Kapitel 24: Das Scheinurteil der Richterin Ines Tauscher. Nach dem Prozess: Die Sachen klären sich langsam auf

„Vernunft muss sich jeder selber erwerben, die Dummheit pflanzt sich gratis fort.“ – Erich Kästner

In diesem Kapitel und im Kapitel 26 wird erklärt, wie insgesamt gesehen entwickelte sich mein Verhältnis zu meinem Anwalt Mark NIBBE nach dem „Prozess“ am 24.02.2016 vor dem Hintergrund seiner neuen schädlichen Handlungen zu Gunsten der Nebenklage (Siehe Abschnitt 26.6) und der von mir/uns gewonnenen Erkenntnisse über den Prozess, bis ich schließlich erkannte, dass er wirklich ein Parteiverräter war (Siehe Abschnitt 26.7). Noch mehrere Wochen nach dem Prozess glaubte ich, dass NIBBE ein schwacher, risikoscheuer Anwalt ist, aber dass er bewusst meine Verteidigung sabotiert hatte, kam mir nicht in den Kopf. Das war eine langsame schrittweise Entwicklung, die sich im Laufe der mehrere Monate nach dem Prozess offenbart hat.

24.1     Unsere psychische Befindlichkeit nach dem Prozess.

Wir kamen gegen Mittag nach Hause, holten die Kinder von der Nachbarin ab und gingen ins Bett schlafen. Wir waren übermüdet, kaputt und betäubt, aber einfach froh wieder zu Hause zu sein. Ich bat meine Frau Kinga um Verzeihung für den verlorenen Prozess, aber sie sagte, es ist nicht meine Schuld und sondern allein die Schuld meines Anwalts Mark NIBBE, der hatte unseren Prozess vermasselt. Ich machte ihr klar, dass ich ein Idiot bin, weil ich NIBBE geglaubt hatte und das obwohl sie mich gewarnt hatte (Siehe Abschnitt 6.8 und 21.12).  Sie tröstete mich, sie wusste, dass ich alles getan hatte was ich tun konnte. Trotzdem hatte ich irgendwie ein sehr schlechtes Gewissen. Es flossen Tränen.

Am Abend saßen wir beide im Wohnzimmer, schweigend. Ich schämte mich und wagte nicht, das Thema anzusprechen. Ich war unter Schock, wie gelähmt, manchmal konnte einfach nichts tun. Meine Wahrnehmung war gedämpft und ich fühlte mich in meinen eigenen Gedanken wie gefangen. Ich fühlte mich ohnmächtig, einer Willkür ausgesetzt, die ich nicht benennen konnte. Mir war auch häufig schwindelig. Ich empfand trotzdem eine gespenstische Ruhe in mir die ich so nie zuvor empfunden hatte. Es war ein Nebenprodukt des Schocks. Ich war noch tagelang in einem Zustand starker Verwirrung und Desorientierung.

24.2     Die erste Woche nach dem „Prozess“: Verzicht auf Berufung. Die Gründe dafür.

Allgemein ist bei einer Entscheidung des Amtsgerichts noch Berufung möglich unabhängig vom Geständnis, diese muss 1 Woche nach Verkündung des Urteils beim Amtsgericht eingelegt werden [134]. Wir streben an, die Wiederaufnahme des Strafverfahrens zu erwirken. Ferner werden wir befragt werden, warum wir keine Berufung innerhalb der Frist eingelegt haben. Haben wir den Termin verpasst? Oder sind wir erst jetzt zur Ansicht gekommen, dass der Ausgang des Verfahrens vor dem AG München eine „Ungerechtigkeit“ (Siehe Abschnitt 26.11.2) darstellt?

Nun, so einfach ist es nicht, Herr NIBBE. Wir, sind daran nicht schuld. Du bist schuld.

Die Gründe dafür sind vielfältig, komplex aber rational nachvollziehbar:

24.2.1  Erster Grund: Zustand meiner Frau.

Besonders betroffen: Meine Frau Kinga war vom Herrn VOGT eingeschüchtert worden, welcher im Auftrag der Banditen SMALUCH, WEINMANN und NIBBE allein durch seine Anwesenheit uns insb. meiner Frau eine psychische Notlage aufgezwungen und uns unter massiven psychischen Druck gesetzt (Siehe Abschnitt 13.14.2).

Danach war meine Frau niedergeschlagen, verzweifelt und zeitweise – trotz meiner grundsätzlich positiven Einstellung – sehr bedrückt und weinte sich bei mir aus. Ich machte mir viele Sorge um unsere Kinder, ich fürchtete, dass meine Frau nach all dem, was sie erlebt hatte, in eine Depression stürzen wird. In der Situation in der wir uns befanden, besser gesagt in der Situation die uns durch die Nebenklage und den Parteiverräter NIBBE aufgezwungen wurde, eine Berufung wäre nahezu unmöglich gewesen. Es war ganz so, wie RA Franz J. Erlmeier gesagt hatte: die wichtigste Sache ist die Schutz unserer Familie (Siehe Abschnitt 23.8.1). Ich bin kein Psychopath, ich wollte meine Frau nicht strapazieren.

24.2.2  Zweiter Grund: Mein Anwalt Mark Nibbe verweigerte mir die Berufung.

Am 21.02.2016 hatte ich alles getan, was ich konnte, um den RA Mark NIBBE zur Einlegung der Berufung zu bewegen. Doch NIBBE hatte sich stur gestellt und u.a. behauptet hatte, dass der Prof. Wolfgang EISENMENGER der beste Gerichtsmediziner in Deutschland ist und wird sich niemand finden, der seine ärztliche Stellungnahme erfolgreich anzweifeln wird (Siehe Abschnitt 21.10). Nach diesem „Kampf“, war tatsächlich erst einmal Schluss. Das war eine übermenschliche Leistung, aber schaffe ich nicht. Ich unternahm keinen Versuch ihn wieder anzusprechen, NIBBE würde mir ja sowieso nicht helfen. Ich mache mir keine Gedanken darüber, weil mein Unterbewusstsein mich daran erinnerte, dass ich ihn nicht überzeugen werde.

24.2.3  Dritter Grund: Die Anwaltssuche. Keine Kraft mehr.

Aus diesem Schlamassel, in den NIBBE uns verwickelt hatte, gab es nur einen Ausweg: ein guter Anwalt, der sich einschüchtern lässt. Nachdem der Anwalt meiner Frau, Franz J. Erlmeier hatte sich mit sachlichen Argumenten gegen die Täter nicht durchsetzen können (Siehe Abschnitt 15.1) – eigentlich eine große etablierte Kanzlei, die vorwiegend auf dem Gebiet des Strafrechts tätig ist, so habe ich schon damals festgestellt. Naja aber – ging das überhaupt?

Ich hatte auch keine Kraft mehr einen neuen Anwalt zu suchen, ihm unsere Denkweise zu vermitteln und ihn in all die Grausamkeiten und Taten einzuweihen, die an uns verübt wurden. Ich hatte auch Angst, nicht ernst genommen zu werden, insb. nachdem NIBBE dafür gesorgt hatte (Siehe Abschnitt 6.1, 6.5.4, 7.9.3, 7.14.2, 9.8, 13.2, 13.9, 18.1, 21.8.2 und 23.1.1), dass mein Selbstwertgefühl und mein Selbstbewusstsein von Monat zu Monat weniger wurden (Siehe Abb. 24.1). Ist das nachvollziehbar?

Rechtsanwalt Mark Nibbe Psychospielchen

Abb. 24.1:   Mark Nibbe  hat mein Selbstbewusstsein auch ziemlich kaputt gemacht

24.2.4  Vierter Grund: Angst vor Übergriffen und weiteren Verleumdungen. Erst Umzug, dann Wiederaufnahme des Verfahrens.

Erst mussten wir umziehen, um der Nebenklage und ihren nützlichen Idioten erst gar keine Chance für weitere Provokationen und Racheaktionen zu geben. Zu groß war unsere Angst vor den bevorstehenden Verleumdungen, körperlicher Gewalt gegen unsere Kinder und Androhung der ungesetzlichen Repressalien (Siehe Abschnitt 7.8, 7.14.2 und 21.6). Es ist nicht nur logisch, sondern auch eine äußerst wahre Erkenntnis, denn wir waren nicht nur misshandelt worden, aber auch der ganze Strafprozess erinnerte an einen Wettbewerb: Wer eine meist lebensfremde exotische Lüge erfindet (Siehe Abschnitt 15.1.3, 15.1.6 und 16.8) und am dreistesten vorgeht (Siehe Abschnitt 13.14.3, 16.2.3 und 16.2.7), dem wird geglaubt und profitiert am meisten (Siehe Abschnitt 23.4.3). Wir gingen davon aus, dass es zu Angriffen, Provokationen und Verleumdungen kommen wird, im Fall wenn wir gegen das Urteil Berufung beantragen werden, ähnlich wie nach dem ersten Verhandlungstag (Siehe Abschnitt 13.4), oder viel, viel schlimmer.

24.2.5  Fünften Grund: Wiederaufnahme statt Berufung – eine bewusste Entscheidung.

Noch am Sonntag, den 21.02.2016, an dem Tag, an dem Parteiverräter Mark NIBBE hatte mich rechtswidrig unter Druck gesetzt und mir ein falsches Geständnis abgepresst hatte (Siehe Kapitel 21), noch bevor wir als Unschuldige ein falsches Geständnis am dritten Hauptverhandlungstag, am 24.02.2016 abgelegt haben (Siehe Abschnitt 23.2), hatte ich ohne Rücksicht auf die Möglichkeit einer Berufung entschieden, dass wir u.a. Wiederaufnahme des Verfahrens beantragen werden (Siehe Abschnitt 22.1). Trotz der damaligen Verwirrung und Hilflosigkeit, die uns an den Rand der Orientierungslosigkeit brachte, das war eine bewusste Entscheidung, die ich inhaltlich für gerechtfertigt halte. Oder sehe ich es falsch? 

24.2.6  Sechster Grund: Verzicht auf Berufung.

Am dritten Hauptverhandlungstag die Vorsitzende Richterin Dr. Ines Tauscher hatte mich mehrfach gefragt, ob ich ein Rechtsmittel innerhalb einer Woche nach Urteilsverkündigung einlegen werde und eine Berufung beantragt werde (Siehe Abschnitt 23.5). Damals hatte ich mich vor ihr gefürchtet und genauer gesagt vor dem, was NIBBE über sie erzählt hatte (Siehe Abschnitt 7.8, 7.14.2, 13.2 und 13.9). Und nun?

Ich kannte weder Beispiele dazu noch die Gesetzeslage, aber mein Verzicht auf Rechtsmittel sicher protokolliert worden war und fürchtete, dass ich im Berufungsverfahren nicht ernst genommen werde. Dieses Problem war nebensächlich, ich machte mir damals verhältnismäßig wenig Gedanken darüber, trotzdem muss in Betracht gezogen werden.

24.2.7  Siebter Grund: Strategiewechsel.

Auf diese Problematik wurde schon unter dem Aspekt der Anwaltssuche hingewiesen (Siehe Abschnitt 24.2.3). Wir brauchten eine ganze geraume Weile, bis wir wahrnahmen, dass NIBBE uns durch unrechtes Tun geschadet hatte (Siehe Abschnitt 24.10) und es dauerte eine noch größere Weile, bis wir verstanden haben, dass er ein Parteiverräter ist (Siehe Abschnitt 26.7).

Die schnelle Berufung hätte keine neuen Umstände aufzeigen können, die aber reichlich vorhanden waren. Z.B. Mark NIBBEs Schuldzuweisungen an die Richterin Dr. Tauscher waren für mich noch vor der Urteilsverkündung eher unglaubwürdig (Siehe Abschnitt 7.8, 7.14.2, 13.2 und 21.8), aber ich war mir nicht sicher. Da wusste ich, dass etwas nicht stimmt, aber auf Grund der damit verbundenen Irreführung, wusste nicht was ich machen sollte. Der Strategiewechsel war notwendig und es drängte die Zeit (Siehe Abschnitt 24.2.8).

24.2.8  Achter Grund: Unzureichende Zeit.

Eine Woche? Es ist eine angemessene Frist, natürlich unter normalen Umständen, wenn z.B. wenn ein Mandant durch einen Anwalt vertreten ist. Aber das ist zu kurz, für Personen, die unter Schock stehen und insb. nachdem sie in eine furchtbare Situation absichtlich und rechtswidrig gezwungen wurden und nicht anders konnten.

Schon wegen dieser zeitlichen Begrenzung, machte mir keine ernsthaften Gedanken, innerhalb der vom Gesetz vorgegebenen Frist, Berufung einlegen. Dieses Problem war auch nebensächlich, ich machte mir damals ebenfalls wenig Gedanken darüber. Aus anderer Seite, die Gauner hatten viele entscheidungserhebliche Tatsachen ein Jahr lang vor uns geheim gehalten (Siehe Abschnitt 6.3 und 7.1.3), um einen entscheidenden Vorteil für die Nebenklage zu erzielen.

24.2.9  Neunter Grund: mangelndes Interesse der Anwälte.

Dies gleich vorweg: Ich weiß, das ist vollkommen nebensächlich. Nachdem Prozess waren wir an Grund und Boden zerstört. Keiner von beiden Anwälten, mochten gar nicht nachfragen, wie es uns geht. Parteiverräter NIBBE meldete sich erst zu Wort, als es um das Geld für seine Mandantin Grazyna SMALUCH ging (Siehe Abschnitt 26.6).

Wenn eine Initiative von einem der beiden Anwälten ausgegangen wäre, eigentlich hätte ein Satz gereicht: „-Was machen wir jetzt?“, oder z.B.: „-Wollen Sie ein Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen“, dann hätte er meine volle Unterstützung trotz massiver Erschöpfung und Angeschlagenheit erhalten.

24.2.10 Zehnter Grund: Bevorstehender Umzug.

Wir standen kurz vor unserem Umzug ins neue Miethaus, der uns durch körperliche Attacken und durch die wiederholte Androhung der Gewalt gegen Kinder aufgezwungen worden ist und der uns in der KW 13/2016 bevor stand. Ein Umzug bedeutet Stress und Zeitaufwand, kostet Nerven und Geld. Es gab so viele Dinge, an die wir, als kleine Familie mit den zwei kleinen Kindern denken und die organisieren mussten, dass wir einfach nicht in der Lage waren etwas anderes als Umzug zu machen. Der Umzug machte uns doch weitaus mehr Arbeit und Probleme, als wir uns vorstellen konnten und uns den letzten Nerv raubte.

24.3     Die erste Woche nach dem „Prozess“: Die Ehemenschen Smaluch brauchen frische Kleidung.

Ein Tag nach dem Prozess, am 25.02.2016, haben wir Frau CORCORAN mit ihrem Begleitpartner in unserem Miethaus gesehen. Sie haben ihren weißen VW weit, weit weg vom Eingang des Hauses geparkt. Anschließend betraten sie gegen acht Uhr abends die leere Wohnung der Ehemenschen SMALUCH und kurz danach verließen ihre Wohnung. Sie hielten die Kleiderhaken mit Klamotten abgehängt und Pumps oder Damenschuhe in einem Sack in den Händen. Aber sie haben uns nicht gesehen. Sie flüsterten leise miteinander, Frau Ewa CORCORAN hatte klar erkennbar gute Laune und genoss einen gelungenen Abend. Am Samstag, den 27.02.2016 kamen sie wieder, um etwas zu holen.

Wir erhoffen uns, dass die Ehemenschen SMALUCH, kommen nach langer Zeit zurück nach Hause. Sie kamen schon wenige Tage später, am 01.03.2016 zurück. Weitere Konflikte waren vorprogrammiert und erschwerten den Umzug beträchtlich (Siehe Abschnitt 24.7 und 24.8).

24.4     Zivilrechtliche Ansprüche oder die Bewährungsauflage?

Soweit bekannt: Ursprünglich wollten wir den Gaunern SMALUCH für diese Tätlichkeit gegen meine Frau gar nichts zahlen, was ich vor dem dritten Hauptverhandlungstag mehrfach betont hatte (Siehe Abschnitt 13.10 und 21.13). Am dritten Verhandlungstag, am 24.02.2016 hatten wir den Schmerzensgeldzahlungen an das angebliche Opfer Roman SMALUCH nicht zugestimmt, vor allem, weil wir selbst auf unsere geringe Zahlungsströme achten müssen. Die Schmerzgeldzahlungen bzw. Bewährungsauflagen hat vor bzw. während der Urteilssprechung, weder der Staatsanwalt SOHN (Siehe Abschnitt 23.4.3) noch die Richterin Dr. Tauscher (Siehe Abschnitt 23.6.2) noch sonst jemand (Siehe Abschnitt 23.4.4) gefordert. Richterin Dr. Ines Tauscher hatte sich aber nach dem Ende des Prozesses leicht erweichen lassen und hatte unter fragwürdigen Bedingungen den Forderungen der Nebenklage zugestimmt (Siehe Abschnitt 23.7).

Am 29.02.2016 Nebenklagevertreterin, Rechtsanwältin Julia WEINMANN schickte ein E-Mail an den Anwalt Erlmeier und an Parteiverräter NIBBE mit der Bankverbindung ihres Mandanten SMALUCH. Von einer Bewährungsauflage stand in ihrer E-Mail aber nichts geschrieben (Siehe Unterlage 166). Gleich an demselben Tag die Kanzlei Franz J. Erlmeier hat ihre E-Mail an uns weitergeleitet. Von einer Bewährungsauflage hat sie in ihrer letzten E-Mail ebenfalls nichts geschrieben (Siehe Unterlage 167).

Am 01.03.2016 um 13:20 bekam ich die E-Mail von meinem Anwalt NIBBE. Er empfahl mir schon, ich soll am besten einen entsprechenden Dauerauftrag einrichten. In der Anlage zu der E-Mail befand sich u.a. seine Antwort-E-Mail an die Kollegin WEINMANN vom 01.03.2016 um 13:16, in der er ihr mitteilte, dass ich werde gemäß der Bewährungsauflage monatlich 100 Euro beginnend zum 01.04.2016, auf das genannte Konto von Frau SMALUCH überweisen (Siehe Unterlage 166). D.h. er hatte ihr die Bewährungsauflage zugesagt, bevor wir uns auch nur einmal die E-Mail angeschaut haben, ganz zu schweigen von unserer Zustimmung. Typisch NIBBE.

Nun werde ich das erste Mal mit dem Wort „Bewährungsauflage“ konfrontiert (Siehe Unterlage 168). Vorerst habe ich das Wort „Bewährungsauflage“ zunächst nicht schriftlich verstanden bzw. übersehen und plante die Raten in der Höhe von 100 Euro nicht zu bezahlen. Mitte März 2016 habe ich einen Bericht über die Bewährungsauflagen im Internet gelesen [017]. Das gab mir viel zu denken, aber wir entschieden schließlich, auf das schriftliche Urteil zu warten, weil ich glaubte NIBBE kein Wort mehr. Dieser Typ war in meinen Augen so „glaubwürdig“ wie ein Hütchenspieler.

Am 24.03.2016 bekam ich erneut eine E-Mail von meinem Anwalt NIBBE mit der Erinnerung an die Zahlung der Ratenzahlungsverpflichtung. Ich vermute, dass Frau Grazyna SMALUCH hatte keinen Zahlungseingang von uns erhalten und hatte ihn verständigt. Sie ist total ungeduldig und muss alles sofort haben was sie will. NIBBE hat sich auf einen Bewährungsbeschluss berufen (Siehe Unterlage 169). Am Nachmittag desselben Tages erhielten wir beide das schriftliche Urteil sowie den Bewährungsbeschluss per Post zugeschickt (Siehe Abschnitt 24.5).

Meine Frau Kinga, die von den Bewährungsauflagen nichts wusste, war entsetzt darüber, zu erfahren, wie wir erneut über den Tisch gezogen wurden. Ich nicht. Kinga protestierte heftig, aber es nützte ihr nichts. Wir mussten das Lösegeld bezahlen.

Am 24.03.2016 schreib ich dem RA NIBBE zurück: „danke. Ich habe es zur Kenntnis genommen und werde es in Zukunft berücksichtigen (Siehe Unterlage 169).“

24.5     Nicht ansatzweise ein Urteil – schlicht ein Scheinurteil. Fehlende Beweiswürdigung. Nur begründete Urteile sind rechtsstaatliche Urteile [033].

Schon am Anfang möchte ich betonen, dass Dr. Ines Tauscher  wurde ein Opfer der Intrige. Sie war nicht verpflichtet, ein falsches aber dennoch überzeugendes Urteil in seiner schriftlichen Form konstruieren und die Interessen der Kanzleien Dr. Klüver, Dr. Klass, Zimpel & Kollegen und Mark Nibbe rechtlich zu vertreten sowie deren kriminellen Machenschaften zu decken. Vielleicht wenigstens ein bisschen? Nein! Sie hatten keinen Respekt für sie.

Wir haben unter sehr fragwürdigen Umständen auf die Berufung verzichtet (Siehe Abschnitt 24.2). Ich kenne die rechtliche Lage genau nicht, aber ich denke, dass auch in solchen Situationen, in denen die Verurteilten auf die Berufung und die Revision verzichten, die Richter im Urteil darlegen müssen, wie sie zu ihren Feststellungen gelangen sind. Nur wenn im Urteilstext eine vollständige und verständliche Beweiskette den Weg zur Wahrheit markiert, hat ein Urteil Bestand [033]. Dabei geht es nicht nur um die Buchstaben der gesetzte, sondern vor allem um Logik. Ich bringe Ihnen mal ein Beispiel: Im Januar 2009 war ich vom Würzbürger Amtsgericht vom Vorwurf des Betruges freigesprochen worden. Der zuständige Richter ist seiner Pflicht ausreichend nachgekommen, in den Urteilsgründen seine Überzeugungsbildung darzulegen. Seine Begründung des Urteils war formaljuristisch korrekt (Siehe Unterlage 170, Az: 101 Cs 921 Js 7800/07, S. 226-227).

Nun, um ehrlich zu sein, habe ich mir etwas anderes darunter vorgestellt als das, was wir am 24.02.2016 per Post nach Hause zugeschickt bekamen. Das war kein Urteil, sondern ein klassisches Scheinurteil. Anstatt einer auch nur ansatzweise an der Vorschrift des § 267 StPO ausgerichteten Begründung ließ die Dr. Ines Tauscher lediglich die Anklageschrift vom 14.08.2015 (Siehe Unterlage 095) auf der Basis der schriftlichen Zusammenfassung des Vorfalls durch Frau Grazyna SMALUCH, die der Kripo am 01.12.2014, zwei Wochen nach der Auseinandersetzung in der Tiefgarage übergeben worden war (Siehe Unterlage 086A, 851 Ds 263 Js 224834/14, S. 13) in das Urteil einfügen. Die bloße Wiedergabe von Zeugenaussagen ersetzt keine Beweiswürdigung [340]. Der überwiegende Rest, das war erneut (Siehe Abschnitt 23.4.3) ein Lob für uns.

Hier der Volltext des Urteils: Unterlage 140.

Dr. Tauscher begründete mit keinem Wort, wie sie zu ihren Feststellungen gelangen war, was ich als sehr positiv empfunden habe. Sie verlor kein Wort über den Gerichtsmediziner Prof. Wolfgang EISENMENGER, genauso wie sie kein Wort über das Geständnis, etc. Eine Unterschrift von ihr war nicht vorhanden, sondern nur eine Beglaubigung einer Urkundsbeamtin. Selbstverständlich hatte Dr. Tauscher die Möglichkeit, ein Urteil so zu schreiben, dass es nicht die Wirklichkeit des Verfahrens wiedergibt. Doch sie hat es nicht getan, sie wolle mit diesem kriminellen Blödsinn nichts zu tun haben. Und das ist auch gut so.

24.6     Einstellung des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens gegen Roman Smaluch wegen Körperverletzung. Die heutige Sicht der Dinge.

Am 02.04.2016 bekamen wir einen Brief (Siehe Unterlage 171) von der Staatsanwaltschaft München und eigentlich von einem/r korrupten Staatsanwalt/in der/die ab und zu rechtswidrige Gefälligkeiten, Vergünstigungen und Freundschaftsdienste für die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Klüver, Dr. Klass, Zimpel und Kollegen erledigt bzw. erledigen musste, der/die aber geheim bleiben will. Dazu hatte er/sie seine/ihre untergebene, unerfahrene Staatsanwältin Kristina HILDEBRANDT zu einer Straftat gem. § 357 StGB verleitet.

Er/sie schrieb uns, „das Verfahren ist aus tatsächlichen Gründen einzustellen…“, bla bla bla, Weiter: „… Die Geschädigten gaben an, dass der Beschuldigte zunächst auf sie losgegangen sei. Der Beschuldigte gab an, dass er sich schützend vor seine Ehefrau gestellt habe und der Geschädigte Klotzmann dann angefangen hat, auf ihn eizuschlagen“ – Was für ein blöder Text. Meine Frau war von dem Frauenschläger Roman SMALUCH mehrfach verletzt worden (Siehe Abb. 16.1, 16.4 und 16.5) und Frau Grazyna SMALUCH trug keine Verletzungen davon und niemals erwähnt hatte, dass sie geschlagen war. Ein Umdenken fand nicht statt. Wichtig für ihn/sie war, dass Roman SMALUCH sich schützend vor seine Ehefrau gestellt habe.

Dann stellte sich heraus: „Aufgrund der sich widersprechenden Angaben der Beteiligten lässt sich nicht feststellen, wie sich der Vorgang tatsächlich zugetragen hat“ – ist es eine juristische Einbahnstraße? Oder ein Fehler beim Kopieren und Einfügen? Wenn die StA nicht weiß, wie sich der Vorgang tatsächlich zugetragen hatte, warum sie hat uns schlicht auch nicht geglaubt? Mich würde brennend interessieren warum man, nach solchem Aufwand (Siehe Abb. 24.2) so etwas behauptet.

Die Logik des/der Juristen/in nach dem Motto: Erst Verfolgung Unschuldiger dann Rechtsbeugung:  „Die Geschädigten wurden mit Urteil vom 18.02.2016 rechtsfertigt wegen gefährlichen Körperverletzung zu Nachteil des Beschuldigten verurteilt. Unter diesen Umständen ist für die Erhebung einer öffentlichen Klage kein Raum“. Mehr wird dazu nicht gesagt.

Damit war Herr SMALUCH nun offiziell von allen Vorwürfen entlastet. Seine Ehefrau, Psychopathin Grazyna SMALUCH fühlte sich dadurch bestätigt und setzte ihre Stalkingaktionen fort (Siehe Abschnitt 24.7, 24.11 und 26.15).

Staatsanwaltschaft Muenchen

Abb. 24.2: Die wichtigsten Rechtswidrigkeiten und unprofessionellen Handlungen der Staatsanwaltschaft München im Überblick

So etwas behauptet man nicht einfach so: Im Jahr 2017, nachdem ich mir alles überlegt hatte, kam ich zu dem Ergebnis, dass die StA München, bewusst geschrieben hatte, dass „Aufgrund der sich widersprechenden Angaben der Beteiligten lässt sich nicht feststellen, wie sich der Vorgang tatsächlich zugetragen hat“. Es wirkt wie eine Einladung der StA zu einer Wiederaufnahme des Verfahrens und bestätigt meine Vermutung, dass der Staatsanwalt SOHN hatte nach dem zweiten Hauptverhandlungstag auf unschuldig plädieren wollen (Siehe Abschnitt 23.2.5).

24.7     Vorfall während des Umzuges am 01.04.2016. Roman Smaluchs (?) Entschuldigung.

Eine Utopie wäre es jedoch zu glauben, dass Frau Grazyna SMALUCH sich beruhigen wird, nach all dem Stress was ihr Ehemann Roman hatte. Nach all dem was passiert war, ich würde auf ihrer Stelle nichts riskieren, am besten abwarten, bis wir umziehen. Schon aus reinem Respekt vor der RAin WEINMANN und dem Parteiverräter NIBBE. Nach all den Erledigungen und Bemühungen, noch einmal so dumm und leichtsinnig sein? Nein, Frau SMALUCH kann nicht anders. Sie lässt sich nicht erschüttern, es gibt kein Mittel gegen sie.

Normale Menschen konnten es sich nicht vorstellen. Aber dank ihrer antisozial-devianten Tendenzen ist sie trotz all dessen in der Lage auf sozusagen natürliche psychopatische Emotionen immer wieder zurück zu greifen.

Nachdem „Prozess“ vermeiden wir jeglichen Kontakt zu den Ehemenschen SMALUCH. Ein Umzug bedeutet aber eine Menge Arbeit und Logistik. Am 01.04.2016 zogen wir mit Hilfe eines Umzugsunternehmens um, das vom Sozialamt der Stadt München finanziert wurde. Weil der LKW zu klein war, am Ende blieb uns nichts übrig als einen Schrank im Keller selbst zerlegen. Nachdem der LKW voll war, fuhren wir mit den Umzugshelfern sofort zu der neuen Wohnung. Wir hatten keine Zeit um noch sofort den Keller aufzuräumen. Meine Frau kümmerte sich um die Kinder. Ich trotz der Gesundheitsbeeinträchtigungen – u.a. erhebliches Übergewicht – Adipositas Grad III, war am Umzug aktiv beteiligt und half den Umzugshelfern überall wo ich konnte. Ich bin nicht asozial. Am Abend kamen wir in die alte Wohnung, um u.a. den verbliebenen Restmüll zu entsorgen. Während sie die Wohnung putzte, ich begab mich in den Keller um dort gründlich aufräumen. Ich trug einen leeren Eimer, und Besen und Schaufel in der Hand. Dazu noch ein großen Schraubenzieher um den verbliebenen Schrank zu zerlegen.

Im Keller traf ich plötzlich auf die Ehemenschen SMALUCH mit der Frau Tina Schmidt. Dazu ließ sich dieses Zusammentreffen nicht vermeiden, ihre Stimmen waren zu leise, um sie zu hören. Und ich war auch übermüdet und ich konnte nicht rechtzeitig reagieren. Frau SMALUCH befand sich in unserem Kellerabteil und machte die Fotos, um der Hausverwaltung zu zeigen, was wir für einen Unrat im Keller hinterlassen haben.

Ich erschreckte mich fürchterlich und machte ein Schritt nach hinten. Aber ich fürchtete mich nicht vor ihm, oder vor körperlicher Gewalt, sondern vor Verleumdung, wegen einer angeblichen Körperverletzung oder z.B. Bedrohung. Nach dem „Prozess“ wurden wir quasi außer Gesetz und Recht gestellt und fürchtete mich zusätzlich vor polizeilicher Gewalt.

Mein Herz raste in gefährlichen Bereich. Herr Roman SMALUCH erschreckte sich so sehr, dass er den Mund nicht mehr schloss. Sein Mund zitterte – vor Verzweiflung. Er zitterte am ganzen Körper und an allen Gliedern. Er wollte sichtbar weglaufen, seit ich hereinkam, aber ich stand ihm im Weg, ebenfalls erschrocken, dazu wie hypnotisiert. Er musste wissen, dass in unserem Herkunftsland Polen, für all das Schreckliche, was sie an uns getan hatten, gäbe es oft eine Rache. Zwar war Roman SMALUCH als professioneller Schläger überlegen, aber nach der Erfahrung, die er mit meinem ungeheuren Wegschubsen gemacht hatte (Siehe Abb. 2.25 und 2.26), konnte es sich nicht erlauben auf mich losgehen. Es war, als würde er innerlich einen Kampf führen. Währenddessen guckte er mich an und ich glaube er murmelte zweimal so etwas (!?) wie: „-Entschuldigung“, auf Polnisch, worauf ich nicht antwortete. Wie gesagt, ich war wie hypnotisiert. Das alles dauerte sehr wenige Sekunden.

Danach Frau SMALUCH verließ unser Kellerabteil. Sie hatte jedoch keine Angst, stattdessen ein so unfassbar arroganter Gesichtsausdruck. Als Frau SMALUCH vorbeiging, warf einen Blick auf meinen Schraubenzieher. Für die Frau Tina Schmidt war die Situation sichtbar peinlich. Sie hat nix gesagt, gar nicht auch keine „-Hallo“, sie ging mit gesenkten Kopf und hängenden Schultern vorbei. Danach verließ Herr SMALUCH beinahe fluchtartig den Keller.

24.8     Folgen des Vorfalls vom 01.02.2016. „Psycho II“.

Meiner Frau Kinga erzählte ich vorerst nichts von dem Vorfall im Keller. Das hatte keinen Sinn mehr. Am Samstag, den 02.04.2016 kamen wir in die alte Wohnung, um die Wohnung für die Übergabe am 04.04.2016 besenrein zu hinterlassen. Die Psychopathin Grazyna SMALUCH ging Schritt für Schritt hinter mir her und fotografierte die Wände und Glasscheiben, die ich/wir angeblich mit zerlegten Möbeln beschädigt haben. Herr SMALUCH hielt sich weit im Hintergrund und beobachtete unruhig das Spektakel. Ich dachte mir, es ist gut; die Psychopathin macht die Fotos, sie hat eine neue Beschäftigung gefunden, also gestern ist eigentlich nichts passiert (Siehe Abschnitt 24.7).

Am Sonntag den 03.04.2016 weckte mich meine Frau und sagte, dass sie sieht vor unserem Miethaus einen Polizeiwagen an der Straße stehen und zwei Polizisten seit schon seit längerer Zeit befragen verschiedene Menschen. Ich war sofort wach, denn das war kein gutes Zeichen. Ich erzählte ihr von dem Vorfall im Keller. Zum Umzug gehört auch der obligatorische Gang zum Einwohnermeldeamt, aber wir haben es bisher leider noch nicht geschafft. Und die Polizei suchte uns z.B. wegen „Körperverletzung“, „Bedrohung mit einem Fischmesser“ (Siehe Abschnitt 15.1.3) oder keine Ahnung, sagen wir einfach, wegen einer analen Vergewaltigung der Frau SMALUCH vom 01.04.2016, aber kann uns nicht finden, weil wir noch in der alten Wohnung angemeldet sind.

Ich erlitt durch diesen Stress glaube ich einen Nervenzusammenbruch meines ganzen Lebens und war danach sehr lange gesundheitlich eingeschränkt. Am 04.04.2016 habe ich mit der letzten Kraft alte Wohnung an den Nachmieter übergeben. Naja danach brach ich zusammen, ich bekam Angstzustände, wusste nicht wann Polizei kommen wird oder ob sie überhaupt kommen wird. In der Wirklichkeit, der unglückliche Polizeieinsatz vom 03.04.2016 hatte mit uns absolut nichts zu tun. Das war reiner Zufall. Einige Tage danach bekam ich heftige Hustenattacken. Der Husten hat sich fast in eine Lungenentzündung verwandelt, die nach einem Monat nur mit Antibiotika erfolgreich behandelt werden konnte. Ich war noch nie so psychisch und gesundheitlich angeschlagen.

24.9     Nach dem Prozess ist vor dem Prozess – Literaturrecherche.

Im unseren Fall die Literaturrecherche war viel mehr als eine gezielte oder ungezielte Suche nach Informationen im Internet und in Büchern, um Argumente für eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu finden. Die Literaturrecherche veränderte unsere Vorstellung von Dingen, die sich bislang weitgehend hinter unserem Rücken abgespielt hatten, bis dahin aber wir nicht verstanden haben, weil wir kein ausreichendes Grundwissen über rechtswidrige Handlungen gehabt hatten.

Das Wissen, was wir nach dem Prozess erworben haben, haben uns entscheidend ein ganzes Stück weitergebracht, früher uns Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gegeben und zu Anstrengung und Ausdauer befähigt. Dank dieses Wissen konnten wir nicht nur u.a. den Abfall Mark NIBBE vor der eigenen Tür kehren (Siehe Abschnitt 26.3 und 26.8), aber auch durch dieses Wissen erfolgenden Perspektivenwechsel die ungewöhnliche Handlungsweisen in fremdbestimmten Situationen der weniger durchtriebenen Prozessbeteiligten besser nachvollziehen (Siehe Abschnitt xxx).

Ich hatte in meinem Leben wenige Bücher über juristische Willkür gelesen, eigentlich nur das Buch von Kachelmann „Recht und Gerechtigkeit“ (Siehe Abschnitt 21.7.2), „Ganz oben Ganz unten“ von Wulff und die Bücher rund um die Affäre Mollath – „Die Affäre Mollath“ von Ritzer und Przybilla, und „Wahn und Willkür“ von Schlötterer.

Nach dem Prozess suchte ich verzweifelt im Internet nach der Antwort auf die Frage, warum sind sie so mit uns umgegangen. Die ersten Bücher kaufte ich in der Mitte März 2016 (Siehe Abschnitt 24.9.1 und 24.9.2), d.h. drei Wochen nach der Urteilsverkündung (Siehe Kapitel 23), noch vor dem Umzug. Sehr wahrscheinlich war es ein spontaner Kauf. Ich glaubte, dass nach dem Umzug in die neue Wohnung sehr lange kein Internet vorhanden wird. Ich dachte, ich würde verrückt werden. Ich brauche einen Ausgleich für den Kopf.

24.9.1  „Der Richter und sein Opfer: Wenn die Justiz sich irrt“ von Thomas Darnstädt.

Das Buch kaufte ich mir am 14.03.2016 (Siehe Unterlage 172A). Aus dem Buch erfuhr ich vor allem eines: Bei der Verurteilung, die Schuld der Delinquenten muss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit feststehen [033]. Dieses Thema zieht sich durch ganzes Buch. D.h. ein Delinquent darf nicht verurteilt werden, wenn der Zweifel an der Schuld nicht verschwindet. In unserem Prozess, der Zweifel nicht nur nicht beseitigt worden war, sondern sich verhärtet und zum Unglauben geworden (Siehe Abschnitt 15.1, 23.4.2 und Kapitel 17). In diesem Buch wurde ich das erste Mal mit dem Thema der Wahrheitsaussagen von Zeugen konfrontiert.

24.9.2  „Auf Bewährung: Mein Jahr als Staatsanwalt“ von Robert Pragst.

Das Buch kaufte ich mir am 15.03.2016 (Siehe Unterlage 172B). Dieses Buch erzählt, wie ein junger Staatsanwalt seinen Alltag in der Staatsanwaltschaft meistert. Ich bekam nicht nur einen interessanten Einblick in die Abläufe bei einer StA, aber erfuhr ich auch, dass ein junger StA, der gerade in der StA angefangen hat oder der sogar derjenige der sich etwas länger in der Einarbeitungsphase befinde, bekommt nicht sofort alle Befugnisse, die seine erfahrenen Kollegen haben. Dies alles erfolgt stufenweise.

Auf einmal wussten wir, dass wir eigentlich nicht von der jungen Staatsanwältin Kristina HILDEBRANDT angeklagt worden waren, die bis zur Anklage gerade nicht einmal 6 Wochen in der StA tätig gewesen war (Siehe Abschnitt 7.1), sondern möglicherweise von einem/r korrupten Staatsanwalt/in der/die ab und zu rechtswidrige Gefälligkeiten, Vergünstigungen und Freundschaftsdienste für die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Klüver, Dr. Klass, Zimpel & Kollegen erledigt. Dank des Buches konnten viele negative Emotionen gegenüber den Jungen Staatsanwälten HILDEBRANDT (Siehe Abschnitt xxx) und SOHN (Siehe Abschnitt xxx) schon nach kurzer Zeit abgebaut werden. Ich konnte die Fokussierung auf andere bestimmte Inhalte deutlicher herausgearbeitet werden, statt mich auf die Personen der jungen Staatsanwälten zu konzentrieren. Sie hatten in Wahrheit in diesem gesamten Prozess genau so viel zu entscheiden gehabt wie irgend ein Justizangestellter der Justizkasse oder ein Koch in der Kantine. Nichts für ungut!

Es kommt noch etwas dazu. Das Buch hat mir geholfen zu verstehen, was sich am ersten Hauptverhandlungstag abgespielt hatte (Siehe Abschnitt 12.2.2). Üblicherweise tritt der Staatsanwalt, der die Anklage verfasst, nicht selbst in der Hauptverhandlung auf. Der StA soll nicht „verbissen“ an seinen eigenen Fällen kämpfen [113]. Dadurch soll die Objektivität der Staatsanwaltschaft gewährleistet werden. Diese Regel war mir schon im Jahr 2008 im Rahmen des Würzburger Prozesses einigermaßen bekannt. Damals, im Jahr 2008 hatte den Anwalt NIBBE gefragt, ob die unverantwortliche Staatsanwältin die mich wegen Betruges ohne Vermögungsvorteil angeklagt hatte, auch zum Prozess erscheinen wird. NIBBE hatte mir damals wahrheitsgemäß Aufklärung gegeben; die Staatsanwaltschaft wird von einem/r anderen StA/ StAin vertreten – ein/e Staatsanwalt/in anklagt und ein anderer StA/in diese Anklage vor dem Gericht vertreten muss.

StAin HILDEBRANDT hatte amtlich eine Anklage verfasst (Siehe Abschnitt 7.1), die so niemals hätte zugelassen werden dürfen. Sie hatte auch das Ermittlungsverfahren gegen Frau Grazyna SMALUCH wegen Nachstellung am 01.12.2015 ohne Anstrengung, ohne Wenn und Aber, heimlich und in aller Stille eingestellt (Siehe Abschnitt 9.10). Nach dieser Lektüre kam ich zu dem Ergebnis, dass StAin HILDEBRANDT nicht so verbissen gewesen war und deswegen am ersten Hauptverhandlungstag, am 15.12.2015 die StA München vertreten hatte, sondern hatte sie von vornherein gewusst, dass die für den 15.12.2015 geplante Verhandlung nicht stattfinden wird. Das bedeutet, dass die Nebenklage setzte alles auf einen Rechtsmediziner – Prof. Wolfgang EISENMENGER, der schon das Urteil gesprochen hatte, bevor die Verhandlung überhaupt begann.

24.9.3  „Die unheimlichen Richter: Wie Gutachter die Strafjustiz beeinflussen“ von Rudolf Egg. Erlebtes ist detailreich – „Die Undeutsch Hypothese“.

Der Titel könnte vermuten lassen, dass sich das Fachbuch skeptisch bis negativ mit der Rolle der Gutachter in Gerichtsverfahren auseinandersetzt. Das war auch der Grund, warum ich das Buch am 11.04.2016 gekauft habe (Siehe Unterlage 172C). Ursprünglich wollte ich verstehen, warum Prof. Wolfgang EISENMENGER korrupt gewesen war. Ich suchte ähnliche Beispiele am besten mit einer Erklärung, warum die Schlechtachter so handeln, wie sie es tun. Ich habe aber im ganzen Buch nichts derartigen gefunden.

Das war aber kein schlechter Kauf gewesen. Ganz im Gegenteil.

Im Buch fand die ersten Informationen über die Methode mit der man erkennen kann, ob die Zeugenaussage glaubhaft ist. Ich erfuhr, dass eine teilweise oder vollständig erfundene Handlungsschilderung stets eine geringere inhaltliche Qualität aufweisen als eine wahre Erlebnisschilderung [129]. Im Buch wurde dieses Thema nur am Rande diskutiert, aber ich verstand sofort, dass die beiden Anwälte; der Parteiverräter Mark NIBBE und die Nebenklagevertreterin Julia WEINMANN waren sich der möglichen Auswirkungen meiner qualitativ hochwertigen Aussage bewusst. Ein einziges Ziel Mark NIBBEs intensiven und aufwändigen Bemühungen war mich zu einer minderwertigen Aussage zu bewegen (Siehe Abschnitt 9.3, 9.5, 9.12 und 13.9). Das führte zum radikalen Umdenken (Siehe Abschnitt 24.10).

24.9.4  „Nichts als die Wahrheit?: Warum jeder unschuldig verurteilt werden kann.“ – von Max Steller.

Nachdem ich einige der Kundenrezensionen auf Amazon gelesen hatte, entschied ich mich am 13.05.2015 für den Kauf dieses Buches (Siehe Unterlage 172D). Der Berliner Professor für Forensische Psychologie berichtet von seinen Erfahrungen mit Lügen und Falschaussagen vor Gericht. Prof. Steller stellt die wissenschaftliche Methode der qualitativen Inhaltsanalyse vor, mit deren Hilfe Aussagen von Zeugen sehr verlässlich auf ihre Glaubhaftigkeit überprüft werden können. Dies ist mit Hilfe sog. Realkennzeichen [179] möglich. Wahre Aussagen weisen im Schnitt deutlich mehr Realkennzeichen auf als erfundene Aussagen [211]. Ich stellte fest, dass meine Aussage vor Gericht auf Grund des Vorliegens von mehreren, bis zu 19 Realkennzeichen glaubwürdig war  (Siehe Abschnitt 14.8). Stattdessen die Aussagen von Belastungszeugen SMALUCH enthielten keine bzw. fast keine Realkennzeichen.

24.9.5  „Eine Frage des Vertrauens.“ – von Johann Schwenn.

Sommer 2016: Ich habe es zufällig im Internet gefunden. Jörg Kachelmanns Anwalt Johann Schwenn hat in einem Gastbeitrag auf ZEIT ONLINE beschrieb den Fall eines Anwalts, der auf ein Deal-Angebot des Vorsitzenden hin hatte er schon das Geständnis seines Mandanten in Aussicht gestellt, obwohl der nicht daran dachte zu gestehen. Und obwohl er die Vorwürfe sogar im Gespräch mit seinem Verteidiger bestritten hatte [230].

Fast genauso war es bei uns auch, mein sog. Verteidiger Mark NIBBE hatte der Nebenklage unser falsches Geständnis zugesagt, obwohl wir nicht daran dachten zu gestehen – ohne dass vorher er mit mir/uns darüber gesprochen hatte.

Kurze Chronologie: Die Nebenklage d.h. die Eheleute SMALUCH waren zutiefst überzeugt von seiner Zuverlässigkeit und überzeugt, dass NIBBE es schaffen wird, dass sie nicht nur zum fest zugesagten Termin für den dritten Verhandlungstag, am 24.02.2016 nicht erschienen sind, sondern sie waren schon am Samstag den 20.02.2016 für eine Woche verschwunden (Siehe Abschnitt 19.4, 23.1.4 und 24.3). Die Erpressung des falschen Geständnisses fand erst am Sonntag, den 21.02.2016 statt.

Danach gab es keine Illusionen: Ich wusste, dass NIBBE stand in ständigem Kontakt zur Gegenanwältin Julia WEINMANN und zu den Ehemenschen SMALUCH.

24.10   Das radikale Umdenken: Schritt eins (Siehe Abbildung 10.1, Denkphase 4).

Noch mehrere Wochen nach dem Prozess glaubte ich, dass NIBBE ein schwacher, risikoscheuer Anwalt ist, aber dass er bewusst meine Verteidigung sabotiert hatte, kam mir nicht in den Kopf (Siehe Abb. 10.1, Denkphase 3).

Am 26.04.2016 bin ich endlich zu der Erkenntnis gekommen (Siehe Abschnitt 24.9.3), dass er bewusst meine Verteidigung sabotiert hatte, war es mir sehr unangenehm. Ich habe mir das Datum sogar im Kalender notiert. Meine Frau Kinga fühlte sich bestätigt in ihrer Überzeugung, dass NIBBE ein Verräter ist.

Ich dachte mir aber immer noch, dass RA NIBBE hatte uns zuleide getan, weil er sich u.a. vor dem Prof. Wolfgang EISENMENGER gefürchtet hatte (Siehe Abb. 10.1, Denkphase 4). Also, ich habe einen Charakter, der sich nicht durchsetzen kann. Nie würde ich auf den Gedanken kommen, irgendjemanden etwas zuzumuten, was ihm schaden könnte. Das unterscheidet mich von den Psychopathen. Das Traurige daran:  Leider diese Lebenseinstellung und Mentalität zahlt sich nicht immer aus, die Psychopathen die die anderen Menschen ausnutzen, fällt das Leben oft leichter, insbesondere auf den kurzen Strecken.

Das war alles auf einmal zu viel für mich. Meine Naivität und Gutgläubigkeit behinderten mich beträchtlich. Glücklicherweise meine Frau zeigte einen schärferen Sinn für Realismus, Pragmatismus und für eine Beurteilung der Situation (Siehe Abschnitt 26.3). Aber eines war mir klar: Ab sofort musste ich auf meine Wörter achten. Mark NIBBE könnte sehr bedrohlich für mich und meine Familie sein (Siehe Abschnitt 26.4).

24.11   Der Vorfall vom 27. Mai 2016. Frau Smaluch sucht Kontakt zur meinen Familie.

Nur so viel: Ich soll ein Psychopath sein (Siehe Abschnitt 6.1) der einen Menschen malträtiert hatte, dabei verrückt sein (Siehe Abschnitt 6.5.5, 7.8, 7.9.3 und 14.3), und selbstverständlich gefährlich sein (Siehe Abschnitt 7.14.2 und 13.2). Ich war mit erhobenem Messer auf die Ehemenschen losgegangen (Siehe Abschnitt 15.1.3), etc. Die SMALUCH haben größere Angst vor uns, als wir vor ihnen (Siehe Abschnitt 13.8.1 und 23.8.3). Sie schauen immer bevor sie ins Treppenhaus gehen, wer sich dort befindet. Keiner mehr von ihnen beiden geht alleine in die Tiefgarage, sie haben Angst, dass wir sie noch mal auflauern könnten (Siehe Unterlage 088, Az: 851 Ds 263 Js 224834/14, S. 29), etc.

Im Grunde kann man das Problem so beschreiben: Mit solchen Menschen, wie wir es sind, will man nichts zu tun haben und vermeidet solche Menschen, schon aus eigener Sicherheit und der Sicherheit der anderen. Nicht wahr? Oder sucht man die Nähe zu diesen gefährlichen Menschen?

Am 27.05.2016 hatte ich – „ein Psychopath“ einen Termin in der Innenstadt. Meine Frau Kinga, sehr wahrscheinlich auch „eine Verrückte“ blieb zu Hause und kümmerte sich um die Kinder. Ein sehr schöner Vormittag ging zu Ende, die Kinder haben ein Nickerchen gemacht. Sie saß im Wohnzimmer und strickte. Der Tag war angenehm warm, aber nicht heiß, die Balkontür war weit geöffnet. Die Straße war sehr ruhig, sogar ganz besonders ruhig mit sehr wenig Verkehr. Plötzlich hörte sie die bekannte Stimme, die gereizt und ungeduldig klang. Ein Blitz durchzuckte sie. Das war die Stimme der Stalkerin Frau SMALUCH.

Kinga schaute aus dem Balkon runter und sah, dass Frau SMALUCH mit einem kleinen Mädchen ging im Zick-Zack von einem Hauseingang zum anderen und las die Namen auf den Klingelschildern. Aber sie sahen Kinga nicht an. Das Mädchen sagte: „- Oma, Oma du hast mir versprochen, dass wir noch ein Eis essen gehen!“. Die Psychopathin SMALUCH reagierte nicht und las die Namen auf den Klingelschildern im Haus gegenüber. Das Mädchen das war ihre Enkelin. Ihre Tochter, Frau Joanna Quaeck mit der Familie aus Polen kam über das verlängerte Wochenende zu Besuch. Die Enkelin war ihr Schutzschild gewesen, Frau SMALUCH geht nicht alleine, sie hat Angst vor uns… Aber sie wollte genau wissen, wo wir jetzt genau wohnen, um weiter zu stalken (Siehe Abschnitt 26.15). Ich denke, sie kannte unsere neue Adresse nicht, obwohl die beide Gauneranwälte genau wussten, wo wir ab April 2016 wohnen werden. Aber die fast alle Nachbarn aus dem früheren Mietshaus, hatten von uns erfahren, wohin wir umziehen werden. Die neue Wohnung ist eigentlich nur eine Straße weiter…

Als Frau SMALUCH bemerkte, dass Kinga sie anstarrte, wurde nervös, abrupt wechselte Richtung, griff Hand der Enkelin und führte sie mit sich nach Hause. Das Mädchen protestierte: „- Oma, du hast versprochen!“. Besser gar kein Eis essen gehen, als überfallen und mit dem Fischmesser bedroht sein (Siehe Abschnitt 15.1.3). 

Und nun die aktuelle Situation: Ab 27.05.2016 Frau SMALUCH stalkt meine Familie. Das jetzige Miethaus in dem wir wohnen befindet sich in Nachbarschaft zur Bäckerei. Obwohl kürzere und „mehr sichere“ Strecken vorhanden sind, kommt regulär an dem Haus in dem wir wohnen, in der Hoffnung, meine Frau mit Kindern dort treffen wird. Aber es kommt noch schlimmer (Siehe Abschnitt 26.15).

 

 

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