflüssen zu unterliegen [003]. Es war für mich und meine Frau ein absoluter Schock. Wenn Eines der NIBBEs Hauptziele war, ist ihm das hervorragend gelungen!

21.3     „Psycho I“.

Ich fuhr wie ein Zombie mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch München zum Bahnhof Pasing, ohne es richtig wahrzunehmen. Meine Merkfähigkeit, Orientierung und Urteilsvermögen waren deutlich herabgesetzt und ich litt unter Denkblockaden. Ich ging zu Fuß zur Rechtsanwaltskanzlei Mark Nibbe in der Ernsbergerstraße 5A, ziemlich schnell quer durch den Pasinger Park. Mein Gehirn verarbeitete zur Verfügung gestellte Bruchinformationen als eigenes Erlebnis und setzte sie in meinem Kopf zu einem Bild zusammen. Z.B.: werde ich in seiner Kanzlei verhaftet und verurteilt zu vielen Jahren Gefängnisstrafe?

Einige Schritte hinter mir ging ein Mann. Mitte dreißig, trug eine Lederjacke und hatte ein strenges Gesicht. Er sah wie ein typischer Zivilbulle oder Ladendetektiv aus und er hat sich auch so benommen. Ich wandte mich kurz um. Meine Anwesenheit schien ihm nicht gefallen. Er schaute auf mich, eine kleine Weile – für mich aber lang genug, um Angst einjagen, ganz merkwürdig, als wollte er jeden Moment auf mich losgehen wie auf eine Beute. Mein Schritt wurde schneller und schneller, ich rannte beinahe schon, von dem schrecklichen Gedanken beschleunigt, dass ich festgenommen werde. Der Typ ging auch schnell, aus meiner Sicht schneller. Ich wandte mich nochmal um, er guckte auf mich immer noch – so mit einem spezifischen Ausdruck, den man eben einfach nicht als angucken sondern nur als „Auf-mich-Gucken“ bezeichnen kann – so empfand ich es wenigstens damals. Er ist aber plötzlich stehen geblieben. Stattdessen ist nun aus dem Nichts sein mittelkleiner Hund aufgetaucht, der mich kurz beschnupperte. Der Mann bewegte sich einfach schnell; weil vor mir sein Hund zu schnell lief – das alles spielte sich nur in meinem Kopf ab – nur dort, aber ich konnte nicht anders. Das war eine Psychose – die Veränderung der Wahrnehmung erster Güte.

Ich war 10 Minuten vor dem eigentlichen Termin da. Voller Unruhe, den Kopf gesenkt stand RA Mark NIBBE auf der Straße mit einer Zigarette. Seine Hand leicht zitterte, als er zu rauchen versuchte. Ich wusste nicht, dass er auch gewöhnliche Zigaretten raucht, obwohl ich ihn mehrfach „besucht“ hatte. Nach der Begrüßung, fragte ihn was los ist, aber erst sagte nichts. Mit einem Wink bedeutete er mir, zu folgen, und führte mich durch Haus zur Kanzlei. Am Sonntag war es noch stiller als sonst, wir waren allein da.

21.4     Mark Nibbes Wahrnehmungen aus dem Prozess. Aaaach, es war schwer…

Es war ein extrem mühsamer und erschöpfender Prozess, sagte mir NIBBE. Ja war doch (Siehe Abschnitt 15.7), die Anstrengung hatte ihn völlig ausgepumpt… Seine Behauptung, dass ein Prozess wegen gefährlicher KV nur 90 Minuten bis max. 2 Stunden dauert (Siehe Abschnitt 9.3.2), war im Übrigen absurd und lächerlich und zeigt im Grunde nur seine Hinterhältigkeit. Auch wenn meine Aussage 12 Minuten dauern würde, wäre die Hauptverhandlung „erschöpfend lang“ und fast 4 Stunden dauern würde, um alles relativ schlüssig auszuführen. Aber es ging hier um etwas ganz anderes. Ich wurde von dem Rechtsanwalt Mark NIBBE zu einer extrem kurzen, 15-minutigen Aussage regelrecht gedrängt (Siehe Abschnitt 9.3, 9.5 und 13.9). Nach einer solchen qualitativ minderwertigen Aussage, wären wir schon nach 90 Minuten zu einem falschen Geständnis gezwungen.

Mit dem überraschenden Auftauchen von Herrn Siegfried VOGT (Siehe Abschnitt 13.14.2), mit der stillschweigenden Zustimmung des Anwaltes Mark NIBBE, hatte die Nebenklage meiner Frau und mir vorsätzlich eine psychische Notlage aufgezwungen und uns unter massiven psychischen Druck gesetzt. Blöd gelaufen: Infolgedessen entschloss ich mich spontan für eine qualitativ hochwertige Aussage (Siehe Abschnitt 14.5). Die Nebenklage und ihr am Prozess teilnehmender Gerichtsmediziner Prof. EISENMENGER mussten sich mit mir auseinandersetzen, was zur Qual wurde (Siehe Kapitel 17) und NIBBE konnte sein Versprechen nicht halten. Mark NIBBE musste jetzt nachholen, was er versäumt hatte…

21.5     Am Samstag, Richterin Frau Dr. Ines Tauscher rief telefonisch den Anwalt Mark Nibbe an. Verschärfung der Anklage der gefährlichen KV auf gefährliche Körperverletzung mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung. „Das Knien auf dem Brustkorb“.

Am Samstag, den 20.02.2016, Richterin am Amtsgericht München, Frau Dr. Ines Tauscher rief telefonisch den Anwalt Mark NIBBE an. Das Telefongespräch dauerte angeblich 1 Stunde. Das klingt unglaubwürdig. Am Samstag? Ungewöhnlich, um nicht zu sagen eine Rarität.

In der Tat ist die Sache mit der gefährlichen Körperverletzung recht kompliziert geworden, sagte er mir. Am den zweiten Verhandlungstag stellte der Rechtsmediziner Prof. Wolfgang EISENMENGER fest, dass das Knien auf dem Brustkorb kann schnell lebensgefährlich sein (Siehe Abschnitt 16.8). Erst jetzt wurde mir das Ausmaß dieser infamen Strategie der Nebenklage richtig bewusst.

Herr NIBBE sprach so, als ob um meine Situation sehr besorgt wäre. Ein guter Trick. Ich saß still, als er das dicke Buch, wahrscheinlich Thomas Fischer: „Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen“, aufschlug und es durchblätterte. Er zelebrierte es wie ein Ritual, die Stille dauerte und dauerte. Die Neuigkeit war nicht so schlimm, wie sie hätte sein können, doch sie war schlimm genug, wenn man einen solchen Anwalt – Parteiverräter wie NIBBE hat. Und ich muss sagen, dass ich echt viel befürchtet hatte (Siehe Abschnitt 21.2).

Es handelt sich demzufolge nicht etwa um eine „einfache“ gefährliche KV, sondern um eine gefährliche Körperverletzung mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung [164]. Eine zu erwartende Strafhöhe für den Fall einer Verhandlung ohne Geständnis nannte die Richterin Tauscher bzw. RA NIBBE nicht, so dass der Angeklagte inakzeptablem Druck ausgesetzt war. NIBBE erläuterte nur mir, dass wer die KV mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren bestraft. Und: dann wäre eine Freiheitsstrafe von mehreren Jahren einschlägig und stellte zugleich klar, dass es bei dieser „gefährdenden Behandlung“ keine Bewährungsstrafe mehr geben könne.

Damit hatte ich nicht gerechnet. Aber die überlange Belastung gesamter Situation und Dauerschock-ähnlichem Zustand wegen der immer neuen Reize, hatte ich keine Ressourcen mehr um mich aufregen zu können. Ich brauchte auch einen Moment, um relativ vollständig zu erfassen, was sich abspielte. Ich hörte stumm zu und brachte kaum ein Wort hervor. Dass im Gesetz gem. § 224 StGB Gefährliche Körperverletzung steht; von sechs Monaten bis zu zehn Jahren“, hat Mark NIBBE natürlich heimtückisch verschwiegen.

21.6     „Das Angebot“ der Richterin Dr. Ines Tauscher. Fehlende Sanktionsschere.

Ob sich die Sache tatsächlich so abspielte, muss noch geprüft werden. Ich bin jedoch überzeugt, dass ein solches Telefonat am Samstag nicht stattgefunden habe und die Initiative nicht von der Dr. Richterin Tauscher, sondern vom Anwalt NIBBE und RAin WEINMANN ausgegangen war (Siehe Abschnitt 21.16).

RA Mark NIBBE hatte sofort sogar von einem „Samstag-Verständigungsangebot“ der Richterin Dr. Tauscher zu berichten: Für ein schnelles Geständnis ist Richterin Tauscher unter Umständen bereit, statt der zu erwartenden langjährigen Freiheitsstraffe mit einer nach Monaten bemessenen begrenzten Haftstrafe auf Bewährung zu reagieren. Wenn ich geständig wäre, versprach er mir, dass ich eine 12 Monatige Haftstrafe auf Bewährung bekomme, was sich am Ende nicht so genau zu meinem Ungunsten herausgestellte. NIBBE sagte mir, dass er auf eine bedingte Freiheitsstrafe von 10 Monaten plädieren wird, der zuständige Staatsanwalt SOHN wird auf eine 2, 3 oder 4 jährige Haftstrafe plädieren, aber die Richterin Dr. Tauscher auf 12 Monate auf Bewährung zustimmen werde.

NIBBE behauptete, dass ich sowieso nicht arbeite, es sollte mir wirklich egal sein…

Was ich nicht wusste: Dass für eine Straftat der gefährlichen Körperverletzung 18 Monate mehr als gerecht sind und nicht 10 oder 12 Monate, habe ich durch eigene Recherche erfahren [182] [244]. Das war offenbar Teil der Salamitaktik, bei der am Ende ganz andere „Preise“ herauskamen (Siehe Abschnitt 23.6.1 und 27.7).    

21.7     Absichtliche Unterlassung der Beweisaufnahme. Mark Nibbes Beweislogik.

Ich war jedoch unter keinen Umständen zu einem Geständnis bereit und beteuerte unsere Unschuld. Ich gab nochmals kurz meine Darstellung der Geschehnisse wieder. Er sagte nichts, er hörte nur zu. Jedoch erkannte ich an seinem Gesicht, dass er meine Meinung nicht teilte und dass er mir lediglich aus Höflichkeit zuhörte. Ich habe dazu auch Unterlagen mitgebracht, die vor allem unsere Unschuld manifestieren sollen. Es handelte sich um die Abklärung von Unregelmäßigkeiten und Unklarheiten während des gesamten zweiten Verhandlungstages, mit der ich mich mit aller Konsequenz auseinandersetzt habe. Als ich ihm die Ergebnisse meiner über 25-stündigen Arbeit gezeigt habe bzw. zeigen wollte, schaute er ganz schön irritiert. Für mich war es sehr deprimierend.

21.7.1  Die Tonaufnahme – bevorstehende Beweisaufnahme am nächsten, dritten Verhandlungstag am 24.02.2016. Wir sind die Auserwählten! Halleluja!

Ich machte NIBBE aufmerksam, dass am nächsten Verhandlungstag, zunächst die Tonaufnahme auf dem Programm steht (Siehe Abschnitt 18.5), aber er verneinte es was mich schon ein wenig verwundert aber nicht überrascht hat. Er entgegnete mir mit einer theatralisch-beunruhigten Stimme, dass die unstrittige Beweise die der Gerichtsmediziner Prof. EISENMENGER geliefert hatte, sind so erdrückend, dass jeder Richter mich sofort verurteilen würde.

Sein Argument: In unserem Fall machte die Richterin Dr. Ines Tauscher eine absolut einmalige Ausnahme von der Regel. Dr. Tauscher hatte nämlich Sorgen, dass während meines Aufenthalts im Gefängnis meine Frau Kinga ohne mich nicht zu Recht kommen wird. Das ist eine Ausnahme, die vielleicht unter tausend Fällen einmal eintritt.

21.7.2  Jörg & Miriam Kachelmanns „Recht und Gerechtigkeit“. Justiz heute: der Deal.

Ich erwiderte ihm, dass handelt es sich um einen eher obskuren Deal. NIBBE verneinte es durch eine entsprechende Kopfbewegung. Ich teile ihm mit, dass ich zuvor im Jahr 2013 das Kachelmanns Buch gelesen hatte und weiß ich eben, dass solche „Deals“ gar nicht so selten sind. Ich war durch Zufall auf das Kapitel „Justiz heute: der Deal“ gestoßen, wo die Problematik des Deals erläutert wurde.

Heute weiß ich, dass ein Deal kommt häufiger vor, als man es sich vorstellen kann, auch bei der Richterin Dr. Ines Tauscher in München [015] [067] [103] [140] [169] [255]. Das ist keine Ausnahme (Siehe Abschnitt 21.7.1), sondern die Regel.

RA NIBBE antwortete mir nichts. Seine Taktik war einfach: Wenn er auf eine bestimmte Frage nicht die Antwort geben kann, wartet er ab, bis man das ein oder andere Thema anspreche und dann mit ernster Miene setzt er das stockende Gespräch fort und gibt seine Antworten weitgehend ohne zufriedenen bzw. klärenden Bezug zu den Fragen, die ihm gestellt werden.

21.7.3  Die Zeugen.

Ich habe NIBBE aufmerksam gemacht, dass die Zeugen und die Beamten die zum ersten und zweiten Verhandlungstermin nicht erschienen waren (Siehe Abschnitt 12.3.3 und 14.1), sollen jetzt zum nächsten Verhandlungstag am 24.02.2016 aussagen (Siehe Abschnitt 18.2) und uns entlasten.

Nur zur Erinnerung: Vor Gericht erzählte Frau SMALUCH am zweiten Verhandlungstag, dass, nachdem sie informierte die Familie SCHMIDT begab sich zurück in die Tiefgarage und sah mich kniend auf dem Brustkorps ihres Mannes (Siehe Abb. 3.10). Ein derartiges Ereignis überhaupt nicht stattgefunden hat, weil Frau SMALUCH begab sich dann gemeinsam mit Herrn SCHMIDT und Frau Schmidt zurück in die Tiefgarage (Siehe Abb. 3.5) und Herr Paul W. (alle Namen geändert) traf nur Herrn SMALUCH alleine an (Siehe Abb. 3.4). Der dies ermittelnde Beamte Kriminalkommissar Maier aus Kripo mit oben genannten Zeugen gesprochen hatte, der nachträglich Vermerk geschrieben hatte und pflichtgemäß zu den Akten genommen hatte (Siehe Unterlage 089, Az: 851 Ds 263 Js 224834/14, S.34).

Anwalt Mark NIBBE war gespannt, aber hatte keine andere Wahl als zu antworten. Er versicherte mir, dass die Zeugenaussagen sind dennoch nichts wert, denn die Zeugen nichts gesehen hatten… Ich versuchte NIBBE zu motivieren und ich erklärte ihm, dass drei Zeugen können bezeugen, dass uns in der Tiefgarage nicht gesehen hatten und die Frau SMALUCH konnte mich danach gar nicht kniend auf dem Brustkorps ihres Mannes sehen, aber er blieb stur. Mark NIBBE behauptete, dass ein Zeuge in einem Prozess auftreten kann um etwas Gesehenes zu bezeugen und nur Gesehenes geglaubt werden darf. Etwas nicht Gesehenes im Gericht keinen Wert hat… So, so.

21.7.4  Verteidigungswunden, die der Gerichtsmediziner Prof. EISENMENGER bei mir feststellte & unsere sonstige Verletzungen. 

Am zweiten Verhandlungstag feststellte Herr Prof. Wolfgang EISENMENGER bei mir auch die Verteidigungswunden, die dadurch entstanden sind, dass ich mit meinen Händen und Armen die heftige Schläge und die Stiche/Schnitte mit dem Schlüsselbund abzuwehren versuchte (Siehe Abschnitt 16.2.4 und 16.2.5). Solche Schürfwunden und Prellungen in diesen Regionen werden als Verteidigungswunden bezeichnet [220]. Was eindeutig darauf hinweist, dass das angebliche Opfer, Herr Roman SMALUCH hatte uns ganz heftig mit Fäusten und mit Schlüsselbund geschlagen und nicht wie er behauptet, dass er nur feste Schläge und Tritte nur einstecken musste.

Ich konzentriere mich ausschließlich darauf, was Prof. EISENMENGER wirklich gesagt hatte. Jeder durchschnittliche Anwalt, dachte ich, wird es schaffen, entsprechende solide Verteidigung aufbauen zu können.

NIBBE: Das sind nur Kleinigkeiten, im Vergleich zu dem, und das ist nichts im Vergleich zu dem, was Herrn SMALUCH widerfahren war, lautete die trockene und kalte Antwort.

Zur Sprache brachte ich auch, dass Herr SMALUCH meine Frau Kinga brutal mit Fäusten geschlagen hatte (Siehe Abschnitt 16.2.3 und 16.2.7), und ebenfalls mit einem Schlüsselbund ihre Haut geritzt hatte (Siehe Abschnitt 16.2.6). Ich erklärte, dem RA NIBBE, dass, kann ich und will nicht meiner Frau einen solchen Deal nicht zumuten. Das interessierte NIBBE jedoch nicht. NIBBE war es egal.

Deal war längst versprochen. „Rechtsanwalt“ NIBBE und die Nebenklage hatten unsere Zukunft schon am Anfang 2015 geplant (Siehe Abschnitt 6.3).

21.7.5  Der zweite Versuch mit der Tonaufnahme. Mark Nibbe – Meister der Rechtsfertigung der Täter. Mark Nibbe auf der Gegenseite steht.

Ich versuchte nochmal, NIBBEs Aufmerksamkeit auf die Tonaufnahme zu erregen. Ich habe ihm erneut gesagt, dass Herr Roman SMALUCH uns zuerst tätlich angegriffen hatte. Das beweist die Tonaufnahme. Frau SMALUCH hatte versucht ihren Ehemann zu Vernunft zu bringen und hatte gerufen: „- Roman, lass sie!“, „- Roman! (Die Tonaufnahme 8.1, Abschnitt 8.0, Zeitraum: 00:48). Und später: „- Roman! Was soll dieser Scheiß?!!“, und „-Roman!!“ (Siehe Abschnitt 2.3).

Wie ich schon geschrieben habe, Anwalt Mark NIBBE ist ein absoluter Meister darin, die Rechtsfertigung der Täter für den Mandanten geltend zu machen (Siehe Abschnitt 5.5 und 9.2.3), aber diesmal hat er sich selbst übertroffen. Er meinte, dass die Frau SMALUCH, gar nicht versucht hatte, ihren Ehemann Roman zu Vernunft zu bringen, aber sie zu ihm gerufen hatte, damit er vor uns weglaufen konnte… Als ich es gehört habe, kochte in mir innerlich die Wut, ließ mir aber nichts anmerken. Ich konnte nicht glauben, aber RA NIBBE war für Gegenseite tätig.

Bis diesem Zeitpunkt, durch das gesamte Ermittlungs-/Zwischenverfahren und die Hauptverhandlung habe ich mich selber betrogen. Ich wollte immer glauben, dass NIBBE ein schwacher Anwalt ist. Dass er ein Verräter war, wollte ich einfach nicht wissen. Sein übertriebener Charme und seine perfekt vorgespielte Höflichkeit, die er im Umgang mit Andern sehen ließ, wirkte wie eine Droge, die mein Gedächtnis gefangen nahm und die Wirklichkeit aus dem Kopf verdrängte.

Ich fragte NIBBE was ist aber mit den dramatischen Rufen meiner Frau Kinga, als ich am Boden gelegen hatte und Herr Roman SMALUCH mich massiv gewürgt hatte. Kinga schrie zu Roman SMALUCH: „- Lass ihn, weil ich sonst zuschlagen werde“,“- Lass ihn!“, „- Lass ihn, weil ich sonst zuschlagen werde“ (Die Tonaufnahme 8.1, Abschnitt 8.0, Zeitraum: 01:20 – 01:25).

Das konnte NIBBE nicht beantworten, und die mich brennend interessierte. Ja was sollte er denn antworten? Er erwiderte ungehalten, das würde doch nichts bringen. Prof. EISENMENGER lieferte unstrittige Beweise dafür, dass wir den Herrn SMALUCH misshandelt hatten… Ich jaulte innerlich auf, als ich das hörte. 

21.7.6  Oberrichter Prof. Wolfgang EISENMENGER vs. „in dubio pro reo“.

Normalerweise die Anklage stützt sich auf ein Zusammenspiel von Beweisen, mehreren Tatbestandsvoraussetzungen und Bezugspunkten. Nach der durchgeführten Beweisaufnahme am zweiten Verhandlungstag, konnte nicht festgestellt werden, wer die tätliche Auseinandersetzung angefangen hatte. Es stand Aussage gegen Aussage – wie bei so vielen Fällen dieser Art. Roman SMALUCH hat sich in massive Widersprüche verstrickt, als es darum ging, auf welche Weise er auf den Boden gefallen war (Siehe Abschnitt 15.1.10). Der Gerichtsmediziner Prof. EISENMENGER bestätigte in seinem mündlichen Gutachten, dass wir 2 Verteidigungswunden und 4 sonstige Verletzungen erlitten hatten. Es war klar, dass Herr SMALUCH meine Frau Kinga geschlagen hatte. Mein polizeiliches Foto mit deutlich erkennbaren Würgespuren am Hals wurde schlicht ignoriert, was jedoch nicht sehr glaubhaft war. Dem gegenüber stand eine mittelschwere Verletzung von Roman SMALUCH, die jedoch aus juristischer Sicht nicht als gefährliche Körperverletzung gewertet werden könne, weil sich das Muster der Schuhsohle des Schuhs nicht abgezeichnet hatte und Frau Grazyna SMALUCH gab an, dass sie die Tritte gegen ihren Mann konnte sie nicht beobachten (Siehe 15.6.2).

Es kam natürlich „die lebensgefährdende Behandlung“; das Knien auf dem Brustkorb, was sich nicht ereignet hatte. Die Zeugen aber sollten am nächsten Verhandlungstag nur wiederholen, was sie schon bei Kripo ausgesagt hatten (Siehe Kapitel 3) und die Tonaufnahme auf dem Programm stehen sollte (Siehe Abschnitt 18.5). 

Also, es gab so viele Möglichkeiten zu kämpfen, aber auch so viele Widersprüche, Balancen, offene Fragen, Lücken und unbequeme Vertuschungen (Siehe z. B. Kapitel 4, 8 und 12), die den Prozess durcheinander gebracht hatten, dass objektiv gesehen, die Richterin Dr. Tauscher gar nicht wissen sollte und konnte, was wirklich war. NIBBE sollte mir mal erklären, warum in unserem Fall der Grundsatz: „Im Zweifel für den Angeklagten“ nicht gelten soll?

Mark NIBBE hörte eigentlich nur zu und überwiegend schwieg. Er wusste nicht mehr, was er sagen sollte. Ich erkannte an seinem Gesicht, dass er meine Meinung nicht teilte und dass er alles aus der Ferne behandelt. Das Schlimmste jedoch war, dass er behandelte mich als wäre ich dumm und als würde überhaupt nichts begreifen und er muss IMMER und IMMER WIEDER dieselben Dinge erklären. NIBBE benahm sich wie eine defekte Waschmaschine die nur das krampfartige Abpumpen des Abwassers ausführen kann; Inhalt des rechtsmedizinischen Gutachtens; das angebliche Knien auf dem Brustkorb (Siehe Abb. 21.2).

Anwalt mark nibbe Logik des Verrats

Abb. 21.2:       Die Logik des Verräters Nibbe

21.8     Der richterliche Augenschein und dessen Ergebnis – Freie Beweiswürdigung oder Begründungsmangel? Mark Nibbes weitere Tatsachenverdrehungen und Legenden.

Ich bin mit dem ganzen Thema immer total ruhig und sachlich umgegangen. Ich benahm mich beinahe wie ein guter Anwalt vor Gericht, der glaubte die Argumente auf seiner Seite zu haben. Ich machte keine unprofessionelle Vorwürfe noch bekloppte Schuldzuweisungen und gar nichts. Ich dachte, dass meine Argumente waren so stark und klar, dass sie Andere dazu veranlassen, ihr Verhalten bzw. Handeln zu ändern. Meine Emotionen hatte ich desto im Griff und stets verborgen, trotzdem habe ich sehr gelitten. Ich dachte immer, Sachlichkeit und tugendhaftes Verhalten sollen belohnt werden? So zumindest mein Wunsch… Na, ja. Erneut kalt erwischt…

Sog. Anwalt Mark NIBBE war genervt. Aber ich habe nicht aufgegeben. Ich versuchte es auf andere Weise: Ich fragte, warum die Richterin Dr. Ines Tauscher von unserer Schuld überzeugt ist.

21.8.1  Richterin hat ihre Meinung am zweiten Verhandlungstag geändert.

Mark NIBBE meinte, dass die Richterin Dr. Ines Tauscher von dem Tatvorwurf und von meiner/unserer Schuld überzeugt ist. Ich konnte nicht glauben, was ich da hörte. Ich erinnerte ihn daran, dass am ersten Verhandlungstag im Dezember 2015, die Richterin der Meinung gewesen war, dass der Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung nicht erfüllt war (Siehe Abschnitt 12.5.2).

Er schwieg kurz dazu, schien aber zu überlegen. Nach einer ganzen Weile sagte NIBBE, dass es sich nach dem Verlauf des zweiten Verhandlungstages, insbesondere nach dem Inhalt des rechtsmedizinischen Gutachtens hat sich die Meinung der Richterin Dr. Tauscher geändert.

Ich erinnerte ihn, dass die Richterin hatte einen Termin für den dritten Hauptverhandlung vereinbart und gesagt hatte, dass wir noch viel zu besprechen haben (Siehe Abschnitt 18.2). Ich betonte, sie hatte uns den bestmöglichen Eindruck vermittelt, dass sie den Prozess fortsetzen wollte. Nein, Richterin Tauscher hat ihre Meinung geändert, wiederholte NIBBE nochmals.

Geändert? Das wollte ich mir von ihm näher erklären lassen…

21.8.2  Mark Nibbes ekelhafte Schuldzuweisung unterster Schublade; Meine Verhaltensauffälligkeiten. Die schaukelnde Anklagebank.

… während meiner Aussage vor Gericht hatte ich die Auffälligkeiten gezeigt, sagte der sog. Rechtsanwalt Mark NIBBE. Ich wollte genau wissen, was das Ganze überhaupt soll, was die Richterin Dr. Tauscher über mich dachte, weil ich sie ganz anders empfand. Auch unsere emotionale und intellektuelle Erkenntnis unserer Unschuld entsprach demnach objektiv der juristischen Lage (Siehe Abb. 21.3).

Mark Nibbe Schuldzuweisungen an die Richterin Dr. Ines Tauscher

Abb. 21.3:       Die Logik des Verräters Nibbe – Schuldzuweisungen an die Richterin

Den Weg zur Wahrheit dürfen die Richter mit den Eindrücken finden, die sie in der Hauptverhandlung gewinnen. Soweit richtig. Aber die Richterin Dr. Tauscher hatte sich uns gegenüber am zweiten Verhandlungstag korrekt verhalten. Ich denke, zumindest habe ich es so empfunden. Während meiner Aussage, Dr. Tauschers Körpersprache und Mikromimik waren positiv, frei von Aggression und ganz authentisch. Der Rechtsanwalt meiner Frau, Franz J. Erlmeier stellte nach zweiten Verhandlungstag fest, dass die Richterin Dr. Tauscher war sehr interessiert an meiner mehr als einer einstündigen Aussage, was normalerweise ist es nicht der Fall (Siehe     Abschnitt 18.5). Das Gleiche kann man allerdings nicht über die Nebenklage sagen. Immer wieder die Richterin Dr. Tauscher hatte explosionsartige Ausbrüche gehabt, die nur gegenüber der Rechtsanwältin Julia WEINMANN gezeigt hatte (Siehe Abschnitt 14.7.3 und 15.3). An ihrem Blick und an ihrem Mienenspiel, war es leicht zu erkennen, dass die Ehemenschen SMALUCH bei den Aussagen gelogen hatten und sie ihnen nicht geglaubt hatte. Was ist denn nun jetzt korrekt?

Mark NIBBE behauptete, dass ich meine verbale Aussage nachdrücklich mit Körpersprache unterstützt hatte, insb. als ich die Szene in der Roman SMALUCH mich würgte (Siehe Abbildung 2.18, 2.19 und 2.20) und kurz danach fiel mit dem Gesicht zu Garagenboden (Siehe Abb. 2.21.). Ich stand auf, beugte mich vor und meine Arme vor mir ausgestreckt. Der Haupttenor: Er unterstellte mir, dass mein Klappstuhl hatte klappernd zugeklappt, mit einem „Klapp“ oder „Fläpps“, nach hinten weg. Das gefiel der Richterin Dr. Tauscher angeblich nicht, so NIBBE.

Aber war es wirklich so? Ich bin heute überzeugt, dass mein Verhalten gefiel der Nebenklagevertreterin Julia WEINMANN nicht, mit der er die ganze Zeit Kontakt hatte. Das war ein Teil der Strategie, die schon WEINMANN in vergleichbaren Fällen angewendet hat, um der Gegnerseite die Glaubwürdigkeit abzusprechen [361].

Stattdessen lobte er Roman SMALUCH, seine Aussage war gut, auch wenn er sich nicht mehr an jedes Detail erinnern konnte. Gelobt wurde vor allem die die Frau SMALUCH, ihre Aussage war kurz und prägnant. NIBBE suggerierte mir, dass Frau SMALUCH hatte nicht den Eindruck erweckt, dass sie uns zu Unrecht belasten wollte und  es war auch keine Motivation zu erkennen, aus der heraus sie etwas Falsches aussagen sollte… Mir wurde richtig übel. Ich hielt die Luft an.

Was für ein d***** A**** (Selbstzensur), dachte ich mir. Entschuldigen Sie die Wortwahl, aber so dachte ich mir nun mal. NIBBE anscheinend mehr an dem Gerüst interessiert war, an dem sein Mandant saß, als sein Schicksal. Ich gebe es zu, am ersten Verhandlungstag im Dezember 2015 als die Richterin den Gerichtssaal betrat, mein Klappstuhl herunter klappte und einen Lärm verursachte. Das war aber einmal und aus Versehen. Eine solche Situation ist nach meiner Ansicht am zweiten Verhandlungstag im Februar 2016 aber nicht gegeben.

Dennoch: Ich nervte den Anwalt Mark NIBBE damit, dass ich mich spontan für eine qualitativ hochwertige Aussage entschieden hatte (Siehe Abschnitt 14.5). Ich hatte meine Aussage mit Körpersprache unterstützt, so dass die Anklagebank im Sitzungssaal A 214 minimal gewackelt hatte. Es musste NIBBE fürchterlich ärgern, weil seine intensiven Bemühungen mich zu einer minderwertigen Aussage zu bewegen (Siehe Abschnitt 9.3, 9.5, 9.12 und 13.9) gescheitert waren und sein Versprechen an die Nebenklage konnte er nicht einhalten.

21.8.3  Sonderpunkt: Mark Nibbes Unfähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen.

Es ist eigentlich eine Fortsetzung des Abschnittes 21.8.2: RA Mark NIBBE nahm Dinge wahr, die Andere nicht wahr nahmen und hat dafür Defizite wo andere keine hatten. Zuvor hatte er sich nicht für uns eingesetzt und hatte letztlich nur eine einzige Frage in der Hauptverhandlung gestellt, sorry zwei Fragen (Siehe Abschnitt 16.7 und 14.10.2). Was ist denn das für eine Logik? Weniger wäre mehr? Wenn ich mich nicht gewehrt hätte, dann wäre die Richterin Dr. Ines Tauscher von unserer Schuld weniger überzeugt? Genau so wie bei den Prozessen beim Volksgerichtshof? Die klare Antwort: Nein.

Dazu musste ich meinen Ärger bezüglich des bestialischen Verhaltens (Siehe Abschnitt 13.14.2) gegen meine Ehefrau und der WEINMANNs Provokation (Siehe Abschnitt 14.3) vor den sonstigen Juristen verbergen. Sicherlich verlangte dies erhebliche Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung. Ich befand mich auf einer Strapaze, bei der ein Soziopath mit auffälliger Persönlichkeitsstruktur oder sogar ein normaler Mensch schon längst ausgerastet wäre. Als ich mich bei NIBBE darüber beschwert habe, kam gar nichts, auf seinem Gesicht war nicht der geringste Ausdruck zu lesen. Und diese Unterstellung ist nicht nur eine Unverschämtheit, sondern finde ich eine Verleumdung.

Heute, nach der Lektüre von Max Stellers Fachbuch „Nichts als die Wahrheit?“ weiß ich, dass ich mich völlig normal verhalten hatte. Meine Äußerungen waren logisch mit einander verbunden und das jeweilige Thema zu Ende führend. Beleidigende Worte seien nicht gefallen, auch keine beleidigenden oder provozierenden Gesten im Stil von RAin Julia WEINMANN (Siehe Abschnitt 14.7.3 und 18.3) oder sonst etwas. Meine Körpersprache war nicht übertrieben, in keinem Fall aggressiv, ich habe einfach erzählt, war wir tatsächlich erlebt hatten.

NIBBE etikettierte und sanktionierte mich, weil er mich mit seinem eigenen Wesen als nicht verwandt empfindet. In der Gesellschaftsschicht, aus welcher NIBBE stammte, wenn jemand der sich außerhalb der Gesellschaft befindet, ausholend gestikuliert und seine Aussage nachdrücklich mit Körpersprache unterstützt, macht sich lächerlich und verliert an Glaubwürdigkeit und wird schnell und oft als aggressiv bzw. wahnhaft eingestuft.

Wie ich bereits schon geschrieben hatte (Siehe Abschnitt 6.1, 6.5.4, 7.8, 7.9.3, 7.14, 9.11 und 13.2), ich hatte geduldig seine Unterstellungen ertragen, weil ich dachte, ok, NIBBE muss den Druck, den er im Moment beruflich hatte, loswerden und es wird irgendwann besser. Aber es wurde nicht besser und er unterstellte mir danach unmögliche Dinge. Gerade weil ich am Sonntag den 21.02.2016, in einem seelischen und emotionalen Ausnahmezustand und dadurch besonders dünnhäutig war, trafen seine Worte mich mit voller Wucht. Ich fühlte mich dadurch persönlich angegriffen, trotzdem das ich Stillschweigen bewahrt, ruhig geblieben und mich nicht provozieren gelassen habe.

Heute ich weiß, dass sein Benehmen von Anfang an war nicht nur strafrechtlich relevant für das gesamtes Strafverfahren und sorgte für unsere mehr als fragwürdige Niederlage, aber wird auch seine Schuld-/Verantwortungszuweisung an die Amtsrichterin Dr. Tauscher klären helfen. Ich muss mich nicht nur mit allen, für das Tatgeschehen bedeutsamen Umständen beschäftigen, aber auch mit der Mark NIBBEs Persönlichkeit tief auseinandersetzen.

21.8.4  Sonst noch etwas? Abgesehen von der schaukelnden Anklagebank gab es einfach nichts.

Ich fragte den Anwalt Mark NIBBE, ob es einen anderen Grund dafür gab, dass die Richterin Dr. Ines Tauscher den Beteuerungen meiner/unserer Unschuld nicht glaubte. Leider bekam ich keine direkte Antwort auf diese Frage. Auf ausdrücklicher Nachfrage, wiederholte aber seine unbegründete pauschale Unterstellung, dass die Richterin Dr. Tauscher von dem Tatvorwurf und von unserer Schuld überzeugt ist. Etwas anderes habe ich auch gar nicht erwartet…

21.9     Geheime Absprache zwischen der Vertreterin der Nebenklage, RAin Julia Weinmann und dem Gerichtsmediziner Prof. Wolfgang EISENMENGER im Gerichtssaal. Mark Nibbes Rechtfertigung für diesen fragwürdigen Vorgang.

Weil RA NIBBE alles, überflüssig rechtfertigte, was die Nebenklage getan hatte und was der Nebenklage nützen mochte, fragte ich ihn, was denn Geheimnisvolles die RAin WEINMANN mit dem Prof. EISENMENGER die ganze Zeit da im Gerichtssaal geflüstert hatten (Siehe Abschnitt 15.5).

Erklären konnte NIBBE dieses lebensfremde Verhalten nicht. Er bestritt es aber nicht – es war zu offensichtlich, jedoch auf Einzelheiten einzugehen, vermied er. Schließlich er begründete es mit der Sitzordnung im Gerichtsaal… Äh toll.

21.10   Anwalt Mark Nibbe verweigerte dem Mandanten die Hilfe zur Durchführung eines Berufungsverfahrens.

Alles, was in der Überschrift steht, stimmt. Voll und ganz.

Wir streben an, die Wiederaufnahme des Strafverfahrens zu erwirken. Ferner werden wir befragt werden, warum wir keine Berufung innerhalb der Frist eingelegt haben. Haben wir den Termin verpasst? Oder sind wir erst jetzt zur Ansicht gekommen, dass der Ausgang des Verfahrens vor dem AG München eine „Ungerechtigkeit“ (Siehe Abschnitt 26.11.2) darstellt? Nichts davon stimmt. Am 21.02.2016 konnte ich einfach nicht, den sog. Rechtsanwalt Mark NIBBE zur Einlegung der Berufung bewegen. Ich bin leider keine Person, die mit Autorität auftritt oder die sich durchsetzen kann. Es war unmöglich, mit ihm über das Thema ins Gespräch zu kommen. Meine Kräfte waren auch wohl am Ende.

Das Thema „Berufung“ wurde mit dem RA Mark NIBBE und RA Franz J. Erlmeier am 14.10.2015 ausführlich angesprochen (Siehe Abschnitt 7.9.5). Auch letztens, am Abend, direkt nach dem zweiten Verhandlungstag (Siehe Abschnitt 18.5). Wenn das medizinische Gutachten in erster Instanz schief gehen sollte, wollten wir in der Berufung sicher gehen und einen eigenen medizinischen Sachverständigen beauftragen. Und es könnte am LG durchaus zu einem Freispruch kommen. NIBBE stellte sich stur und behauptete, dass der Prof. Wolfgang EISENMENGER der beste Gerichtsmediziner in Deutschland ist und wird sich niemand finden, der seine ärztliche Stellungnahme erfolgreich anzweifeln wird.

Ich bat ihn nochmal….er wieder nein.

Wichtig: Es handelte sich nicht um eine anwaltliche Empfehlung, es nicht zu tun, sondern um eine Verweigerung aus verräterischen Gründen. Die Eheleute SMALUCH waren am Samstag, den 20.02.2016 vor dem dritten Verhandlungstag weggefahren (Siehe Abschnitt 19.4) und NIBBE musste mich zwangsläufig zu dem falschen Geständnis überreden. Er hatte keine andere Wahl, steckte tief in der Scheiße und war der Sache längst nicht mehr gewachsen. Er musste also hartnäckig bleiben.

Er wusste, das Urteil, einer betreuungsgerichtlichen und revisionsgerichtlichen Überprüfung nicht standhalten wird. Ein Berufungsprozess würde bedeuten, dass in dem Prozess dargestellt werden kann, was nicht dargestellt werden darf. Das Risiko, dass alle Lügen auffliegen würden, war hier zu hoch. Eine Blamage wäre eine Bedrohung für den Prof. EISENMENGER oder schlicht und einfach nicht machbar.

21.11   Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Nibbes Nötigung. Befangenheit bei Absprachen zu Lasten Dritter.

Ich wollte mich erst alles in Ruhe überlegen. Es war Sonntag, Mittag, und ich wollte nach Hause fahren und Familie sehen. Der nächste, dritte Verhandlungstag wurde für den kommenden Mittwoch, den 24.02.2016, festgesetzt. Ich wollte mich einfach Zeit lassen. Zeit zum Nachdenken. Ich wollte NIBBE auf diesen Unsinn erst am Montag oder Dienstag eine Antwort geben.

Das war ein großes Problem bei dem meine Frau Kinga mitentscheiden musste, was das Beste für sie ist. Ich wollte mit dem Anwalt meiner Frau, Franz J. Erlmeier sprechen, um den Sachverhalt, rechtlich beurteilen zu können. In die Verständigung müssen alle Verfahrensbeteiligten einbezogen sein [064]. Denn bei dieser Sachlage bestand die Gefahr [153], dass ich meine Frau zu Unrecht belaste. Ich wollte möglicherweise zu einem anderen Anwalt gehen und mich von ihm zu der Angelegenheit beraten lassen.

RA Mark NIBBE aber ließ mir keine Ruhe. Er wusste, dass die Täuschung durchschaut man schnell. NIBBE behauptete, dass er als mein Anwalt meine Zustimmung der Richterin Dr. Ines Tauscher schon am Montag früh berichten muss. Gleich danach fährt er nach Berlin, wo er vor einem Gericht als Anwalt auftreten wird… desto muss ich mich jetzt entscheiden.

21.12   Kapitulation. Die Gründe.

Unter diesen erpresserischen Umständen habe ich dem kriminellen Deal schließlich zugestimmt. Ich wusste ja nicht wie die Richterin Dr. Ines Tauscher tatsächlich reagieren wird, aber ich war mir ziemlich sicher, dass RA NIBBE die Berufung auf alle Fälle nicht zulassen wollte und im Plädoyer auf gute Worte zu unseren Gunsten verzichten wird. Ich war überzeugt, dass NIBBE wird kein Interesse an unserem Wohlergehen zeigen. Ich begann zu verstehen, wie er tickt. Ich wusste, dass die Hilfe war nicht angesagt. Ich wollte da kein Risiko gehen, ich bin ein Vater von zwei Kindern und ein Ehemann einer wehrlosen Ehefrau. Ich wusste, dass während meines Aufenthalts im Gefängnis meine Frau Kinga mit Kindern, wird weiter von der Frau SMALUCH gemobbt und attackiert.

Die Falle ist zugeschnappt.

Während des ganzen Gesprächs dachte über meine Ehefrau Kinga nach. Sie hatte sicherlich Angst, dass ich erneut von einem Typen psychisch und körperlich misshandelt werde, weil NIBBE den Grund des Treffens heimtückisch nicht genannt hatte (Siehe Abschnitt 21.1 und 21.2).

Ich rief zu Hause an und erzählte Kinga die Neuigkeiten. Sie hörte mich nicht oder wollte mich nicht hören. Nichts, gar nichts! Sie hat geschrien, geweint und war sehr wütend, immer wieder legte sie mehrfach die Kopfhörer ab. Endlich sagte sie mir am Telefon, ich solle mich nicht darauf einlassen, ich könne doch nicht etwas gestehen, was ich nicht getan hatte. Sie war der Überzeugung, dass er mich reinlegen will.

Mark NIBBE saß und hörte nur zu, es hat ihn nicht berührt. NIBBE hat meiner Frau das unermessliche Leid, Unrecht und seelischen Schmerz zugefügt und sie in ihrer Persönlichkeit sehr verletzt.

Die Nebenklage und NIBBE halten Kinga für ein blödes Mütterchen, unwissend und unfähig etwas ohne die Aufsicht ihres Mannes zu tun. Sie konnten sich erlauben, was sie wollten, was für andere undenkbar gewesen wäre und mussten nicht mit Konsequenzen rechnen.

21.13   Nibbes Erpressung in Salamitaktik – verschweigende Bewährungsauflage. P-Konto.

Schon vor der Hauptverhandlung, im Dezember 2015, teilte ich dem Anwalt Mark NIBBE mit, dass wir vollkommen unschuldig sind und im Fall einer Verurteilung kein Schmerzensgeld oder Sonstiges zahlen werden (Siehe Abschnitt 13.10). Da ich bisher nie irgendetwas mit Schulden und Zwangsvollstreckung zu tun hatte und überhaupt keine Ahnung hatte, was zu tun ist, fragte ihn, wie ein Pfändungsschutzkonto sog. P-Konto genau funktioniert. Im Vordergrund stand für mich die finanzielle Sicherheit meiner Familie, d.h. unsere laufenden Kosten decken und nicht die Gaunerunterstützung à la SMALUCH und WEINMANN.

Nun glaubte ich zwar in diesem Zeitpunkt noch, dass NIBBE ein schwacher, risikoscheuer Anwalt ist, aber dass er ein Verräter war und bewusst meine Verteidigung sabotierte, kam mir nicht in den Kopf (Siehe Abb. 10.1). Ich wollte nur unsere Unschuld beweisen, dass der RA NIBBE die versprochene Hilfe und der erforderliche Beistand am zweiten Verhandlungstag nicht geleistet hatte, war zweitrangig und momentan nicht des Aufregens wert. Ich fragte ihn nach den Vorteilen, die P-Konto bietet. Zu diesem neutralen Thema erhielt ich ziemlich ausführliche Informationen. RA NIBBE empfahl mir unverzüglich ein P-Konto zu beantragen. Am nächsten und übernächsten Tag erledigte ich rasch wie ein Blöder die notwendigen Formalitäten (Siehe Abschnitt 22.4), statt mich um wirklich wichtige Dinge d.h. Beweisen der Unschuld zu kümmern.

Es kam erneut freilich alles ganz anders…    

Am dritten Verhandlungstag mussten wir bitter feststellen, dass müssen wir das Schmerzensgeld von 3600 Euro an den Geschädigten Roman SMALUCH als Bewährungsauflage zahlen (Siehe Abschnitt 23.7). Am Sonntag erfuhr ich nichts davon. 3600 Euro sind sehr viel Geld für eine Familie mit zwei kleinen Kindern, die einkommensarm ist und überwiegend Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezieht.

Sog. Rechtsanwalt NIBBE behauptete, dass die Richterin Dr. Ines Tauscher bei ihm am Samstag, den 20.02.2016 angerufen hatte, wohl eine Stunde lang gesprochen hatte (Siehe Abschnitt 21.5) und so sieht es, dass sie kein Wort über die Geldauflage verloren hatte… Hmm, sehr interessant.

Im Gesetz steht, dass der Angeklagte muss vor einer Verständigung, deren Gegenstand die Verhängung einer zur Bewährung auszusetzenden Freiheitsstrafe ist, auf konkret in Betracht kommende Bewährungsauflagen hingewiesen werden [161].

Für NIBBE war eine Sache klar: Wenn wir von vornherein wüssten, dass wir die Geldauflage zahlen müssten, dann hätten wir vielleicht dem räuberischen Deal nicht zugestimmt. Das Einzigste was ich erfuhr, war; wir werden bzw. möglicherweise einen Bewährungshelfer zugeteilt bekommen, es gab keine Rede von finanziellen Bewährungsauflagen. Das sollte vorläufig genügen. Er benutzte desto so etwas wie die entwürdigende Salamitaktik, um sein Ziel zu erreichen.

21.14   Mark Nibbes Schmierzettel mit dem Inhalt des falschen Geständnisses. Der versprochene Kontakt zum Rechtsanwalt Franz J. Erlmeier.

RA Mark NIBBE hat mich mehrfach darauf hingewiesen, dass „das Geständnis“ muss glaubwürdig sein, nicht bloß gespielt und darf ich nicht behaupten, dass ich z. B. erpresst wurde.

Ganz ehrlich: An Perversität war das kaum zu überbieten. Ich nahm es anfangs zur Kenntnis, wie man z. B. das Wetter draußen zur Kenntnis nimmt, aber am Ende des Gesprächs machte ich mir Gedanken was wir nun bei der Richterin Dr. Tauscher sagen müssen, damit das falsche Geständnis „glaubwürdig“ erscheinen wird. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: es gibt keine dummen Fragen, sondern eigentlich nur unangenehme und blöde Situationen, die von den ach so toll denkenden Idioten und Psychopathen produziert werden…

… und diese Situation war ziemlich absurd und ich extrem verwirrt und hatte keine Ahnung, was ich am dritten Verhandlungstag sagen sollte. Also fragte ich Mark NIBBE direkt, was ich eigentlich lügen sollte. Meine Äußerung war abfällig und als Geringschätzung der gesamten Justiz und ihrer Arbeit in unserem Fall gemeint, aber NIBBE machte mir keine Vorwürfe wegen irgendetwas, sondern nahm sich Zettel und Stift zur Hand und schrieb ein falsches Geständnis (Siehe Unterlage 127), damit ich es „leichter“ hatte.

Ich fragte noch NIBBE, was für ein ähnliche Märchen meine Frau Kinga der Richterin Dr. Tauscher erzählen soll – ich dachte, es werden sicher Fragen kommen, welche auch immer. Mark NIBBE bot mir keine Lösung für das Problem an. Stattdessen haben wir uns darauf verständigt, dass er mit dem Kingas Anwalt Franz J. Erlmeier am Montag „aus Berlin“ darüber sprechen wird. Ob NIBBE tatsächlich mit dem RA Erlmeier gesprochen hat, ist sehr fraglich (Siehe Abschnitt 22.3.3).

21.15   Die Internetveröffentlichung.        

Vor dem Prozess hatte NIBBE noch gemeint, dass nach dem Prozess kann ich tun, was ich will (Siehe Abschnitt 9.11). Aber jetzt NIBBE hat mich selbst darauf angesprochen. Denn diese eine Sache gerade, war ihm nicht scheißegal. Es geht wohl darum, dass Prof. Wolfgang EISENMENGER erfahren hat, dass ich alles, was diesen Fall betrifft, online stellen werde.

Ich erwiderte ihm, dass ich den Blog nicht veröffentlichen werde. Das entsprach nicht ganz der Wahrheit. Warum? Viel zu viel Neues passiert in einer ziemlich kurzen Zeitspanne. Wir müssen die aktuellen Probleme der jetzigen Verleumdung lösen, dann wir uns mit der Vergangenheit beschäftigen werden.

21.16   Resümee. Was sich tatsächlich abspielte.

Wer an den entscheidenden Prozessen beteiligt ist und wer wessen Interessen wahrnahm und unter Vernachlässigung unserer Interessen mit kriminellem Druck durchsetzte, ist schon eindeutig klar. Was sich tatsächlich genau abspielte, ist offen. Genauso interessant wie die Frage, was wirklich gesprochen wurde und wer und welche Informationen weitergeleitet hat, ist für uns die Information, wer und vor allem WANN mit wem gesprochen hat.

Ich glaube persönlich nicht, dass am Samstag, den 20.02.2016, Richterin am Amtsgericht München, Frau Dr. Ines Tauscher rief telefonisch den Anwalt Mark NIBBE an, um ein falsches Geständnis zu erzwingen (Siehe Abschnitt 21.5). Die Richterin Dr. Tauscher hatte am ersten und zweiten Verhandlungstag nicht den Eindruck gemacht, dass die Ehemenschen SMALUCH insb. RAin Julia Weinmann hatten einen Anspruch auf das Entgegenkommen und möchte ihnen mit ihrem vernichtenden Urteil einen Gefallen tun.

Ich finde, dass nach der Auseinandersetzung zwischen der Richterin Dr. Tauscher und RAin Julia WEINMANN am zweiten Verhandlungstag im Gerichtssaal (Siehe Abschnitt 14.7.3 und 15.3), die RAin WEINMANN erlaubte sich nicht irgendwelche skurrilen Forderungen an die Richterin Dr. Tauscher zu stellen.    

So funktionierte möglicherweise die Täuschung:

Ich denke am Donnerstag, den 18.02.2016 direkt nach dem zweiten Verhandlungstag oder Freitag, den 19.02.2016 hat es ein Gespräch zwischen meinem „Verteidiger“ Mark NIBBE und Rechtsanwältin Julia WEINMANN über das weitere Vorgehen gegeben. Aus „Sicherheitsgründen“ wurde der Ehemenschen SMALUCH eine vorübergehende „Ausreise“ dringend empfohlen, bis dann das Urteil rechtskräftig geworden ist. Die Ehemenschen SMALUCH sind am Samstag, den 20.02.2016 weggefahren (Siehe Abschnitt 19.4), sehr wahrscheinlich befanden sich in München bei der Frau CORCORAN (Siehe Abschnitt 23.1.4 und 24.3).

Am Sonntag, den 21.02.2016, der RA Mark NIBBE hat mich in allen fallrelevanten Dingen belogen, um mir ein falsches Geständnis unterzuschieben. Vielleicht am Montag, den 22.02.2016 oder am Dienstag, den 23.02.2016 oder sogar ganz kurz vor dem dritten Verhandlungstag, am Mittwoch den 24.02.2016 (Siehe Abschnitt 23.1.3), RA Mark NIBBE kontaktierte die Richterin Dr. Ines Tauscher und stellte sie vor vollendete Tatsachen.

Was sich tatsächlich abspielte, ist einigermaßen offen. Darüber sollten wir die Amtsrichterin Dr. Ines Tauscher und den Staatsanwalt SOHN zu Wort kommen lassen, weil sie am dritten Verhandlungstag unser falsches Geständnis auf seinen Wahrheitsgehalt hin nicht überprüft sondern als Tatsache angenommen haben (Siehe Abschnitt 23.2.4 und 23.2.5). 

Fakt ist: Den kriminellen Deal in die Tat umzusetzen, kostete NIBBE am Sonntag enorm viel Kraft und Nerven. Wenn er ein Zehntel Teil seiner Kraft am zweiten Verhandlungstag zu unseren Gunsten eingesetzt hätte, hätten wir sicher den Prozess gewonnen. Das genügte.

 

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